Die Wunderimpfung – die Fakten

Influenza-(Grippe-)Schutzimpfung (Foto:Imago/Ukrinform)

Die Geißel der Menschheit, COVID-19, verläuft in 99,5% aller Fälle nicht tödlich. Nach Angaben der U.S.-Behörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) überlebten sogar 80% der über 80-jährigen Corona-Patienten in Italien die Krankheit.

Nun wurde in Rekordzeit ein Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen den COVID-19-Virus entwickelt. Der Impfstoff trägt den Namen Comirnaty, das steht nach Angaben des Herstellers für Covid-19, mRNA, Community und Immunity.

Nach Angaben des Portals Gesundheitsinformation.de erkrankten in den klinischen Tests für den Impfstoff ohne Impfung 0,93% der Probanden an Covid-19 (ob mit oder ohne Symptome und wie die Erkrankung diagnostiziert wurde, ist unbekannt). Dank Impfung erkrankten nur 0,05% der Probanden am COVID-19 (auch hier keine Angaben, wie die Erkrankung festgestellt wurde oder welchen Verlauf sie nahm). Diese Daten sind in der nachfolgenden Grafik dargestellt. Der Unterschied zwischen Placebo und Impfung wird grafisch überhaupt erst sichtbar, wenn die Skalierung bei 99% beginnt. Bei einer Skalierung, die bei 0% beginnt, wäre kein Unterschied zu erkennen.

Das heißt, je 10.000 Probanden, die keine Impfung aber ein Placebo erhielten, bekamen 93 Personen COVID-19. Diese sind als schmaler grauer Streifen in der Grafik erkennbar. Von den geimpften Probanden waren es 5 von 10.000, die COVID-19 bekamen. Statistisch gesehen dürfte höchstens eine Person, die nur das Placebo erhielt, an den Folgen von COVID-19 verstorben sein. Mit der Impfung sank dieser Wert auf fast 0. Das bedeutet, auch mit der Impfung ist ein Restrisiko verbunden, an COVID-19 zu versterben (0,03%).

Der Unterschied der Anzahl COVID-19-Erkrankter, die ein Placebo bzw. den Impfstoff erhielten, soll die prozentuale Verringerung des Risikos zeigen, sich mit COVID-19 zu infizieren. Dieser Wert beträgt rund 95%. Die Behauptung, der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 95%, lässt sich dadurch aber nicht belegen. Es gibt eben nur eine prozentuale Verringerung des Risikos, an COVID-19 zu erkranken. Die vorhandenen Testdaten zeigen nur, dass mit der Impfung die Wahrscheinlichkeit, nicht an COVID-19 zu erkranken, von 99,9907% auf 99,9995% erhöht werden kann. Eine Regressionsanalyse zeigt bei den vorhandenen Daten keinen besonderen Nutzen des Impfstoffs gegenüber einem Placebo (p-Wert nicht signifikant).

Bei 70% der Probanden, die den Impfstoff verabreicht bekamen, traten Beschwerden wie Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen auf. Bei 0,02% der Probanden trat eine Lähmung des Gesichtsnervs auf, bei 0,1% ein allergischer Schock.

Nach Angaben der Gelben Liste bietet der Impfstoff erst sieben Tage nach der zweiten Impfung einen Impfschutz. Das heißt, von der ersten Impfung bis zum Impfschutz vergeht rund 1 Monat. Wird der Impfstoff nicht bei den richtigen Temperaturen gelagert oder transportiert, falsch aufgetaut, vor der Impfung zu stark geschüttelt oder falsch verdünnt, ist er unbrauchbar.