Kauder sieht in Refugees „Ebenbilder Gottes“

Volker Kauder (Bild. shutterstock.com/Von photocosmos1)

Erzählte uns der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte, Genosse Martin Schulz (SPD), das, was Refugees „uns bringen, wertvoller als Gold“ sei, setzt der CDU-Politiker Volker Kauder in Corona-Zeiten noch eins oben drauf: „Jeder Flüchtling ist Ebenbild Gottes, und jeder Flüchtling muss so behandelt werden, wenn er bei uns ist“. Ach ja: Und bei uns heißt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa!

Volker Kauder, dereinst Angela Merkels Sturmgeschoss, ihr Mann fürs Grobe, zeigt in geradezu abartiger Weise, wie gering Politikgestalten seiner Strickart die Bürger dieses Landes wertschätzen.

Kauder, der während seines politischen Wirkens sein christliches Weltbild in geradezu penetranter Weise immer wieder nach außen kehrte, gibt aktuell einmal mehr den Superchristen. Seine angebliche christliche Nächstenliebe gilt jedoch nicht den Menschen, die durch eine unverantwortliche Corona-Politik an den Rand ihrer Existenz gebracht werden. Nein. Der CDU-Mann kritisiert den Umgang der EU mit sogenannten Flüchtlingen in Griechenland und Bosnien-Herzegowina. Den Entrüsteten gibt der 71-jährige CDU-Funktionär in der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“ und kleidet seine Anklage in die Worte:

„Jeder Flüchtling ist Ebenbild Gottes, und jeder Flüchtling muss so behandelt werden, wenn er bei uns ist“, so Kauder. laut der Welt.  „Und bei uns heißt nicht nur in Deutschland, sondern in Europa.“ Was sich da gerade in Griechenland oder in Bosnien-Herzegowina abspiele, sei „eine Schande für Europa“. Beschämt sei er darüber, was in Europa passiere. Das sei eines Europas unwürdig, das mehr sein müsse als Euro und Cent, so der gute Herr Kauder. Seine chinesischen Gesprächspartner hätten zu ihm gesagt: „Herr Kauder, immer kommen Sie mit den Menschenrechten, mit der Religionsfreiheit und Ihrem christlichen Menschenbild, und dann schauen Sie noch mal nach Griechenland, was dort passiert.“

SPD-Martin, der reichste Kanzlerkandidat aller Zeiten, konnte dem deutschen Steuerbüttel Merkels Flüchtlingsheere noch durch die Aussage schmackhaft gemacht, diese Abertausende jungen, kulturfremden, mehrheitlich gering bis nicht gebildeten  muslimischen Männer brächten Erkenntnisse mit, die – dem Tenor nach – wertvoller als Gold seien. Knappe drei Jahre später, mitten in einer regierungsinitierten Krise ungeahnten Ausmaßes und Ausgangs, ist Kauders Gewäsch davon, dass Merkels „Fachkräfte“ von den hiesigen Menschen als göttergleiche Wesen zu sehen sind, für viele nur noch schwer bis gar nicht mehr zu ertragen. Dies zeigt sich u.a. im Welt-Kommentarbereich:

„Die deutschen Opfer waren auch „Ebenbilder Gottes“ und könnten noch am Leben sein, hättet ihr nicht die halbe Welt ins Land gelassen.“

„Dazu fällt mir z.B. Anis Amri ein, auch ein Ebenbild eines Gottes? Was hat Herr Kauder genommen?“

„Toll Herr Kauder!, gehts noch???? Was sind wir Deutschen dann für sie, Herr Kauder ?????“

„Herr Kauder schämem Sie sich! Das Christentum für Ihre politischen Absichten zu missbrauchen. Pfui.“

„Jeder Flüchtling ist Ebenbild Gottes, und ….. Die meisten Flüchtlinge sind Ebenbilder Allahs, Herr Kauder“

„Und wieder ein Signal das die alle willkommen sind. Was soll das?“

„Es wird Zeit, dass wir diese evangelikalen Fanatiker wieder in ihre Kirchen zurückschicken, egal ob Kauder, Merkel, Steinmeier, Söder, Göring Ekhardt und wie sie alle heißen.und Kardinal Marx direkt mit.“
„Ich hätte kein Problem mit Migranten, wenn sie sich Gott als Vorbild nehmen würden. Sechs Tage arbeiten, und am siebenten Tage ruhen. Hat aber leider nicht so funktioniert.“

„Die Unterbringung der Menschen ist Europa nicht würdig, das sollte sich ändern. Dass wir aber die vielen jungen Männer aus der ganzen Welt aufnehmen, muss aufhören. Und Unterstützung dafür, dass Kinder losgeschickt werden, um nicht politisch verfolgte Eltern nachzuholen, ist eine Frechheit und selbst mit religiösen Aspekten nicht argumentierbar.“

„In welcher Blase lebt der Mann? Natürlich ist weltweit jeder Mensch ein Ebenbild Gottes. Aber das berechtigt ihn doch noch lange nicht, hier zu leben.“