Linksextremisten fackeln mehrere Fahrzeuge der Bundeswehr in Leipzig ab

Brand (Symbolfoto: Von Photo Spirit/Shutterstock)

Die befürchteten Zusammenstöße mit Linksextremisten am Connewitzer Kreuz blieben aus. Jedoch brannten im Leipziger Stadtteil Heiterblick in der Silvesternacht mehrere Bundeswehrfahrzeuge ab. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von Brandstiftung aus. Bekennerschreiben aufgetaucht.

Mindestens sechs Fahrzeuge der Bundeswehr brannten auf dem Gelände der Leipziger Mercedes-Hauptniederlassung ab. Die Jeeps waren auf dem Gelände des Autohandels abgestellt, teilt ein Polizeisprecher am Freitagmorgen mit. Sieben von zehn Fahrzeugen hätten in Flammen gestanden. Weitere wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Der Sachschaden könne noch nicht beziffert werden. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von Brandstiftung aus. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Auf der linksextremistischen Plattform Indymedia ist bereits ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Unter der Überschrift „Happy New Year – Bundeswehrjeeps niedergebrannt“ heißt es: „Die Bundeswehr verdient unsere Aufmerksamkeit als Element im repressiven Instrumentenkasten des Staates ebenso wie die anderen Institutionen die es in den letzten Jahren zu Silvester getroffen hat.“ (SB)