Deutschland hat auch im Lockdown „Platz“: Grüne Irre wollen nächstes Lesbos-Lager evakuieren

Alle einfliegen, bitte: Lesbos-Ausweichlager Kara Tepe (Foto:Imago/ZUMAWire)

Derzeit versorgt das pseudohumanitäre Umvolkungskartell aus NGO’s, privaten oder kirchlichen „Seenotrettern“ und Berliner Politik-Aktivisten im Rahmen seiner „Weihnachts-Kampagne“ die deutsche Öffentlichkeit wieder mit besonders dramatischen Bildern und Elendsschilderungen zur Situation der „Flüchtlinge“ im Mittelmeerraum. Dienten solche PR-Anstrengungen früher der Generierung von Spenden, so zielt die moralische Erpressung heute fast ausschließlich auf die sofortige Aufnahme sogenannter Schutzsuchender ab. Aktueller Aufhänger ist das Moria-Ausweichlager Kara Tepe.

Das „Süddeutsche-Magazin“ zeigte Mitte Dezember erst in einer Titelreportage eine Postergalerie von Hochglanzaufnahmen des „Seenotrettungs“-Alltags im Mittelmeer – in perfekter Ausleuchtung, am Beispiel eines gekenterten Schiffs (theatralischer Aufmacher: „Der Untergang“). Der „Tagesschau“ und allen öffentlich-rechtlichen Leitmedien war gestern die Nachricht des von der UNESCO gekürten „Foto des Jahres“ gar einen Beitrag in den 20-Uhr-Nachrichten wert; das prämierte Bild des Fotografen Angelos Tzortzinis inszeniert die angebliche Realität der Flüchtlinge so, wie sie sich seit über fünf Jahren in naiv-infantilen Gutmenschenhirnen hinmalt: eine verängstigte Kinderschar im Feuerschein des brennenden Moria-Lagers. Wenn dieses Bild nicht gestellt war, dann ist die Mona Lisa vermutlich ein Smartphone-Selfie. Gezielt werden hier Reminiszenzen an Napalmmädchens von Vietnam oder ähnliche ikonische Bilder getriggert – eine schamlose Parallelführung, denn vor selbstgelegten Feuern ist in früheren Kriegen kein Zivilist geflohen. Aber wie zu allen Zeiten wissen die Fotografen, was sie den sie veröffentlichenden Medien liefern müssen; dieser Auftrag wurde von Tzortzinis mit Bravour erfüllt, insofern hat er sich den Fotopreis redlich verdient.

Die Prämierung des Bildes und der Medienzirkus darüber fallen nicht zufällig zeitlich zusammen mit den jüngsten Anläufen der parlamentarischen Migrationslobby, alles für eine erneute, möglichst rückstandsfreie Evakuierung der Lager auf Lesbos zu tun. Dort muss bekanntlich Platz geschaffen werden für die schon auf dem türkischen Festland wartende nächste Tranche, die dann wohl im Lauf des Frühjahrs nachrückt – und ebenfalls die Aufnahme in Deutschland fordern wird. Keinesfalls darf die Menschenpumpe durch Rückstau ins Stocken geraten. Deswegen fordert Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt nun, „wegen schlechter Zustände im provisorischen Lager Kara Tepe“ solle die Bundesregierung „noch vor Weihnachten“ eine Evakuierung der Flüchtlinge in die Wege leiten: „Gut 100 Tage nach dem verheerenden Brand auf Moria ist die Lage für die Geflüchteten immer noch dramatisch„, so KGE zur „Neuen Osnabrücker Zeitung„. Der Bundesregierung warf sie „humanitäres Versagen“ vor. Bereits letzte Woche hatten sich 246 Parlamentarier der GroKo und ihrer Service-„Opposition“ in einem dramatischen „Weihnachtenappell“ für die Evakuierung von noch mehr Flüchtlingen eingesetzt.

Eingespielter Workflow zwischen NGO’s und linksgrünen Migrationsobsessiven

Wie eng die Verzahnung zwischen Schlepperorganisationen, de-facto-Fluchthelfern, deutschen Gesinnungsmedien und Politik ist, war schon bei der perfekten Choreographie des Feuers auf Moria im September zu bestaunen: Zuerst bauen NGO’s gemeinsam mit linken und grünen Abgeordneten eine Installation von 13.000 Stühlen vorm Reichstag auf; wie der Zufall so spielt, brennt es just in der Nacht darauf im Lager auf Lesbos (mittlerweile steht Brandstiftung durch die Lagerbewohner selbst als Ursache fest). Und wunschgemäß erklärt sich Deutschland prompt in der Folge bereit, sogenannte „Minderjährige“ – fast nur männliche „Unbegleitete“ – mit mehreren Sondermaschinen nach Deutschland einzufliegen – die dann als Ankerpersonen den späteren Familiennachzug ermöglichen sollen. 1519 Moria-„Schutzsuchende“ hat die Bundesrepublik – Corona, Reiseverboten und Lockdowns zu Trotz – in diesem Jahr eingeflogen; alleine 88 letzte Woche wieder – und dies alles, wohlgemerkt, während der deutsche Sozialstaat durch Lockdown-Dauerabwürgung gerade zum Teufel geht und die Deutschen im eigenen Land faktisch mal wieder kaserniert sind.

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Man kann schon jetzt die Uhr danach stellen, dass bei hinreichender Erhöhung des medialen Drucks auch diesmal Merkeldeutschland wieder weich wird – und den Forderungen nach Ausfliegung nachkommt. Notfalls kann ja vielleicht eine weitere Brandstiftung nachhelfen. Dann werden wir vielleicht bald schon erneut das Wunder erleben, wie aus kleinen Kindern mit Kulleraugen, die uns von UN-preisgekrönten Fotos anstarren und unser schlechtes Gewissen kitzeln, während ihrer Evakuierung urplötzlich junge Erwachsene mit Smartphones und gestyltem Dreitagebart werden, die in Deutschland aus dem Flieger steigen. Wenn die Regierung sich sputet, wird es sogar noch kleines Weihnachtswunder. (DM)