Merkels „Hochverrat“: 70 Millionen Impfdosen ans Ausland verschenkt

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Immer sprachloser macht der unfassbare Abgrund an Verrat und Pflichtverletzung beim Impfstoff-Desaster. Neu bekanntgewordene Details beweisen die verantwortungslose, an Untreue grenzende Anmaßung Angela Merkels, ihren eurozentrischen und internationalistischen Wahn über die Interessen des eigenen Volkes zu stellen: Tatsächlich hatte Deutschland 70 Millionen Impfdosen mehr zur Verfügung – und gab sie großzügig an die anderen EU-Staaten ab.

Deutschland hätte aufgrund von Vorverträgen die Möglichkeit gehabt, 100 Millionen Impfdosen für sich zu erwerben; wie „Bild“ exklusiv berichtete, hatte dies Angela Merkel in der vorgestrigen Corona-Gipfelrunde selbst zugegeben. Damals, im Sommer, hätten die anderen EU-Staaten den Biontech-Wirkstoff noch nicht erwerben wollen, weil er ihnen zu teuer und seine Kühlung (bei durchgehend 70 Grad Minus) logistisch zu aufwendig schien. Sie favorisierten andere Anbieter.

Als sich dann abzeichnete, dass der Biotech-Impfstoff das Rennen machen und als erstes zugelassen werden würde, setzte der weltweite Run auf das Präparat ein. Ohne jede Notwendigkeit stimmte in diesem Augenblick Merkel zu, davon 70 Millionen der EU zu überlassen – und gab damit nicht nur einen riesigen Trumpf aus der Hand, sondern setzte – ihrer eigenen Logik und Überzeugung nach – das Leben von tausenden Hochrisikopatienten aufs Spiel, indem sie die rechtzeitige Durchimmunisierung der Bevölkerung aufs Spiel setzte und vorsätzlich verschleppte.

Die EU setzte derweil auf französischen Druck hin weiter stur auf den Rohrkrepierer-Kandidaten von Sanofi – und stieg auf großzügige und ausreichende Angebote mit entsprechenden Lieferzusagen von Seiten Biontech nicht weiter ein. Jetzt, da Israel, USA und Großbritannien ihre Bürger zügig durchimpfen, schaut die EU doof aus der Wäsche und streitet sich um zu knappe Bestände. Die Brüsseler Kommission versucht derweil vom eigenen Versagen abzulenken, indem sie Biontech neuerdings „Lieferschwierigkeiten“ vorwirft.

Merkel, nicht Spahn war hauptverantwortlich

Immer klarer zeichnet sich zudem ab, dass entgegen aller bisherigen Annahmen nicht Gesundheitsminister Jens Spahn, sondern Merkel die Hauptverantwortliche des ganzen Desasters ist. Mit ihrer Billigung sagte Forschungsministerin Anja Karliczek Biontech im September deutsche Fördergelder in Höhe von 375 Millionen Euro zu – ohne jede konkrete Gegenleistung, obwohl – wie „Bild“ schreibt, Biontech dazu anstandslos bereit gewesen wäre. Damit nicht genug: Spahn protestiert dagegen mit einem sogenannten „Ministervorbehalt“ bei seiner Kabinettskollegen – weil er laut der Zeitung genau wusste, „wieviel Impfstoff andere Länder zu diesem Zeitpunkt bereits bestellt hatten“. Er beharrte deswegen auf einer klar vereinbarte Gegenleistung.

Doch Karliczek, mit Merkels ausdrücklicher Rückendeckung – setzte sich über Spahns Einspruch hinweg: „Die 375 Millionen Euro Steuergeld flossen zunächst ohne Lieferzusage“, so „Bild“. Viel später, als dann klar wurde, dass die gesamte EU zuwenig Impfstoffe hatte – vor allem Deutschland nach Weggabe seiner 70 Millionen zugesagten Dosen –  versuchte die EU fieberhaft, nachzubehandeln. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte „bereits die ganze Welt“ dort bestellt.

Nach diesen neuesten Enthüllungen steht außer Zweifel: Diese Kanzlerin gehört vor Gericht. Sie hat das Leben von Risikopatienten gefährdet, sie hat damit unnötige Lockdowns mit gigantischen Kollateralschäden und deren fortgesetzte Hinauszögerung verschuldet – und sie hat einmal mehr bewiesen, dass ihr das Wohl des eigenen Volkes völlig gleichgültig ist, wenn es um die Verwirklichung ihrer verqueren Vorstellungen von „Solidarität“ und internationaler „Partnerschaft“ geht.

Natürlich immer davon ausgehend, also nach Merkels Logik, dass die Impferei Leben rettet und uns alle aus dem Lockdown befreit.(DM)