Und es kamen … Raketentechniker und Folter-Ärzte

Folterarzt? (Symbolbild: shutterstock.com/Von Nomad_Soul)

Das geht nur in Deutschland: In ihren Heimatländern haben sie gefoltert und gemordet. In Deutschland wurden sie als „Flüchtlinge“ und „Asylbewerber“ mit offenen Armen empfangen, rundum versorgt, der hiesigen Bevölkerung als dringend benötigte Fachkräfte verkauft und jetzt praktizieren sie sogar unter anderem als Ärzte. So auch ein syrischer Doktor in Hessen, der an weitaus mehr Folterungen beteiligt gewesen sein soll, als ursprünglich vom Generalbundesanwalt vermutet wurde. 

So auch Alaa M. Der Syrer wurde – wie jouwatch berichtete – im Juni in Hessen festgenommen. Der Arzt soll in seinem Heimatland Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sowie der gefährlichen Körperverletzung begangen haben. Der Verdacht des Generalbundesanwalts: Der Syrer soll als Arzt in einem Gefängnis des syrischen Militär-Geheimdienstes tätig gewesen sein und dort zumindest in zwei Fällen einen Inhaftierten gefoltert haben. Nun geht der Generalbundesanwalt inzwischen davon aus, dass der nach Deutschland „geflüchtete“ Menschenschinder weitaus mehr Verbrechen begangen hat.

In der aktuellen Pressemitteilung heißt es unter der Überschrift: „Erweiterter Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Mitarbeiter des syrischen Militärischen Geheimdienstes erwirkt“, dass der Mann in einem Gefängnis des Militärischen Geheimdienstes mindestens einen Menschen ermordet, den Tod eines zweiten verursacht und etliche andere Opfer – mindestens 18 Menschen – gefoltert und schwer misshandelt haben soll.

Im Detail wird dem Syrer – nur damit klar ist, welche Personen in Deutschland als sogenannte „Flüchtlinge“ oder „Asylbewerber“ aufgenommen werden – folgende Taten zur Last gelegt:

1. Ab dem 23. Oktober 2011 wurden das spätere Todesopfer A., dessen Bruder sowie ein Bekannter des Brüderpaares im Hauptsitz der Abteilung 261 des Militärischen Geheimdienstes inhaftiert und mehrfach schwer misshandelt. Unter anderem schlug der Beschuldigte dem A. ins Gesicht, versetze ihm Schläge mit einem Plastikrohr und trat ihm gegen den Kopf. Nachdem sich der gesundheitliche Zustand des A. – auch wegen eines in der Haft erlittenen epileptischen Anfalls – erheblich verschlechterte hatte, verabreichte ihm der Beschuldigte eine Tablette. A. zeigte anschließend keine Reaktionen mehr und verstarb im Laufe des Tages.

2. Im Sommer 2011 übergoss Alaa M. die Genitalien eines 14 oder 15 Jahre alten Jungen mit Alkohol und entzündete ihn. Der Junge, der vor Schmerzen schrie und weinte, war zuvor in die Notaufnahme des Militärkrankenhauses in Homs eingeliefert worden.

3. Ende Juli/Anfang August 2012 misshandelte der Beschuldigte zusammen mit zwei weiteren Bediensteten einen Gefangenen. Unter anderem schlugen und traten sie ihn am ganzen Körper und haben ihn an der Decke aufgehängt. Ungefähr eine Woche später übergoss der Beschuldigte die Hand des Gefangenen mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie an. Hierdurch erlitt er Brandverletzungen. Insgesamt nahm der Beschuldigte an weiteren zehn Foltersitzungen zum Nachteil des Gefangenen teil.

4. Nachdem sich wiederum bei einem anderen Gefangenen aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen mehrere Wunden an dessen Armen und Beinen entzündet hatten, wurde er Mitte 2012 in das Militärkrankenhaus in Homs verlegt. Wenige Tage nach seiner Ankunft suchte ihn der Beschuldigte in seiner Zelle auf, beschimpfte ihn und versetzte ihm Hiebe mit einem Schlagstock. Anschließend trat er mit seinen Stiefeln auf die vereiterte Wunde am Ellenbogen, aus der daraufhin Blut und Eiter austraten. Alaa M. begoss die Wunde und den Unterarm des Gefangenen mit einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel und entzündete dieses. Anschließend trat ihm der Beschuldigte in das Gesicht, wodurch drei Zähne erheblich beschädigt wurden und später durch eine Prothese ersetzt werden mussten. Danach versetzte der Beschuldigte dem Opfer wiederum Hiebe mit dem Schlagstock, die ihn am ganzen Körper trafen. Durch einen Schlag auf den Kopf verlor er schließlich das Bewusstsein.

5. Wenige Tage danach betrat der Beschuldigte die Zelle des vorgenannten Folteropfers. Dort waren das spätere Mordopfer O. sowie ungefähr 20 weitere Gefangene untergebracht, denen allesamt die Hände auf den Rücken gefesselt waren. Der Beschuldigte schlug und trat auf die Menschen ein, wobei sich O. durch Tritte wehrte. Allerdings setze der Beschuldigte seinen Schlagstock gegen ihn ein und konnte O. zusammen mit einem Krankenpfleger am Boden fixieren. Kurze Zeit später verabreichte ihm der Beschuldigte eine Injektion mit einer tödlich wirkenden Substanz in den Oberarm, an der er innerhalb weniger Minuten verstarb.

Der Beschuldigte hatte Mitte des Jahres 2015 Syrien verlassen und war in die Bundesrepublik Deutschland eingereist. Er hat hier nach seiner Einreise als Arzt praktiziert.

Roger Letschs Kommentar auf Facebook ist insofern nichts mehr hinzuzufügen: „Es kamen bekanntlich vor allem Raketentechniker und Ärzte. Und was für Ärzte! Deutschland ist für syrische Möchtegern-Mengeles offenbar das, was Argentinien für diejenigen mit Dreck am Stecken war, die 1945 aus Deutschland flohen: das Traumziel einer Rattenlinie„. (SB)