Total vergeigt: Demokratie am Ende?

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Wenn nichts Entscheidendes mehr passiert, ist die Demokratie am 20. Januar Geschichte. In der EU und in Deutschland ist sie bereits seit längerer Zeit nur noch eine Farce gewesen, in den USA erlebte sie mit Donald Trump ein kurzes, vierjähriges Comeback, das in einer Woche zu Ende zu gehen droht. Donald Trump war sozusagen ein Betriebsunfall, sein Wahlsieg 2016 das Resultat einer arroganten Fehleinschätzung des Establishments. Die Folgen dieser Fehleinschätzung mussten nun unter allen Umständen korrigiert werden. Und sie wurden korrigiert.

von Max Erdinger

Man vergibt sich nichts, wenn man eingesteht, daß große Niedergeschlagenheit herrscht. Wird am 20. Januar tatsächlich Creepy Joe Biden vereidigt und sein Horrorkabinett nimmt die Regierungsarbeit auf, dann wird man zugeben müssen, daß alle Hoffnung und alle Erfolge der vergangenen Jahre für die Katz´ gewesen sind. Trump war der letzte Blockadestein, der einer stocktotalitären Weltherrschaft im Wege gestanden hat – und hoffentlich auch weiterhin steht. Es ist nur so: Was passieren müsste, damit Trump Präsident der USA bleibt, ist derartig gewaltig, daß man sich kaum vorstellen mag, was dazu in der kommenden Woche passieren müsste. Die unglaublichsten Meldungen spuken durchs Netz. Man kann wirklich nur noch hoffen, daß etwas an ihnen dran ist. Verifizieren lassen sie sich nicht. Und glauben kann man sie eigentlich auch nicht. Inzwischen wären wir nämlich im Space War angekommen, im Krieg der Satelliten. Müßig, sich damit zu beschäftigen. Sollten sie wahr sein, wird es die Welt bemerken.

Auf der ganzen Linie geschlagen

Die ohne jeden Zweifel massiv gefälschten US-Wahlen 2020 hatten Vorboten. Der Sturz der österreichischen Regierung vermittels eines „Ibiza-Videos“, das offenbar zwei Jahre lang als „Notbremse“ in der Hinterhand gehalten worden war, um es hervorzuziehen, sollte die FPÖ zu populär werden, hätte eine Warnung sein können. Nachweislich klingelten bei mir schon alle Alarmglocken, als Sebastian Kurz seine Liste Kurz durchsetzen konnte, ehe er dann ÖVP-Chef geworden ist. Die mysteriösen Umstände, unter denen der „Mann aus dem Nichts“, Emmanuel Macron, praktisch in Rekordzeit wie ein Komet von Null auf Staatspräsident hochschoß, und wie gleich danach keine Rede mehr gewesen ist von seiner „Bewegung En Marché“ – und so vieles mehr; daß alle Welt damit rechnete, entweder Manfred Weber oder Frans Timmermans würden EU-Kommisionspräsident werden, um dann festzustellen, daß es Ursula von der Leyen geworden ist; die von der Heimsuchung im Kanzleramt förmlich einkassierte Ministerpräsidentenwahl in Thüringen; die pestilenzartige Dauerdesinformation der Massen durch die völlig zu Recht so gescholtene Lügenpresse, das Netz DG in Deutschland; die Berichte aus Weißrussland und aus Madagaskar, denen zufolge der IWF versucht haben soll, sich dort einen „Lockdown zu kaufen“; der ganze aufgeblasene Hype um die Weltklimarettung und – in der verschärften Version der im Grunde selben Geschichte – der ganze hysterische Hype um „Corona“ nämlich, – alles das paßt wie die Faust aufs Auge der US-Wahl 2020. Dazu die fortgesetzten Kastrationsversuche an der Alternative für Deutschland, zunächst durch Bernd Lucke, dann durch Frauke Petry – und jetzt anscheinend erfolgreich durchgezogen von Jörg Meuthen; die Umstände, unter denen Matteo Salvini in Italien abgesäbelt worden ist; die medialen Hetzjagden auf Tommy Robinson, Martin Sellner, Götz Kubitschek, Björn Höcke – es fügt sich auf einmal alles zu einem fertigen Bild. Die Demokratie war all´ die Jahre nur noch insofern Einbildung gewesen, als daß man davon ausging, sie sei noch zu retten. Heute steht fest: Wo es schon lange nichts mehr gab, gab es auch schon lange nichts mehr zu retten. Freiheitliche, Patrioten und überzeugte Nationalstaatler hatten die Lage insgesamt unterschätzt. Tatsächlich gab es nie etwas zu gewinnen und nichts zu retten. Wahlen sind eine Farce. Das steht endgültig fest.

Es sieht auch nicht danach aus, als lohne es sich noch, Debatten anzustoßen und sich argumentativ den Zeitläufen entgegenzustellen. Wen und wieviele man noch erreicht, hängt von denen ab, die inzwischen in größter Unverfrorenheit ihre Macht demonstrierten, als sie sogar den amtierenden US-Präsidenten und dessen Team löschten, resp. blockierten. Die Demokratie ist schon längst nur noch Einbildung. Tatsächlich läuft seit geraumer ein Krieg, der von den Massen nur deswegen nicht erkannt worden ist, weil er nicht aussieht wie das, was sie sich unter einem Krieg vorstellen. Keine Bomber, keine Panzer, keine Schüsse. Es ist ein digitaler Informationskrieg, in dem der Gegner der herrschenden Gesinnungsdiktatoren ausgerechnet auf die Fairness seiner Feinde angewiesen gewesen wäre. Daß die sich noch an irgendwelche demokratischen Regeln zu halten gehabt hätten, ist für sich genommen schon nur noch Einbildung gewesen. XY hat eine Klage gegen Facebook gewonnen. Das soziale Netzwerk musste einen seiner gelöschten Beiträge wieder herstellen. Triumph? – Lächerlich. Wir sind wieder im Zeitalter des Flugblatts angekommen.

Die Herren Soros, Gates, Schwab und Konsorten gaben sich gegenseitig die Türklinken von Regierungsgebäuden weltweit in die Hand, spazierten ein und aus, wann immer sie wollten und fanden immer ein offenes Ohr. „Soros sagt“, „Gates kündigt an“, „Schwab erklärt“ … – man hätte es eigentlich wissen können. Dazu diese unverhohlene Bewunderung für die Effizienz des chinesischen Systems, das einen Pfifferling auf Freiheits- und Menschenrechte gibt.

Wenn in der kommenden Woche der ganz große Befreiungsschlag ausbleibt – und das setzt dem Ganzen dann die Krone auf – wird man sich eingestehen müssen, daß Donald Trump bei allem, was er politisch richtig gemacht hat, zu unentschlossen oder zu schlecht beraten gewesen ist, um dem Weltgebläse des Deep State rechtzeitig den Stecker zu ziehen. Bestechend wäre die Idee zwar gewesen, das ganze Deep-State-Gesindel mit einem einzigen vollzogenen Wahlbetrug dingfest zu machen. Riskant wäre sie allerdings auch gewesen. 2021 wird aller Voraussicht nach das fürchterlichste Jahr werden für alle, die bisher verzweifelten Widerstand geleistet hatten. Die Verfolgung der Dissidenten wird an Fahrt aufnehmen. In den USA und in Europa werden chinesische Zustände herrschen. Dennoch gilt noch für eine gute Woche: Die Hoffnung stirbt zuletzt.