Migranten in Bosnien warten noch immer auf Einreise in die EU

Am 23. Dezember hatte ein selbstgelegtes Feuer den größten Teil des Lagers Lipa in Bosnien vernichtet. Bosnien wurde dafür von Linksextremen kritisiert, weil es nach dem Brand rund 1.000 Menschen ohne Unterkunft zurückgelassen hatte. Migranten jammerten über Atemwegs- und Hautkrankheiten, nachdem sie tagelang in Zelten und Containern bei eisigem Wetter und Schneesturm ausharrten und sich weigerten, in ihre Heimat zurückzugehen. Nun wurden hunderte von Migranten nach Tagen der Ungewissheit in beheizten Militärzelten untergebracht. Am Montag bauten Ärzte im Lager medizinische Zelte für Gesundheitsuntersuchungen auf, verteilten Medikamente und gaben medizinischen Rat. Die Migranten warten weiterhin darauf, dass sie endlich in ihr Traumland, zumeist Deutschland, weiterreisen und dorthin umsiedeln können.

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