Deutschland im Impfwettbewerb dank Merkels Totalversagen abgehängt – Ausnahmezustand bis 2022?

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Angela Merkel schloss vor fünf Jahren eigenmächtig eine Wette gegen die Zukunft ab, als sie auf Kosten der eigenen Bevölkerung absurde Heilsversprechungen für alle Kriegs- und Krisenländer dieser Welt in Deutschland abgab, und jeden von dort „Geflüchteten“ obergrenzenfrei mit Aufnahme und Alimentierung lockte. „Wir schaffen das“ wurde zum Programm dieses Größenwahns. Jetzt, in der Corona-Krise, wäre dieser Satz eher angebracht.

Dass Merkel besser das Motto dieser Pandemie, den überbeanspruchtesten Satz des Jahres 2020 „Bleibt zuhause!“, im Jahr 2015 hätte sagen müssen und dafür „Wir schaffen das“ 2020, darauf wiesen pointierte Kolumnisten und Beobachter bereits vor einigen Wochen hin. Inzwischen aber ist die Impfung verfügbar, und die Kanzlerin müsste – einmal ganz ungeachtet der durchaus nicht von der Hand zu weisenden Sicherheitsbedenken und Risiken im Zusammenhang mit selbiger – eigentlich denselben Zweckoptimismus verbreiten, den etwa Benyamin Netanyahu in Israel, Boris Johnson in Großbritannien oder Donald Trump in den USA in der eigenen Bevölkerung erfolgreich verströmte.

Dass sie dies nicht tut, hat einen einfachen Grund: Merkel hat, auf gut Deutsch, große Scheiße gebaut – und die „wichtigste Entscheidung ihrer Amtszeit“ (Jan Fleischhauer“) versiebt: Sie hat es versäumt, für ihre eigene Bevölkerung den Impfstoff zu organisieren, der die Agonie es Lockdowns mit ihren Hyperschäden, der eigenen Logik der Regierung nach, als einzige hätte beenden kann.

Inzwischen scheint festzustehen: Um die Ausbreitung der neuen, ansteckenderen Coronavirus-Varianten aus Großbritannien und Südafrika zu stoppen /die – ungeachtet der weiterhin ganz überwiegend harmlosen Verläufe – für eine noch schnellere Ausbreitung des Virus sorgt) und die Pandemie zeitnah unter Kontrolle zu bringen, muss ein großer Teil der Weltbevölkerung bis zum Sommer 2021 geimpft sein. Der britische Seuchenexperte Jeremy Farrar erklärt im aktuellen „Spiegel„: „Ließen wir uns bis zum Herbst Zeit, wäre das nicht schnell genug.“ Denn: Dann gäbe es „im nächsten Winter eine weitere Pandemiewelle“. Mit komplett weiterem Lockdown, versteht sich.

Deutschland verfehlt Impf-Quoten phänomenal

Für die meisten westlichen Konkurrenzstaaten Deutschlands ist diese Gefahr dank kluger Vorplanung wohl gebannt; sie haben sich frühzeitig genug Impfstoffe gesichert – auch Großbritannien, das sich dank Brexit noch rechtzeitig vom EU-Joch befreien konnte und mit Erfolg sein Schicksal in die eigene Hand nahm, weshalb die Briten, anders als der Rest des Kontinents, fein raus sind.

Was hingegen Deutschland betrifft, so ist dieses weite vom notwendigen Impfziel entfernt – welches  Farrar bei deutlich über vier Millionen geimpften Personen pro Woche definiert, um den  Zeitplan bis Sommer halten zu können. Bei uns ist dies bekanntlich schon deshalb nicht möglich, weil Merkel mit ihrem verantwortungslosen Solidarisierungswahn und ihrer untätigen Bequemlichkeit, die wohl wichtigste Entscheidung unserer Zeit mal eben an die  Brüsseler EU-Bürokratie zu delegieren, die Impfstoffbeschaffung aus der Hand gegeben hat.

Jetzt muss Deutschland wie die alte Fasenacht dem Impfstoff nachlaufen, Notbestellungen aushandeln und darf derweil zusehen, wie etwa in Israel – bei rund 9 Millionen Einwohnern – bereits über 1 Million Bürger geimpft hat. Blödsinnige Sprüche und Ausreden, man habe damit ein Zeichen „gegen Impf-Nationalismus“ oder gegen die Privilegierung der reichen Länder setzen wollen, kauft dieser unfähigsten Bundesregierung aller Zeiten keiner mehr ab – nun, da als Folge ihres Versagens jede Woche Menschen sterben und die lahmgelegte  Wirtschaft in atemberaubendem Tempo abbrennt. (DM)