Für den Klimaschutz gehen SPD und Grüne über Corona-Leichen

Klimawahn fordert seinen Tribut (Symbolbild:Jouwatch)

Die Grünen und die SPD bejubeln das „Erreichen des Klimaziels 2020“ – ohne den kleinen, aber feinen und zudem alleinbestimmenden Grund dafür zu erwähnen, dass dieser nämlich mit der wirtschaftsschädigendsten, gesellschaftlich verheerendsten hausgemachten Krise seit Gründung der Republik erkauft war: Mit der Corona-Pandemie, lockdownbedingten Reise- und Konsumbeschränkungen und einer beispiellosen Wirtschaftseinbruch. Und: Mit jeder Menge „Covid-Toten“.

Doch wenn die Zahlen stimmen, dann sind den linken Klimaideologen alle Mittel recht – und sei es die Demontage des Wohlstands und Deindustrialisierung. Dass die Erfolge, denen das Erreichen des „Klimaziels“ für 2020 einzig geschuldet waren, gar nicht in erster Linie auf Klimaschutzmaßnahmen zurückzuführen sind, räumen sogar die öffentlich-rechtlichen Mainstreammedien ein: Die „obwohl die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, “ (DW) spricht von einem „Einmaleffekt“ und weist darauf hin, dass zwei Drittel der Minderung des CO2-Ausstoßes (80 Millionen Tonnen weniger als 2019, entsprechen 42,3 Prozent Rückgang) in unmittelbarer Folge der Corona-Pandemie „mit ihren umfassenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Energieverbrauch“ zu sehen sind. Ansonsten hätte hätte der Rückgang nämlich nur bei etwa 25 Millionen Tonnen (entsprechend 37,8 Prozent) gelegen) – und das hehre 2020er-Klimaziel wäre wieder einmal verfehlt worden.

Dass diese Entwicklung nur mit der Pandemie erkauft wurde – und damit mit angeblich 35.000 Corona-Toten, die uns doch ständig mahnend vor Augen gehalten werden – das scheint in ihrem bemerkenswerten Zynismus weder die Grünen noch SPD-Umweltministerin Svenja Schulze zu bekümmern. Letztere twitterte gestern fröhölich:

(Screenshot:Twitter)

Insgesamt betrug der Ausstoß laut DW trotzdem noch 722 Millionen Tonnen CO2, und sollte sich die Wirtschaft inklusive der internationalen Handelsströme wieder je normalisieren, dann wird der Ausstoß auch weiter anziehen. Dennoch bleibt Deutschland weiterhin im vernachlässigbaren und marginalen Randbereich aller menschgemachten CO2-Emissionen. Diese betragen ohnehin nur 4 Prozent des natürlichen CO2-Eintrags in die Atmosphäre – und innerhalb dieser 4 Prozent nimmt Deutschland gerade einmal 2 Prozent Anteil ein, obwohl es die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist.

Soviel zur völligen praktischen Bedeutungslosigkeit all der existenzgefährdenden klimapolitischen Zumutungen, die uns bereits jetzt abwürgen und die Grünen, SPD und ihren FFF-Jüngern noch lange nicht weit genug gehen. Mancheiner würde am liebsten eine sozialistische Klima-Staatswirtschaft etablieren (Stichwort Schulze, „das Tempo erhöhen“) – oder am besten gleich den ewigen Totallockdown ausrufen. (DM)