Vitale 89-jährige stirbt nach Impfung – Behörden wiegeln ab

Da geht noch was: Ärmel hoch zur dritten Impfung durch Private - das große Senioren-Experiment geht in die Verlängerung (Foto: Von Rido/Shutterstock)

Würden die Behörden bei „Corona-Todesfällen“ auch nur annähernd so differenzieren wie jetzt plötzlich bei Todesfällen im Zusammenhang mit einer vorangegangenen Impfung: Dann gäbe vermutlich überhaupt keine Covid-Toten mehr. Wann immer Patienten im auffälligen zeitlichen Kontext ihrer vorangegangenen Impfung versterben (gerade bei Risikopatienten), beeilen sich die Behörden sogleich, höchstwahrscheinliche Kausalitäten abzustreiten.

So auch wieder beim jüngsten Todesfall in einem Seniorenheim im niedersächsischen Weyhe (Kreis Diepholz), der sich unmittelbar auf eine vorangegangene Impfung hin ereignet hatte: Gestern war dort eine 89 Jahre alte Frau gestorben, kurz nachdem sie erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten hatte. Wie der „Norddeutsche Rundfunk“ (NDR) berichtet, untersucht nun das Paul-Ehrlich-Institut im hessischen Langen den Fall; die Verstorbene soll hierzu obduziert werden.

Der Diepholzer CDU-Landrat Cord Bockhop erklärte auf einer Pressekonferenz laut NDR, die Frau habe als allgemein fit gegolten. Nach der Impfung habe sie noch mit Angehörigen telefoniert und sei „unauffällig“ gewesen; noch eine halbe Stunde nach dem Impfvorgang sei sie „routinemäßig beobachtet“ worden. Kurz darauf verstarb sie trotz Wiederbelebungsmaßnahmen. All das ist jedoch offenbar kein Grund für den Landrat, am Impfstoff oder an der Arbeit des eingesetzten Impfteams zu zweifeln: „Trotz des unklaren Todesfalls in zeitlicher Nähe zu einer Corona-Impfung“ stelle der „die Qualität des Stoffs und der mobilen Teams“ nicht in Frage – weshalb die Maßnahmen auch „wie geplant fortgesetzt“ würden.

Komplikationen und fragwürdige Koinzidenzen

Todesfälle sind im zeitlichen Impf-Kontext die eine Ausnahme, doch dafür häufen sich andere Komplikationen – die den Verdacht nahelegen, die Impfung löse genau das erst aus, wovor sie eigentlich schützen soll: nämlich Corona. In immer mehr Pflegeheimen (siehe beispielsweise hier und hier) erkranken Geimpfte an Covid – was die ketzerische Frage aufwirft, worin sich die Impfung – ganz abgesehen von den Nebenwirkungen – dann eigentlich noch vom Originalvirus unterscheidet, wenn sie am Ende ebensolche Risiken birgt wie eine Corona-Infektion selbst (nach deren Überstehen immerhin eine robuste natürliche Immunität existiert!).

Weitere fragwürdige Koinzidenzen sind auch anderswo in Deutschland aufgetaucht; etwa im Kreis Darmstadt-Dieburg, wo alleine nur die Synopsis zweier Pressemeldungen im zeitlichen Abstand von zwei Wochen für sich selbst sprechen:

(Screenshots:DarmstädterEcho)

 

Auch in diesem Fall wurden seitens der Behörden zumindest keine Auffälligkeiten vermutet – was auch das gänzliche Ausbleiben jeglichen überregionalen Medieninteresses nahelegt. Alles soll getan werden, um „Verunsicherungen “ der Bevölkerungen, womöglich gar „Impfskepsis“ zu verhindern. Wohl wahr: Es ist nicht sicher gesagt, dass es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen geben muss (obwohl dieser hier naheliegt). Doch da bei der Zählung der „Covid-Toten“ die eigentliche Todesursache bekanntlich gänzlich ausgeblendet wird, sobald ein positiver Corona-Test existierte oder existiert (und zwar egal ob irgendwann zu Lebzeiten, tempore mortis oder postum!), spräche auch nichts gegen eine Kategorisierung à la „im Zusammenhang mit der Corona-Impfung verstorben„. Es wäre nicht mehr als konsequent. (DM)