„Corona-Mutation“ – das neue Stichwort, um sie zu knechten, ins Dunkel zu führen…

Foto: Impfzentrum (über dts Nachrichtenagentur)

Ein Gespenst geht um – nicht nur in Europa. Es heißt Corona und ist nun – ganz natürlich – mutiert, so wie es Grippeviren nun mal tun. Doch die Lockdown-Lover nutzen diese Gelegenheit, um die Bürger noch mehr zu knechten, ins Dunkel zu führen, zu isolieren, psychisch zu zerstören und finanziell vom Staat abhängig zu machen.

Und wie immer ist „Corona-Karlchen“ ganz vorne mit dabei:

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert eine Veränderung der aktuellen Corona-Impfstrategie in Deutschland. „Ich plädiere dafür, dass wir die Impfintervalle auf zwölf Wochen strecken, um Todesfälle zu vermeiden“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Bei einem solchen Vorgehen könne man „in diesen drei Monaten die am stärksten gefährdete Gruppe komplett impfen, nämlich die Menschen in Pflegeheimen und die Über-80-Jährigen“.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt dagegen zwei Impfstoffdosen im Abstand von 21 Tagen, um einen verlässlichen Schutz gegen eine Covid-19-Erkrankung zu erzielen. Dadurch reicht der Impfstoff für deutlich weniger Impfungen. Lauterbach begründete seinen Vorstoß auch mit Blick auf mutierte und offenbar deutlich ansteckendere Corona-Viren, wie sie derzeit vor allem in Großbritannien und Irland grassieren.

„Wenn die Mutation nach Deutschland kommt, können wir in dieser Zeit über die Impfungen nicht wesentlich auf das Infektionsgeschehen eingreifen“, sagte der SPD-Politiker. Grund hierfür sei, dass es nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, um rasch zu reagieren. Eine mögliche Ausbreitung des mutierten Covid-19-Erregers wertete Lauterbach als schwerwiegende Wende in der Pandemie.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass es zu einer drastischen Veränderung der Situation in Deutschland führen würde, wenn sich diese Mutation des Coronavirus bei uns ausbreiten würde“, sagte Lauterbach den Funke-Blättern. Es bestätigten sich die Befunde, dass die Mutation zu einem besorgniserregenden Verlauf der Pandemie führe. Epidemiologisch sei klar: „Wir müssen mit einer dramatischen Zunahme der Ansteckungen rechnen, und zwar um die 50 Prozent. Das sehen wir in Großbritannien und Irland.“ Es sei daher wichtig gewesen, die Lockdown-Maßnahmen noch einmal zu verschärfen. „Wir sollten auch nicht davon ausgehen, dass wir am 1. Februar aus dem Lockdown herauskommen. Ich rechne selbst damit, dass wir mindestens noch ein paar Wochen in den Februar hinein benötigen.“

Auch die deutschen Städte und Gemeinden haben alarmiert auf die Ausbreitung des mutierten Corona-Erregers in Deutschland reagiert. „Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Das zeigen uns neue Herausforderungen wie die durch Mutationen des Erregers“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

Man müsse nun alle Kontakte konsequent auf ein Minimum reduzieren, appellierte Dedy an die Bürger. Auch der Städte- und Gemeindebund warnte vor der Gefahr der schnelleren Corona-Ausbreitung durch die Mutation, sieht bislang aber keine Notwendigkeit für weitere Einschränkungen in den Kommunen: „Wir haben im Moment einen strengen Lockdown, der hoffentlich bald dazu führen wird, dass die Infektionszahlen sinken“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem RND. Entscheidend sei auch, dass nach aktuellem Stand die zugelassenen Impfstoffe auch gegen das mutierte Virus wirksam seien. „Wichtig wäre allerdings, dass in Deutschland in viel größerem Umfang analysiert wird, ob bei einer positiven Testung bereits die mutierte Variante festgestellt werden kann“, so Landsberg.

„Das ist allerdings keine Aufgabe der Kommunen, sondern muss durch eine entsprechende Ertüchtigung der Labore organisiert werden.“ Im Vordergrund müsse jetzt stehen, die Impfkapazitäten weiter auszubauen und möglichst schnell möglichst viele Menschen zu impfen. An den deutschen Krankenhäusern befürchtet man bereits, dass die Mutation hinter der schnellen Corona-Ausbreitung dieser Tage steckt.

„Infektionszahlen von über 30.000 geben natürlich auch Anlass zur Sorge, dass die Mutation des Virus mit erhöhter Ansteckungsrate bei uns schon verstärkt auftritt“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem RND. „Wenn sich diese Mutation tatsächlich bei uns mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wie in Großbritannien ausweitet, stehen wir vor sehr schwierigen Wochen mit anhaltenden und scharfen Kontaktbeschränkungen.“ Gerade deshalb sei es wichtig, nun schnellstmöglich die Impfungen zu verstärken. „Gerade auch für die Mitarbeiter in den Kliniken brauchen wir ausreichende Mengen, um umfassen Impfangebote unterbreiten zu können“, sagte er dem RND.

Gibt es eigentlich irgendwelche Beweise, die belegen, dass diese Mutation tatsächlich so gefährlich ist, weil sie sich in tödlicher Weise auch außerhalb der Risikogruppen austobt? (Mit Material von dts)