Deutsches Impf-Desaster: Politische Sabotage – oder wirkt die Impfung gar nicht?

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Das im noch immer verhältnismäßig reichen und hochentwickelten, auf dem Zivilisationsindenz weit vorne rangierenden Industrieland Deutschland die Fallhöhe ungleich höher ist als in den meisten anderen Staaten, und das die durch Lockdown angerichteten Schäden hier weit gravierender zu Buche schlagen als fast überall sonst auf der Welt, weil vielmehr auf dem Spiel steht: Alleine dieser Umstand schon hätte die Regierenden in Deutschland zwingen müssen, wirklich nichts unversucht zu lassen, um die Pandemie durch schnellstmögliche und ausreichende Versorgung mit dem Impfstoff (der ja nach ihrer eigenen Überzeugung den einzigen Ausweg darstellt!) zu beenden. Genau dies jedoch wurde versäumt. Zunehmend stellt sich die Frage, warum ausgerechnet in diesem alles entscheidenden Schlüsselpunkt der Corona-Politik gepfuscht – oder gezögert – wurde.   

Die mangelnde Verfügbarkeit von Impfdosen in Deutschland, die nach einem an sozialistische Mangelversorgung erinnernden Notbehelfsschlüssel nur ausgewählten, nach Priorität abgestuften Bevölkerungsgruppen zugute kommen, während die breite Masse (und damit die als Ziel genannte Herdenimmunität) bestenfalls, wenn überhaupt, erst in vielleicht 9 oder 12 Monaten erreicht sein wird, führt derzeit immerhin zu deutlichem Missbehagen und kritischem Gegenwind selbst in der Mainstreampresse. Vor allem „Bild“ heizt der Regierung gehörig ein, und klagt die fahrlässige und unverantwortliche Auslagerung der Entscheidungshoheit über die Beschaffung nach Brüssel an – wo die Kommission statt auf Biontech/Pfizer anderen Anbietern den Zuschlag gab, deren Präparate noch in der Entwicklung stecken und somit nicht marktreif sind (AstraZeneca) oder inzwischen als gescheitert gelten (Sanofi).

Auch wenn nun eilig bei Biontech/Pfozer nachgeordert wird: Gegen Staaten wie die USA, Israel oder den vom Joch der EU-Bürokratie befreiten Briten, die ihre Hausaufgaben machten und bereits im großen Stil durchimpfen, haben die EU-Staaten jetzt das Nachsehen – was sich vor allem für Deutschland verheerend auswirkt infolge unnötiger Lockdownverlängerungen oder -neuauflagen sowie einer unbekannten Zahl an vermeidbaren Toten; all dies, wohlgemerkt, immer aus der eigenen Logik der Regierung heraus.

Aber damit nicht genug: Inzwischen steht fest, dass die knappen verfügbaren Kapazitäten – in Deutschland 5,5 bis 6 Millionen Doppeldosen – in den EU-Staaten überhaupt nicht optimal ausgenutzt werden: Eine Sprecherin von Biontech erklärte heute gegenüber dem „Westfalen-Blatt„, dass aus einer Ampulle problemlos sechs statt fünf Dosen gewonnen werden könnten – womit sich die Zahl der verfügbaren Impfdosen auf einen Schlag um 20 Prozent erhöhen würde. Voraussetzung wären jedoch spezielle Spritzen, die in Deutschland völlig fehlen und auch nicht vorgesehen sind. Dabei handelt es sich um Feindosierungsspritzen, wie sie etwa zum Verabreichen von Heparin oder Insulin verwendet werden; international werden sie als „Low Dead Space Syringes“ bezeichnet, als Spritzen mit wenig Totraum (der Raum, in dem Flüssigkeit zurückbleibt, nachdem der Kolben vollständig gedrückt wurde).

Zuwenig Impfdosen, und dann auch noch verschwenderisch dosiert

Diese erstaunlichen Hintergründe fielen überhaupt nur deshalb auf, weil Ärzte am Wochenende, im Zuge der Impfung ihrer ersten Patienten, festgestellt hatten, dass der Impfstoff in den Glasampullen offenbar „recht großzügig“ bemessen war, wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Auf eigene Verantwortung impften einige Mediziner deshalb bereits mehr Menschen als eigentlich geplant – mit dem verfügbaren „Impfbesteck“. Tatsächlich folgt in Deutschland und anderen EU-Ländern die Verabreichungsdosis der von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA freigegebenen Menge von fünf Dosen pro Ampulle, die auch auf dem Etikett vermerkt ist. In Ländern außerhalb der EU sei dies jedoch, so Biontech, ganz anders: In der Schweiz zum Beispiel sind sechs Dosen erlaubt – bei identischem Impfschutz und unverminderter Immunantwort.

Spätestens hier reibt sich jeder luzide und vernunftbegabte Beobachter ungläubig die Augen: Zuerst gibt es also bei weitem zu wenig Vakzin – und dann werden diese kostbaren Mangelbestände auch noch durch unnötige Überdosierung verschwendet? Wie kann es zu solchen unfassbaren Nachlässigkeiten und Fehlern kommen, wo es doch angeblich um die Rettung von Menschenleben geht?

Tatsächlich kommen dafür nur wenige plausible Erklärungen in Betracht. Möglichkeit 1: Es handelt sich um bewusste politische Sabotage – weil man an einem Impferfolg gar nicht interessiert ist. Möglichkeit 2: Die Politik verfügt über Informationen, nach denen der Impfstoff gar nicht das ersehnte Wundermittel ist, und will auf diesem Weg der von ihr selbstgeschürten Euphorie entgegenwirken. Möglichkeit 3: Es handelt sich um einen weiteren Fall grotesken Politikversagens durch unfähige, verantwortungslose Dilettanten und Bürokraten ebenso in Brüssel wie in Berlin. Möglichkeit 3 ist zwar wahrscheinlich, aber so trivial, dass darauf hier nicht näher eingegangen werden muss (Belege für diese These gibt es auch abseits der Corona-Krise endlos viele).

Die Flucht nach vorne

Für Möglichkeit 1 spricht, dass die krampfhafte künstliche Orchestrierung dieser Pandemie auf Grundlage diffuser und aussageloser Daten, aufbereiteter statistischer Fakten und nie eintretender alarmistischer Angstszenarien von Politik und ihr ergebenen Medien seit Frühjahr immer verzweifelter betrieben wird – um den Ausnahmezustand möglichst lange weiterlaufen zu lassen. Wiederholt haben vor allem die freien Medien (auch und gerade JouWatch) beschrieben und darauf hingewiesen, welche Ziele die maßgeblichen Vertreter der Corona-Politik mit hoher Wahrscheinlichkeit verfolgen, wenn sie die „pandemische Notlage“ inklusive das Notverordnungsrecht auf Grundlage der „Ersatzverfassung“ Infektionsschutzgesetz immer weiter verlängern. Dabei soll hier gar nicht auf egoistische, urpersönliche Motive eingegangen werden, die profilierungssüchtige Machtpolitiker von Spahn über Laschet bis Söder verfolgen (Stichwort CDU-Vorsitz und K-Frage).

Sondern es geht dabei um die bequeme, störungsfreie Verwirklichung politischer Agenden, die auch schon vor Corona in der Schublade lagen, aber nicht durchsetzbar waren. Dank Corona sind diese nun in greifbar nahe geworden – ganz ohne störende Opposition und vor allem ohne (bequemerweise dank Grundrechtseinschränkungen derzeit leicht zu verbietende) Demonstrationen hiergegen: Klima-, Mobilitäts- und Energiewende. Eröffnung permanenter Migrationskorridore. Stärkung des EU-Zentralismus. Schulden-/Haftungsunion zulasten Deutschlands. Zerstörung des Mittelstands und von Schlüsselindustrien zugunsten einer gelenkten Staatswirtschaft. Überwachung und Durchleuchtung der Bürger. Immer weitere Schwächung der nationalen Souveränität zugunsten Verlagerung von Entscheidungsvollmachten hinauf zu globalistischen Instanzen, die von NGO’s, einflussreichen Stiftern und Wirtschaftsunternehmen gesteuert werden, bei gleichzeitigem Demokratieabbau. Es ist der Fahrplan des „Big Reset“, für den eine Pandemie den wenn auch nicht geplanten, dann zumindest höchst willkommenen Aufhänger bietet.

So gesehen besteht durchaus ein agiles Interesse bei den politisch Verantwortlichen, alles zu tun um zu verhindern, dass der selbst heraufbeschworene Spuk durch eine erlösende Impfung schnell – oder überhaupt – beendet wird. Insofern die beschriebenen Agenden sowohl von Deutschland als auch der EU-Kommission parallel und kongenial verfolgt werden, würde dies die faktische Vereitelung einer professionellen, schnellstmöglichen und ausreichenden Versorgung der EU-Bürger mit dem Impfstoff, die jetzt zu beklagen ist, gut erklären.

Angst vor der Stunde der Wahrheit

Doch für diese erste Möglichkeit der Sabotage könnte noch ein weiteres Motiv bestehen: Vielleicht dämmert den politischen Eliten inzwischen selbst, welche apokalyptischen und gänzlich unverhältnismäßigen Schäden sie alleine in den bisherigen neun Monaten der Pandemie angerichtet haben – wobei sich die meisten dieser Schäden überhaupt noch realisiert haben, sondern erst peu à peu offensichtlich werden. Wenn den Menschen die Dimension der Katastrophe bewusst wird, die alle medizinischen und gesundheitlichen Folgen des Virus selbst bei weitem in den Schatten stellen wird, dann wird die Stimmung auf möglicherweise unkontrollierbare Weise kippen. Es könnte sich ein veritabler Volkszorn entladen, ein Sturm der Entrüstung, der die heute noch populären „Krisenmanager“ in den Regierungen aus ihren Ämtern fegt. Vor diesem Kipppunkt fürchten sich viele Politiker zu Recht – und viele treten deshalb, womöglich ja schon seit den Tagen des ersten Lockdowns, die Flucht nach vorne an, in dem sie jede Rückkehr zur Normalität zu verhindern suchen, um so die Stunde der Wahrheit hinauszuzögern. Auch dies wäre eine Erklärung, warum ein schneller Impferfolg offenbar mit klandestiner Energie um jeden Preis verhindert wird.

Aber auch für Möglichkeit 2 – dass der Impfstoff womöglich gar nicht der so flehentlich erwartete und von der internationalen Gemeinschaft fieberhaft herbeigesehnte medizinische Durchbruch ist, und unsere politischen Entscheider ihn deshalb nur höchst verhalten unters Volk bringen möchten – gibt es gewichtige Indizien, die zumindest eine kritische Hinterfragung rechtfertigen: Seit die spärlichen Impfstoffkontingente in Deutschland angelangt sind, überraschen Politiker und Gesundheitsexperten nämlich mit Äußerungen, wonach die Corona-Impfung gar nicht vor einer Weitergabe des Virus schützt – und somit Geimpfte weiterhin ansteckend bleiben könnten. Mehr noch, sie schützt offenbar nicht einmal den Geimpften selbst zuverlässig vor einer Infektion, sondern soll lediglich schwere und tödliche Verlaufsformen verhindern. Sogar SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, von deutschen Leitmedien als Ratgeber aus unerfindlichen Gründen in der Pandemie hochgeschätzt, wies auf diese Einschränkungen hin.

Ist der Impfstoff am Ende nur ein Placebo?

Definitionsgemäß wäre das Pfizer/Biontech-mRNA-Präparat strenggenommen dann jedoch gar kein Impfstoff mehr, sondern ein Medikament: Dieses bietet keinen Schutz vor Ansteckung, sondern verändert lediglich die Stärke des Krankheitsverlaufs und entfaltet somit eine therapeutische, keine prophylaktische oder präventive Funktion. Inwieweit für ein bloßes „Medikament“ allerdings die (doch erheblichen) Nebenwirkungen und die – mangels Impfpraxis noch gar nicht erforschten – allergischen und sonstigen gesundheitlichen (Spät-)Folgen in Kauf zu nehmen wären, ist die große Frage, die sich folglich zu allererst die Politik stellen muss. Unter dieser Annahme wäre eine allenfalls sukzessive, künstlich verlangsamte Impfung – so wie sie in Deutschland jetzt ja zwangsläufig erfolgt – anstelle einer bevölkerungsweiten, für jedermann direkt verfügbaren Impfstoffversorgung durchaus sinnvoll, weil dann nur ein überschaubarer Personenkreis potentiell negativ betroffen wäre (was zudem ein effektiveres Monitoring der Risiken und gesundheitlichen Konsequenzen ermöglicht). Die bereits erteilte Aufforderung an Geimpfte, beobachtete Nebenwirkungen unverzüglich dem RKI oder Hersteller mitzuteilen, erhärtet den Eindruck, dass es sich um eine Art laufenden Menschenversuch „in vito“ handelt; die Verhinderung einer Breitenverfügbarkeit würde die Schadwirkung etwaiger Impfunfälle so immerhin reduzieren. Auch dies könnte sehr wohl ds insgeheime Motiv für die „Anlaufschwierigkeiten“ gewesen sein.

Aber wer weiß: Vielleicht handelt es sich bei dem Impfstoff ja in Tat und Wahrheit um ein Placebo, das überhaupt keine biomolekulare Wirkung entfaltet und lediglich wundersame Heilungskräfte bei den Geimpften freisetzt? Dies würde dann nicht nur das bemerkenswerte Phänomen der trotz Impfung fortbestehenden weiteren Ansteckbarkeit sowie Infektiosität erklären – sondern auch eine politisch gewollte, künstliche Verknappung durch Bundesregierung bzw. EU-Kommission: Je weniger Menschen in den Genuss des Vakzins kommen, umso begehrter wird es mittelfristig – was den durch den Glaube an seine Wirksamkeit ins Unermessliche steigert. Die nächsten Monate werden hoffentlich Klarheit bringen, womit wir es wirklich zu tun haben. (DM)