Jutta Ditfurth: Die „Stasibraut“ allein zu Haus

Nur noch ekelhaft (Bild: shutterstock.com/Von ChameleonsEye)

Auch oder gerade an den Weihnachtsfeiertagen zeigen selbsternannte Corona-Blockwarte und Denunzianten ihre hässliche Fratze. So fragt sich die klamme „Autorin, Soziologin, Public Intellectual, ÖkoLinX, politische Aktivistin und Rednerin“ Jutta Ditfurth, warum die Fenster ihrer Nachbarn am Heilig Abend so dunkel sind. 

Die Vorstellung ist ebenso bizarr wie widerwärtig. Die Ex-Grüne Jutta Ditfurth lugt in altbewährter Blockwartmentalität eines Nazi-oder Stasispitzels am Heiligen Abend offensichtlich aus dem Fenster ihrer Wohnung und stellt über ihre Nachbarschaft fest:

Bei Gestalten wie Ditfurth, wo man sich in der Vergangenheit bereis öfters gefragt haben mag, woran es liegt, dass ein Leben so dermaßen schief verlaufen kann, fällt es bei so viel Niedertracht wirklich schwer, einen Hauch von Mitleid zu empfinden.

In Ditfurths Kommentarbereich ist entsprechend die Hölle los

„Was sind Sie nur für ein Mensch?“

„Staatssicherheit war schon geil, gell? Gott, widert mich diese Blockwartmentalität an.“

„Danke für den sachdienlichen Hinweis IM Jutta! Wir werden der Sache nachgehen und die Bewohner nach kurzem Schauprozess ins Gulag befördern. Frohe Weihnachten Ihre STASI.“

Die überwältigende Mehrheit indes scheint ihre Moral bewahrt zu haben und schreibt: 

„Aus dem Grund bin ich froh das ich so wohne das mich niemand bespitzeln kann. So muss es in der DDR gewesen sein, krasse Form von Dilettantismus. Haben sie nix besseres zu tun?“

„Von etwa 60 Wohnungen, die ich aus meinem Fenster sehe, haben nur 4-5 das Licht an. Alle anderen konnten offensichtlich nicht mehr ihre Stromrechnung bezahlen“

„Es gibt auch blick- und lichtdichte Vorhänge, wichtig in Zeiten in denen der Nachbar freiwillig zum Denunzianten mutiert.“

„Wie geistbefreit muß man eigentlich sein, um solchen Stuss zu schreiben und zu denken? Dort wissen alle schon wo Ditfurth wohnt… und die haben alle begriffen, wie solche Blockwarte und Meldemuschis zu beschäftigen sind. Mit Lichter zählen und Meldungen absetzen.“

„Das Bundesverdienstkreuz für diesen Dienst am Vaterland dürfte ihr sicher sein….“

Am Montag gibt es bei ihrem Vorgesetzten Stasi Offizier erst einmal eine Rüge wie kann man so was öffentlich machen, eine konspirative Wohnung auffliegen zu lassen. Danach gibt es einen Orden für die Wachsamkeit als IM.“

„Zwischendurch mal in die Hände klatschen und ein paar Kniebeugen machen“ (SB)

Wolfgang Hübner kommentiert das so:

Die Weihnachtsbotschaft der Jutta D.
Heiligabend im Coronajahr 2020, Frankfurt-Nordend, es ist 18.45 Uhr.
Eine verbitterte alte Frau steht am Fenster ihrer Wohnung und mustert die Fenster der Nachbarn. Sie hat einen Schreibblock in der Hand und notiert: „Etwa 60, 4-5“. Dann wendet sie sich ab und ihrem Lebensgefährten Manfred Z. zu. Sie erzählt ihm voller Empörung, was sie gerade beobachtet hat.
Er winkt ab: „Du weißt doch, Jutta, dass wir selbst im ach so ‚grünen‘ Nordend von Arschlöchern, Covidioten und Nazis umgeben sind.“ Dann vertieft sich Manfred Z. wieder in die Lektüre eines Buches über Alltagsrassismus, das ihn zwar langweilt, aber ihm immer noch besser dünkt als eine weitere Unterhaltung mit der Frau, die heute mal wieder besonders schlecht gelaunt zu sein scheint.
Jutta D., so heißt die verbitterte alte Frau, spürt sein Desinteresse, wendet sich ab und sucht im unaufgeräumten Arbeitszimmer nach ihrem Smartphone. Endlich findet sie dieses und twittert ihre ganz spezielle Weihnachtsbotschaft: „Von etwa 60 Wohnungen, die ich aus meinem Fenster sehe, haben nur 4-5 das Licht an. Alle anderen sind offensichtlich ausgeflogen.“ Diese Botschaft geht um 19.04 Uhr am 24. Dezember 2020 in die Welt. Gleich danach wählt sie die Notrufnummer der Polizei und meldet sich: „Hier ist Jutta Ditfurth – Ja, richtig, die Ditfurth. Ich muss Ihnen was melden….“