Lauterbachs verräterische Visionen: Auf das Corona-Regime folgt der Klima-Faschismus

Foto: Karl Lauterbach (über dts Nachrichtenagentur)

„Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben“: Wer immer noch glaubt, die Corona-Krise sei eine vorübergehende Gesundheitskrise, und wenn alle geimpft oder „immunisiert“ wären, dann bekämen wir unsere Freiheiten zurück, hat nichts begriffen – und der sollte genau hinhören, was diejenigen äußern, die zu den am häufigsten veröffentlichten Stimmen dieser sogenannten Pandemie gehören. Etwa Karl Lauterbach, der jetzt ganz unumwunden einen Bogen von den Corona-Maßnahmen hin zu künftigen „Klimaschutz“-Maßnahmen schlägt.

In einem Gastbeitrag für die „Welt“ zeigt der SPD-Gesundheitsexperte einmal mehr die hässliche Fratze des regulierungsgeilen Sozialisten, der dem Konzept einer „benevolenten Diktatur“ das Wort redet: Zur Bewältigung des Klimawandels, schreibt er, seien Schritte nötig, die „analog“ zu Einschränkungen der persönlichen Freiheit wegen der Pandemie sind.  So wie also derzeit die tödlichste Pandemie aller Zeiten zwischen Licht und Schatten, zwischen allwissend-unfehlbaren Experten und „Leugnern“ scheidet, so sollen dann also ,so auch beim Klimaschutz die Vertreter finaler, postdiskursiver „Fakten“ die „Leugner“ endlich zum Schweigen bringen.

Es braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen, was diese analogen Einschränkungen in der Praxis bedeuten würden: Verbot von „rücksichtslosen“ und „verantwortungslosen“ Demonstrationen gegen Klimaschutzmaßnahmen; Klima-Neutralitätsnachweise, etwa durch einen „Klima-Pass“; unangekündigte Kontrollen zuhause, ob z.B. nachhaltig geheizt oder konsumiert wird; Reiseverbote zur CO2-Reduzierung; Einführung von CO2-Schwellenwerten von Feinstaub bis 1,5-Grad-Ziel mit „Inzidenzen“ ermittelter CO2-Emissions Überschreitungen, die dann zu Fahrverboten und Ausgangssperren führen; und natürlich: tägliche Vermeldung der „Klima-Toten“ bzw. der „an und mit Erderwärmung“ Verstorbenen. All das auf Grundlage eines nach dem Vorbild des Infektionsschutzgesetzes entsprechend modifizierten Klimaschutzgesetzes, versteht sich.

Auch wenn Lauterbach es nicht offen ausspricht: Genau das ist mit der völlig wahnwitziger Forderung nach Übertragung der  – übrigens weitgehend verfassungswidrigen – Corona-Maßnahmen auf übrige dogmatische Themenfelder linksgrüner Zwangspolitik gemeint. Und weil sich, anders als bei Corona, die These eines menschgemachten Klimawandels zum unumstößlichen Glaubensgrundsatz erhoben wurde und hier keine schnelle „Erlösung“ winkt, ist die künftige Klima-Diktatur im Gegensatz zur Corona-Diktatur zeitlos und unbefristet. Lauterbach: „Eine Impfung gegen CO2 wird es niemals geben.“ Deshalb also: Beschränkungen, Auflagen, Verbote, Zwangsmaßnahmen bis in alle Ewigkeit.

Biedermann Lauterbach als geistiger Brandstifter

Was dieser Mann hier vom Stapel lässt, ist hochgefährlich und müsste die Alarmglocken jedes vigilanten und überzeugten Demokraten schrillen lassen. Noch erschütternder ist, dass solche geistigen Brandstifter in der Maske des Biedermanns ihre sozialistischen Bevormundungsvisionen unwidersprochen, wie Gift in die Ohren der angsterstarrten Deutsche träufeln dürfen – mit den „besten“, unabdingbaren Argumenten und Scheinnotwendigkeiten für die nächste Abschaffung unserer freiheitlichen Lebensweise, Freizügigkeit und Selbstbestimmung -, wofür sie auch noch die mediale Plattform erhalten: Keiner trat in deutschen Talkshows 2020 häufiger auf als Lauterbach.

Der so nonchalant vorgetragene Ruf nach Übernahme von in der Pandemie erstmals erfolgreich erprobten Lenkungsmethoden auf andere – von NGO’s, linkstotalitären Visionären und Berufsalarmisten definierten und herbeigeframten – „Herausforderungen“ (von Klimatransformation bis Migrationsagenda) ist das bislang wohl unverblümteste Bekenntnis eines deutschen Politikers zum permanenten Ausnahmezustand, zu antifreiheitlichen Zwangsmaßnahmen, zur Durchsetzung ideologischer Ziele, die für unumgänglich und alternativlos erklärt werden. Das Virus ist hier nicht nur Nebensache, es ist reines Mittel zum Zweck.

Damit bestätigt der übelste Panikpriester und Angsthetzer der Republik das, was demokratische Mahner seit Beginn dieser Krise befürchtet haben: Dass Corona für die Herrschenden nie etwas anderes war als in erster Linie die Blaupause für künftige Agenden und Staatsprogramme; ein Testlauf dafür, wie weit Indulgenz und Toleranz der Bevölkerung fortgeschritten sind zur Etablierung eines weiteren autoritären Regimes auf deutschem Boden. Niemand sollte künftig noch irgendeine wissenschaftliche Aussage Lauterbachs rezipieren, ohne dies im Hinterkopf zu haben. Inzwischen beherrscht dieser Professor die Rolle eines willigen Minenhunds des Linkstaats vollendet, der sondieren soll, wie man es mit der Wiederkehr des Faschismus bereits treiben darf, und wo (noch) die Grenzen sind. (DM)