Mittelstand warnt vor „kippender Stimmung“ in Betrieben

Foto: Wegen Coronakrise geschlossener Laden (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Das hier klingt alles noch sehr höflich und freundlich. In Wirklichkeit wird es in dieser „Branche“ gewaltig kochen und brodeln:

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert angesichts des verlängerten Lockdowns weitere Hilfen von Bund und Ländern. „Durch den staatlich angeordneten Hausarrest kippt die Stimmung in der mittelständischen Wirtschaft“, sagte BVMW-Hauptgeschäftsführer Markus Jerger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Als „Trotzreaktionen“ würden erste Geschäfte trotz Lockdown wieder öffnen wollen.

„Um die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen zu erhöhen, ist Folgendes notwendig: Weitere Staatshilfen, ein konkreter Fahrplan für die Rückkehr zur Normalität sowie ein erhöhtes Tempo bei den Impfungen“, forderte Jerger. Zudem drängt der BVMW-Hauptgeschäftsführer darauf, dass die zugesagten Hilfen ausgezahlt werden. „Der Mittelstand braucht Planungssicherheit und verlässliche politische Rahmenbedingungen“, sagte Jerger.

Unfassbar, dass die Mittel noch nicht ausgezahlt wurden. Diese Taktik zwingt immer mehr kleine Betriebe in die Knie. Aber genau das scheint gewollt zu sein. (Mit Material von dts)