Islamisten schlachten fünf Christen in Nigeria ab – deutsche Medien schweigen

Neues von der missverstandenen Religion des Friedens und der Toleranz, die bekanntlich überall ständiger Diskriminierung und Anfeindung ausgesetzt ist: In Nigeria richteten „islamistische Extremisten“, wie es in manipulativen Abgrenzung von der angeblich friedfertigen übergroßen Mehrheit der muslimischen Glaubensgemeinschaft heißt, mal wieder fünf Christen hin.

Die Greueltat, für die Boko Haram als nigerianischer Ableger des „Islamischen Staates“ (dem sie sich 2015 anschloss) verantwortlich zeichnet, wurde nach üblicher Manier auf Video festgehalten und folgte der aus Syrien und Irak bekannten, perversen Inszenierung, bei der die wehrlosen Delinquenten in einheitlicher signalfarbiger Gefangenenkleidung von ihren vermummten Mördern synchron getötet werden – in diesem Fall nicht durch Enthauptung mit Macheten oder Langmessern, sondern durch Maschinengewehre per Kopfschuss, direkt neben einer gehissten IS-Flagge.  Das Video wurde, Angaben der „Morning Star News“ zufolge, auf dem islamistischen Propagandakanal Amaq veröffentlicht.

Vor fast genau einem Jahr, an Weihnachten 2019, kam es zu einem ganz ähnlichen Verbrechen, als sieben Christen vom „Islamischen Staat Westafrika“ abgeschlachtet wurden – damals im Zuge einer Geiselhinrichtung. Was – neben exterminatorischem Hass auf „Ungläubige“ – bei der aktuellen Tat Motiv oder Hintergrund war, steht bislang nicht fest.

Kein Thema für Muslimversteher und islamophile Haltungsjournalisten

Überflüssig jedenfalls im Prinzip, auch diesmal darauf hinzuweisen, dass deutsche Qualitätsmedien über diese barbarische Tat von Tieren natürlich wieder praktisch kein Wort verloren – schon gar nicht die öffentlich-rechtlichen Kanäle: Weder in den ZDF-Nachrichtensendungen noch in der gestrigen ARD-„Tagesschau“ fand die Massenhinrichtung Erwähnung. Ganz im Gegensatz zu ausgiebigen tränenrührenden Berichten über die Situation sogenannter Flüchtlinge in Bosnien, die in den Ruinen des (mutmaßlich von ihnen selbst abgefackelten) Lagers Lipa angeblich „ums Überleben kämpfen müssen“.

Es ist das übliche Framing: Menschen, die real und hunderttausendfach in der Dritten Welt verrecken, Kinder, die im Jemen ausgebombt werden oder Christen, die überall auf der Welt totgeschlagen oder massakriert werden, schaffen es niemals auf den Gutmenschenradar deutscher Moralheuchler – im Gegensatz zum inszenierten Drama um kräftige junge Männer, die skrupellosen Schleppern tausende Dollar für ihre Flucht nach „Germoney“ hinblättern. Und die hier lebenden Muslime wie auch die Islamverbände verlieren über die im Namen ihrer so weltoffenen Religion verübten Verbrechen erstrecht kein böses Wort. Ebensowenig publizistische Perlen wie Ferda Ataman, die gerade erst eine „Migranten-Quote“ forderte, noch Sawsan Chebli, die sich auf Twitter ständig über „Islamophobie“ ausheult. (DM)