Zahl der Corona-Intensivpatienten sinkt zweiten Tag in Folge

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Berlin – Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht aus dem alten Jahr: Die Gesamtzahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland ist an Silvester den zweiten Tag in Folge gesunken.

Das gab es seit Mitte September nicht mehr: Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden am Silvesterabend bundesweit 5.629 Covid-19-Patienten intensiv behandelt, sechs weniger als am Vorabend und 15 weniger als zwei Tage zuvor.

Nach wie vor werden etwas mehr als die Hälfte invasiv beatmet. 14.357 Patienten liegen derzeit aus anderen Gründen auf einer Intensivstation, 14.311 Intensivbetten sind in deutschen Krankenhäusern frei oder innerhalb von sieben Tagen als Notfallreserve zusätzlich aufstellbar.

Wenn nicht so viele Pflegekräfte krank oder in Quarantäne wären, sind die 14.311 noch freien Intensivbetten im Prinzip ebenfalls eine gute Nachricht. Aber war das Gesundheitssystem überhaupt während der Pandemie jemals wirklich am Limit?

Hier weitere Zahlen, damit keiner vergisst, was letztes Jahr über Deutschland gekommen ist:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen 22.924 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 10,2 Prozent weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche, als durch das RKI 25.533 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden waren. Außerdem meldete das RKI nun 553 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der aktiven Fälle mit Nachweis stagnierte bei rund 358.000. Aufgrund der Weihnachtsfeiertage sowie des Jahreswechsels bleibt eine Interpretation der Daten allerdings schwierig. So kann es sein, dass weniger getestet wird sowie einige Gesundheitsämter keine Daten übermitteln. Somit kann es auch an einigen Tagen zu Nachmeldungen kommen.

Die Krankenhäuser sind im Gegensatz zu den Gesundheitsämtern auch über die Feiertage verpflichtet, ihre Zahlen zu melden.