Corona-Knaller: Wenn Silvester in Köln die Lichter ausgehen

Symbolfoto: Von Melkor3D/Shutterstock

Stellen wir uns mal vor, mehrere hunderttausend Menschen machen kurz hintereinander, aber alle zur gleichen Zeit, ihre Lichter an und aus.

Der Kurzschluss ist wohl garantiert und mit der Stromversorgung könnte es auch ziemlich eng werden.

Klick-klack-klick-klack – welches Kraftwerk verliert da nicht die gute Laune.

Aber in Zeiten von Corona grassiert bekanntlich auch der Wahnsinn und so werden mit Sicherheit jede Menge Kölner diesen albernen Schabernack der Frau Reker mitmachen und dann im Dunkeln stehen.

Besser kann man das Jahr 2021 eigentlich auch nicht einleiten.

Von der Rheinenergie kam dann auch gleich eine Warnung. Man solle nicht übertreiben und nicht zu schnell die Lichter an und ausmachen. Silvesterfeuerwerk in Zeitlupe also?

Vielleicht sollte man vorher doch die Glühbirnen rausdrehen und auf den Boden schmeißen. Das würde zumindest einigermaßen Krach machen. Kaputte Glühbirnen können zwar nicht die Polenböller ersetzen, aber wohl zu ähnlichen Verletzungen führen.

Wenn die Birnen dann zerstört sind, könnten die Kölner alle mal zur gleichen Zeit einen chinaböllerigen Furz lassen, auch das würde eine passende Geräuschkulisse zum Jahreswechsel erzeugen. Oder sich mit einer Fliegenklatsche geißeln. Falls es tatsächlich noch ein paar Raucher gibt, könnten diese ihre Feuerzeuge aus dem Fenster strecken, das gäbe dann noch zusätzlich ein Open Air Feeling – wenn Wolfgang Niedecken dabei nackt durch die Altstadt laufen würde.

Am besten aber wäre es, wenn alle Kölner einfach ihre Buden abfackeln würden. Oh ja, das gäbe ein gewaltiges Feuerwerk. Frau Reker hätte ihre wahre Freude daran und könnte endlich in Rente gehen.

Silvester in Köln; Bild: MEME
Silvester in Köln; Bild: MEME