Zukunft: Geht der politische Amoklauf im Neuen Jahr weiter?

Der Wahrsager - Foto: Imago

Am Ende des Jahres 2020 fragen sich Millionen von Bürgern, ob der politische Amoklauf im Neuen Jahr weitergehen wird. Nicht nur in Deutschland. Die politische Klasse tanzt den Bürgern auf der Nase herum. Der Medien-Mainstream lügt wie gedruckt. Unterdessen verschärfen sich internationale Spannungen. Ein sorgenvoller Blick in die Zukunft.

von Max Erdinger

Es ist so viel, daß man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

USA

In den USA stehen die Dinge Spitz auf Knopf. Wenn sich nichts Gravierendes mehr ändert, werden die Vereinigten Staaten ab dem 20. Januar mit der Inauguration Joe Bidens aufhören zu existieren als das, was sie ihrem eigenen Verständnis nach seit ihrer Gründung gewesen sind: Ein Hort der Freiheit. Biden ist senil, sein Kabinett ist ein Horrorkabinett, die Agenda der Biden-Administration wäre die von ultralinken US-Demokraten, realiter angeführt von der Vizepräsidentin Kamala Harris. Dazu kommt die Gefahr, daß die republikanische Senatsmehrheit in Folge der Georgia-„runoffs“ kippen könnte. Big Tech und Big Media würden nicht zerschlagen werden, sondern säßen ebenso mit in der Regierung wie die kommunistische Partei Chinas. Die Verteufelung des politischen Gegners würde in handfeste politische Verfolgung umschlagen, Zensur würde endgültig gar zum „Normalzustand“ und die Masse der Medienkonsumenten würde sich ebenso endgültig in eine Parallelwelt verabschieden, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Bei weitem nicht nur in den USA.

Einen Eindruck davon, wie diese „schöne neue Welt“ aussehen wird, konnte man dieser Tage mit der „Covid Relieve Bill“ („Coronahilfen“) bekommen, gegen die Präsident Trump sein Veto einlegte. Dieses Gesetz hatte einen Umfang von über 5.500 Seiten, wurde dem Kongreß vorgelegt 24 Stunden, bevor darüber hätte abgestimmt werden sollen – und verpackt in dieses Gesetz ist die dreisteste Abzocke des US-Steuerzahlers, die man sich nur denken kann. Das kommt einem in Deutschland bekannt vor. Es scheint in westlichen „Demokratien“ Mode geworden zu sein, alle möglichen Schweinereien in einem Gesetz zu verstecken, das einen möglichst irreführenden Namen trägt. Was dem einen das „Infektionsschutzgesetz“, ist dem anderen eben seine „Covid Relieve Bill“. 600 US-Dollar „Relieve“ („Linderung“) sollten die US-Bürger erhalten. Trump forderte mindestens 2.000 US-Dollar, die dem amerikanischen Steuerzahler zu erstatten sein sollen. Aber was ist noch alles in der „Covid Relieve Bill“ versteckt?

– 500 Millionen Dollar für die Verbesserung der Grenzsicherung in Jordanien. Es soll – kein Witz! – eine 270 Meilen lange Mauer zwischen Jordanien und Syrien gebaut werden. Eine Mauer!
– 250 Millionen Dollar für die Grenzsicherung in Tunesien, Libanon, Ägypten und Oman.
– Im gegenzug: Streichung von Mitteln für die US-amerikanische Grenzsicherung.
– 33 Millionen Dollar für ein „Demokratieprogramm“ in Venezuela (ausgerechnet).
– 231 Millionen Dollar zur Reduzierung der Staatsschulden Sudans.
– Erhebliche Mittel zur Förderung von „diversity“ bei den US-Geheimdiensten.
– Bau eines „Museums für die Geschichte der Frau“ durch das Smithsonian Institut.
– Bau eines Museums für die „Geschichte der amerikanischen Latinos“.
– 10 Millionen Dollar zur Finanzierung von Genderprogrammen in Pakistan.
– Mehrere -zig Millionen, um Frauen für die afghanische Armee zu rekrutieren – usw.usf.

Wie gesagt läuft diese Ausplünderung amerikanischer Steuerzahler genauso unter „Covid Relieve Bill“, wie die Schleifung des Grundgesetzes und der Grundrechte von Deutschen unter „Infektionsschutzgesetz“ läuft. Worum handelt es sich tatsächlich? Um die Durchsetzung der Interessen von Lobbyorganisationen, die sowohl jenseits als auch diesseits des Atlantiks die Regierungen voll unter Kontrolle haben. Man braucht nicht viel, um sich vorzustellen, warum sie diese Kontrolle erlangt haben. Lobbyorganisationen scheinen Politiker regelrecht „in der Hand“ zu haben. Woher deren Gefügigkeit?

Zum Ende des Jahres 2020 wird überdeutlich, daß es sich dabei um ein gigantisches Problem handelt, und daß Wahlen nicht unbedingt geeignet sind, dieses Problem zu lösen. Donald Trump ist der letzte Blockadestein. Wäre zu schaffen, daß der aus dem Weg geräumt wird, gibt es nirgendwo in der westlichen Welt mehr eine Regierung, die eine für ihr jeweiliges Volk wäre. Nicht wenige der 74 Millionen Amerikaner, die mit einer Rekordzahl für Donald Trump gestimmt haben, und denen diese Wahl gestohlen werden soll, werden sich künftig überlegen, was Wahlen überhaupt noch für einen Sinn haben sollen – und welche Mittel ihnen noch bleiben, sich vor der Machtübernahme durch die „Globalkommunisten der neuen Art“ in Sicherheit zu bringen. Friedlich wird das dann nicht mehr zu bewerkstelligen sein.

Noch ist allerdings die letzte Messe für die USA nicht gelesen. In Michigan, Georgia und Arizona steht die Dezertifizierung der Wahlergebnisse kurz bevor. Immer noch besteht die Möglichkeit, daß es letztlich Donald Trump sein wird, der am 20. Januar seine zweite Amtszeit antritt.

Deutschland

Daß auch in Deutschland, so wie überall auf der Welt, die „Pandemie“ lediglich vorgeschoben ist, um unter Verweis auf die enorme Gefährlichkeit des Virus erstens die Wirtschaft sturmreif für die Übernahme durch hauptsächlich chinesische „Investoren“ zu schießen – und zweitens durch die Abschaffung bürgerlicher Grundrechte eine Angleichung an jene chinesische Gesellschaftspolitik zu erreichen, die, ein leicht zu variierendes Modell, als Vorbild für die beabsichtigte „Weltgesellschaft“ dient, ist inzwischen so offensichtlich, daß man am Geisteszustand derjenigen verzweifeln muß, die das noch immer nicht wahrhaben wollen.

Sämtliche Fakten sprechen dagegen, daß „wir“ es mit einer „Pandemie“ von historisch einmaliger Gefährlichkeit zu tun hätten. Nach bald einem Jahr „Pandemie“ hat auch ein solcher Gewöhnungseffekt an die „Neue Normalität“ stattgefunden, daß die logischen Inkonsistenzen von „Schutzmaßnahmen“ nicht einmal mehr zu bemänteln versucht werden. Wer erinnert sich noch an die Worte der Kanzlerin aus dem März, als sie kurz vor Verhängung des ersten Lockdowns verkündete, natürlich handele es sich um schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte der Bürger, weswegen die Maßnahmen auch etwa alle zwei Wochen auf ihre verfassungsgemäße Verhältnismäßigkeit hin zu beurteilen seien? Von einer Überprüfung der Maßnahmen ist schon lange keine Rede mehr. Inzwischen ist mit Stefan Harbarth ein alter Merkel-Spezi Vorsitzender Richter des Bundesverfassungsgerichts geworden. Es wird zur Hatz auf alle diejenigen gerufen, die das schäbige Spiel längst durchschaut haben.

Der neue Heiland heißt Impfstoff

Von der „BILD“ bis zur „taz“ wird der Impfstoff gepriesen wie die Oase in der Wüste von den Verdurstenden. Was spielt es noch für eine Rolle, daß der Biontech-Chef sich selbst noch „nicht gleich“ impfen lassen will? Was spielt es da noch für eine Rolle, daß sich etwa vier Fünftel  der Krankenschwestern und Ärzte nicht impfen lassen wollen? Was spielt es noch für eine Rolle, daß die ersten Impftoten bereits zu beklagen sind? Wer wird stutzig, weil sich die Regierungsmitglieder nicht förmlich in die Impfzentren stürzen, um dort mit „gutem Beispiel“ voranzugehen? Wer fragt sich, was an den Gerüchten dran ist, es solle „zweierlei Impfstoff“ geben, einen für die Herrscher und einen für die Beherrschten? Wen kümmern die Einwände medizinischer Impfkoryphäen? Wer macht sich Sorgen wegen der kurzen Entwicklungszeit von „Impfstoff“? Wer fragt danach, was ihm da nebenher noch mit injiziert werden soll? – Alles egal. Hauptsache, das Virus macht einem nicht den Garaus. Lieber an der Impfung sterben, als am Virus. Und das bei einer Letalitätsrate von Sars-Cov-2, die unterhalb von einem Prozent der Infizierten liegt. Das Durchschnittsalter der an- oder mit Corona Verstorbenen liegt exakt auf dem Niveau der durchschnittlichen Lebenserwartung in „virenfreien Zeiten“ – auch wenn es diese Zeiten nicht gibt und nie gegeben hat. Sind eigentlich alle wahnsinnig geworden? Wurden sie wahnsinnig gemacht? – Ja. Unvergessen sind die Strategiepapiere aus dem sachsen-anhaltinischen und dem österreichischen Innenministerium, die sich der Frage widmeten, wie die Virenpanik im Volk am effizientesten geschürt werden kann. Das scheint nicht richtig bekannt geworden zu sein.

Derweilen tummeln sich an der Copacabana die Brasilianer und erfreuen sich ihres Lebens. In Mexiko scheint es kein Corona zu geben. Und die Chinesen sind ebenfalls durch damit. Das ist alles so unglaublich – wie sagt man –  kafkaesk in Deutschland. Alle sind in einer Wahnwelt gefangen, aus der sie sich nicht mehr befreien zu können scheinen.

Demokratisches Vollversagen

Groteske Geschichten gibt es zu erzählen: Ein junges Pärchen, das sich nächtens von zuhause aus auf den Weg zum Zigarettenautomaten gemacht hatte – 1.000 Euro „Corona-Bußgeld“. Wegen der Infektionsgefahr. Ein Rentner aus Freising, der am Heiligen Abend gegen 23 Uhr seine beiden Enkel nachhause gefahren hatte – 500 Euro. Wegen der Infektionsgefahr. Aber: Positiv auf Corona getestetes Pflegepersonal soll weiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten. Als ob nicht ausgerechnet dort die sogenannten „Risikogruppen“ vertreten seien. Das ist so bizarr, daß man nicht mehr nur an einer solchen „Politik“ verzweifeln möchte, sondern mehr noch am Geisteszustand aller derjenigen, die sich das noch als die „Vertretung der Interessen des Souveräns“ andrehen lassen. Auch in Deutschland gilt: Wahlen ändern da nichts mehr. Es gibt de facto ein Altparteienkartell, das etwa so funktioniert wie in der DDR die SED mit den Blockparteien. Die einzige wirkliche Oppositionspartei wird zunehmend von Pöstchenjägern gekapert, die es sich innerhalb dieses verwahrlosten Systems bequem machen wollen, und ihr Fürsprecher ist ausgerechnet der Parteivorsitzende Meuthen, der sich absolut realitätswidrig eine bürgerlich-konservative Wählerklientel herbeiphantasiert, die es längst nicht mehr gibt, jedenfalls nicht in dem Maße, wie sie nötig wäre, um noch einen fundamentalen Wandel per Wahl herbeizuführen.

Wer behauptet, das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr sei nicht wegen „rechter Umtriebe“ geschleift worden, sondern deswegen, weil es geneigt gewesen sein könnte, dem Merkelschen Spuk in Berlin ein Ende zu setzen, ist ein Verschwörungstheoretiker. Daß die Bundeswehr nicht mehr dazu in der Lage ist, die Bundesrepublik ohne NATO-Verbündete zu verteidigen, ist inzwischen ein alter Hut. Eine Meldung des Jahres 2020 ist gewesen, daß die Bundeswehr angeblich Munition für genau einen Tag habe. So groß kann die Schlafmütze auf dem Kopf des deutschen Michels gar nicht mehr gezeichnet werden, als daß sie das Ausmaß seiner naiven Schlafmützigkeit noch angemessen darstellen würde.

Auch hier gibt es wieder einen Bezug zu den USA. Zwar heißt Donald Trumps Agenda „Make America Great Again“, was zunächst nicht darauf hoffen läßt, das dann, wenn er Präsident bleiben sollte, Hilfe aus den Vereinigten Staaten käme. Aber immerhin: Donald Trump liebt Deutschland, wie er oft genug gesagt hat. Sein Großvater stammte aus der Pfalz. Bliebe er amerikanischer Präsident, würde die deutsche Regierung wenigstens in die Zange genommen werden. Dieser Tage wurde bekannt, daß die russische Regierung einen Einreisestopp für deutsche Regierungsmitglieder nach Rußland verfügt hat. Das Nawalny-Gewese in Deutschland hatte das Faß gar zum Überlaufen gebracht. Die EU wird eigentlich auch nur noch über die laufenden, innereuropäischen Geldtransfers zusammengehalten. Deutschland ist zunehmend isoliert. Lediglich das Verhältnis zu China scheint seltsam entspannt. Und das, obwohl nicht erst seit diesem Jahr Vorwürfe wegen Wirtschaftsspionage gegen China laut geworden sind. Mitglieder der KP Chinas haben sich in Konzernen und Medienunternehmen eingenistet. In den USA ist wenigstens das inzwischen als ein gigantisches Problem identifiziert worden.

Die Desinformiertheit des deutschen Wählers ist unterdessen an einem Punkt angelangt, an dem er ernsthaft glaubt, der Wahlbetrug in den USA sei lediglich ein „Narrativ“ des US-Präsidenten, weil der aus narzisstischen Gründen nicht mit einer Wahlniederlage umgehen könne. Der Medien-Mainstream verweigert sich kollektiv einer realistischen Berichterstattung zu dem, was in den USA dieser Tage gebacken ist. Es zehrt ungemein an den Nerven, daß für die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar der große Befreiungsschlag angekündigt worden ist – und daß am heutigen Tag noch nicht bekannt ist, wie der genau aussehen wird. Und ob er tatsächlich kommt. Denn so viel ist klar: Wenn er kommt, kann in den USA kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. Welche Auswirkungen das globalpolitisch hätte, läßt sich ebenfalls nicht zuverlässig prognostizieren. Nur so viel steht fest: Wenn dieser Befreiungsschlag kommt, wird in der Folge ein neuer Kalter Krieg ausbrechen. Dieses Mal einer zwischen den USA und einem machtbewußten China, das sich gerade anschickte, die Wirtschaft des vormals freien Westens zu übernehmen und ihm die Regeln seines künftigen Zusammenlebens zu diktieren. Das wäre aber auch nicht die einzige „Front“. Denn die USA befänden sich zudem noch in einem Krieg gegen jenen Feind im Inneren, der die Vereinigten Staaten quasi kampflos dem asiatischen Riesen vor die Füße legen würde. Der „Deep State“ müsste zerschlagen werden. Diese Zerschlagung wiederum wäre auch im höchsten Interesse des deutschen Volkes. Seine „Volksvertreter“ operieren seit Jahren nach den Anweisungen, die von dort, von der UN, dem IWF, dem WEF und dergleichen Organisationen mehr kommen. Deutsche Politik wird von „externen Beratern“ gemacht, nicht von gewählten Volksvertretern. Die sind lediglich noch Ausführende.

The Great Reset

Die vorbereitenden Maßnahmen zur Umsetzung des im wesentlichen vom WEF erdachten „Great Reset“ („In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen und es wird Ihnen gefallen“), einem Zusammenspiel von WEF und IWF mit Politik, Medien und der UN-Agenda 2030, sind mit den „Corona-Maßnahmen“ und dem „Lockdown“ bereits erfolgt. Gefragt wird hier kein BÜrger mehr. Dabei dürfte es im wesentlichen um das gehen, worum es immer geht: Geld. Wie schafft man die enormen Staatsverschuldungen ab, die sich zu einem unabtragbaren Gebirge aufgetürmt haben? Indem man private Vermögenswerte requiriert. Schulden werden einfach gestrichen und gegenfinanziert wird das durch die Beschlagnahme privater Vermögen. Schon macht das Gerücht von Zwangsanleihen auf Immobilienbesitz die Runde. Die Abschaffung des Bargeldes wird mit aller Macht vorangetrieben. Man muß kein Verschwörungstheoretiker sein, um darauf zu warten, daß aus dem Gerücht Realität wird. Die Verwirklichung einer neuartigen, globalkommunistischen Neuen Weltordnung steht unmittelbar bevor. Denkbar sind außer Sars-Cov-2 noch hunderttausend andere Viren, die von der internationalen Politik aus dem Ärmel geschüttelt werden könnten, um „Schutzmaßnahmen“ zu rechtfertigen, die – leider, leider – allesamt auf Kosten von wirtschaftlicher Eigenständigkeit und persönlicher Freiheit gehen werden. Der frei geborene Mensch wird endgültig gar zur zu verwaltenden Biomasse. Schluß mit den „Idealen des Abendlandes“. Schluß mit den „Werten der Aufklärung“. Der Zukunftsmensch hat sich in die Eindimensionalität seines profanen Überlebenswillens zu fügen, systemkompatibel wird er zu sein haben, andernfalls ihm das Leben zur Hölle gemacht werden wird. Er wird sich vorschreiben haben zu lassen, welche Gedanken er noch äußern darf und welche Vokabeln er zu verwenden hat. Es ist ein einziger Albtraum.

Unabweisbare Lehren gibt es bereits jetzt zu ziehen. Tatsache ist nämlich, daß dann, wenn das so oder so ähnlich kommt, die Demokratie absolut versagt hat – und zwar mangels Demokraten. Im vergangenen halben Jahrhundert sind die vormals westlichen Demokratien kulturmarxistisch durchideologisiert worden. Per Wahl läßt sich das nicht mehr ändern. Die Demokratie ist zum Ende des Jahres 2020 nur noch Einbildung. Und genau jener gigantische Wahlbetrug, der in diesen Tagen in den Vereinigten Staaten zu vereiteln wäre, ist der letzte Beweis dafür, daß Demokratie nur noch Einbildung ist. Die Beweise für den derzeit laufenden Versuch, die Demokratie in den USA endgültig zu beseitigen, türmen sich haushoch. Und die Beweise dafür, daß Gerichte sich bis hinauf zum Supreme Court weigern, diesen Sachverhalt überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen, türmen sich mit. Wir bestaunen dieser Tage ungläubig ein drohendes Systemversagen.

Es gibt lediglich noch die Hoffnung, daß bis zum 6. Januar 2021 der „Big Bang“ noch kommt und daß in dessen Folge Donald Trump US-Präsident bleibt. Wenn nicht, ist der Freiheitszug für den Rest unseres Lebens und des Lebens unserer Kinder abgefahren. Wer das verhindern will, ist in der Wahl seiner Mittel nicht mehr frei. Er kann nur noch beten, daß ihm der Griff zum Äußersten erspart bleibt. Man muß es ganz klar sagen: Bestätigt sich das Systemversagen am 6. Januar erneut, bleibt kein anderes Mittel mehr als das Militär, eingesetzt im Rahmen des „Insurrection Act“ von 1807 zur Überwachung einer Wahlwiederholung in den sog. Swing-States.

Die realistischen Aussichten

Und das sind die zwei grundverschiedenen Aussichten für 2021:

1. Wir stehen auf dem Bahnsteig und schauen dem abgefahrenen Zug hinterher. Unser Leben ist vorbei. Wir vegetieren nur noch.

2. Die USA bleiben als „Fels in der Brandung“ stehen und die Abrechnung mit den Verantwortlichen für die Zustände, die gerade noch einmal entschärft werden konnten, nimmt Fahrt auf. In diesen Tagen wird die präsidiale  Executive Order 13848 aus dem Jahr 2018 wichtig. Sie beschäftigt sich mit der Einmischung ausländischer Mächte in die US-Wahlen. Diese Einmischung ist offensichtlich gut dokumentiert, wie der 270 Seiten starke „Zenger-Report“ verdeutlicht, der sich auf Geheimdienstinformationen stützt, die dem US-Kongreß wohl am 23. Dezember zugänglich gemacht worden sind. Genannt werden u.a. Iran und Venezuela, die sich Zugriff auf wahlrelevante Dateien verschafft haben.

Auch Zweiteres würde richtig häßlich werden in seiner ganzen Unvermeidbarkeit. Es stünde eine wirkliche Zeitenwende ins Haus, eine ganz andere, als vorhergesagt. Aber letztlich würden die dann stattfindenen Aufräumarbeiten wegen der transatlantischen Netzwerke, die dabei angegriffen werden würden, auch Europa – und somit auch Deutschland erreichen. Big Media wäre Geschichte, Big Tech würde zerschlagen werden, die milliardenschweren „Philanthropen“-Stiftungen würden zerschlagen werden, etliche NGOs kämen endlich „unter Beschuß“ – und irgendwann wäre der eigentliche Souverän wieder der Souverän. Und selbst der müsste eingehend „modifiziert“ werden. Schluß mit jener elenden Selbstbezüglichkeit, die er bis heute als seine „Befreiung von überkommenen Zwängen“ begreift. Schluß mit „Kulturrevolution“ in Permanenz. Deshalb ist alles, was als Aussicht für 2021 anzubieten ist, mit einem Wort zu beschreiben: Hoffnung. Verzweifelte Hoffnung. Sonst gibt es nichts mehr.