Grüne für Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns

Der Traum der Grünen: Alle bleiben zu Hause, während draußen die Luft etwas besser wird (Foto: Von BortN66/Shutterstock)

Den grünen Klima-Irren kann es nicht schnell genug gehen, bis auch der letzte Rest des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ausgelöscht ist. Dann nämlich, wenn sich keiner mehr bewegt, zum Beispiel mit dem Auto oder dem Bus, dann nämlich, wenn man sich nicht mehr treffen kann und alleine zu Hause vor sich hinrottet – dann könnte die Luft auch etwas sauberer sein.

So kommt das Virus den linksradikalen Ideologen gerade recht und wenn dann noch – natürlicherweise – ständig neue Mutationen durch die unsaubere Luft wirbeln, ist die Freude groß:

Die Grünen fordern eine Verlängerung und Verschärfung des bestehenden Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Wir sind nach den laufenden Zahlen weit entfernt von einer Inzidenz, die es den Gesundheitsämtern erlaubt, Infektionsketten nachzuverfolgen und in vielen Regionen stehen die Intensivkapazitäten der Krankenhäuser am absoluten Limit“, sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) und labert damit einfach das nach, was von der Bundesregierung an falschen Infos ausgeschüttet wird.. „Es liegt im Interesse aller, wenn wir jetzt konsequent nachsteuern“, sagte sie.

Es reiche nicht aus, auf die bedrohliche Lage in England und den Infektionsanstieg in Irland hinzuweisen, sagte Klein-Schmeink. Man müsse jetzt vorausschauend handeln. „Deshalb muss die Kontaktbeschränkung vertieft werden“, fordert sie.

Es reiche nicht aus, sich dabei hauptsächlich auf den Bereich des privaten Lebens sowie auf den Handel und den Veranstaltungsbereich zu fokussieren. „Der Lockdown muss dringend auch die Arbeitswelt stärker durch ein Recht auf Homeoffice einbeziehen“, verlangte die Grünen-Politikerin. Das führe dann auch zur Reduktion von Kontakten im öffentlichen Nahverkehr.

Das klingt verdammt nach Generalstreik, der totale Zusammenbruch wäre damit garantiert. Aber es gibt auch Gegenstimmen:

Der Virologe und Epidemiologe Klaus Stöhr warnt davor, die Corona-Maßnahmen wegen der B117-Mutation zu verschärfen. „Wir sollten die Maßnahmen in Deutschland anpassen, wie sich die Krankheitssituation aktuell bei uns entwickeln wird – nicht nach noch ungeklärten Virus-Phänomenen in anderen Ländern“, sagte er der „Bild“ (Donnerstagausgabe). Eine Einschleppung der Variante nach Deutschland könne „sowieso nicht verhindert werden“.

Stöhr, der früher bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) u. a. als Leiter des globalen Influenza-Überwachungsprogramms und der Pandemievorbereitung arbeitete, macht die Mutation nicht für den Anstieg der Infektionszahlen in Irland verantwortlich. „Es ist falsch, Irland als Beispiel für die Auswirkungen der Mutation anzuführen. Die irischen Gesundheitsbehörden schlussfolgern eindeutig, dass die Zunahme der Kontakte für den Anstieg der Infektionen verantwortlich war.“

Erst nach dem starken Anstieg habe die Ausbreitung der neuen Virus-Variante begonnen, sagte Stöhr der „Bild“. Der Virologe übte auch deutliche Kritik am Ziel der Bundesregierung, eine Inzidenz von 50 anzustreben. Das Ziel, diesen Wert zu erreichen und zu halten, sei „vollkommen realitätsfern und demotivierend“.

Stattdessen forderte Stöhr, bereits ab einer Inzidenz von 150 die Maßnahmen zu lockern: „Die letzten zweieinhalb Monate haben gezeigt, dass Deutschland gut mit einer Inzidenz von 130 oder 150 umgehen kann, das kann ein guter Kompromiss sein. Trotz einiger überlasteter Intensivstationen funktioniert das Gesundheitssystem flächendeckend.“ Kindergärten und Grundschulen sollten bereits jetzt öffnen, sagte Stöhr: „Wir sollten die Kindergärten sofort öffnen und zum Präsenzunterricht mit Hygienemassnahmen in den Grundschulen zurückkehren.“

Die Hauptmaßnahmen zum Schutz der Älteren fingen nicht in der Schule und nicht im Kindergarten an, sondern an der Tür zum Pflegeheim. „Bei der täglichen Untersuchung des Pflegepersonals und der Besucher, bei der Überwachung der Hygiene-Konzepte und nun auch beim Impfen der Bewohner.“