Krank statt immun: Impf-Idiotenstadl Deutschland

Senioren-Impfung in Pflegeheim (Foto:Imago/Hessland)

Wollte man die Pannen und Probleme mit der (zum Glück nur schleppend anlaufenden) Corona-Impfkampagne in Deutschland dokumentieren, so wäre dies inzwischen ein Fulltime-Job. Die mainstream-medial heruntergespielten Zwischenfälle lassen sich meist nur der jeweiligen Lokalpresse entnehmen, doch manche erlangen auch überregionalen Nachrichtenwert. So wie der neueste Corona-Massenausbruch nach erfolgter Impfung in einer Oberhausener Senioreneinrichtung.

Dort, im Altenheim „Abendfrieden“, waren am 27. Dezember 180 Insassen als Angehörige der hochbetagten Risikogruppe geimpft worden, fast alle deutlich über 80 Jahre oder wesentlich älter. Bis dahin war das Heim von Corona bis auf Einzelfälle verschont geblieben – auch, weil dort alle Bewohner durch vorbildliche, alle 72 Stunden vorgenommene Schnelltestungen regelmäßig kontrolliert werden. Rund zwei Wochen nach Verabreichung der Erstdosis des Biontech-Impfstoffs kam es jetzt zum Massenausbruch: Inzwischen sind 53 Senioren laut mittlerweile durchgeführten PCR-Tests nachweislich mit Corona infiziert.

Das beunruhigende Geschehen ist in Nordrhein-Westfalen kein Einzelfall; wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtet, ereigneten sich ähnliche Zwischenfälle zuvor schon in Altenheimen in Rödinghausen bei Bielefeld, in Warendorf nahe Münster und in Hagen. Und wie in den anderen betroffenen Einrichtungen, wurde nun auch in Oberhausen durch die Gesundheitsbehörden ein striktes Besuchsverbot verhängt. Nun sitzen die verängstigten Senioren – isoliert in drei der fünf Wohnbereiche des Hauses „Abendfrieden“ – laut WAZ in Dauer-Quarantäne in ihren Zimmern wie in Gefängniszellen. Ihre einzigen Sozialkontakte sind in Ganzkörper-Schutzkleidung gewandete Pflegekräfte, die ihnen das Essen bringen und gelegentlich nach ihnen sehen.

Krank in Isolation statt Virenschutz

Dass eine Impfung, die eigentlich die Menschen gegen ein Virus immun machen soll, sie mit selbigem ansteckt, scheint eine spezifische Besonderheit des vielgerühmten, „bahnbrechenden“ mRNA-Impfstoffs zu sein – von dem noch nicht einmal feststeht, wen, ob und wie lange er vor Covid-Infektionen schützen kann und selbst wenn, ob dann die Geimpften nicht doch infektiös sein können. Auch wenn all dies von Funktionären und politisch Verantwortlichen stets behauptet wird – die auf die Corona-Ausbrüche hin weiter bestreiten, dass die Impfung zur Erkrankung führe: Die WAZ zitiert Dr. Hermann Lorenz, Arzt und Koordinator der mobilen Impfteams im Kreis Herford, der versichert: Durch die Impfungen könnten „keine Erkrankungen ausgelöst“ werden, weil „keine Viren geimpft werden“. Deshalb könne man durch die Impfung auch nicht krank werden. „Das kann man definitiv ausschließen.“ Wieso wurden sie es dann aber doch? Danke für nichts, möchte man den erhabenen Impfmanagern des Landes da zurufen.

Zu den augenscheinlichen Impf-Folgekomplikationen gesellt sich noch ein gehäuftes organisatorisches Scheitern bei den Impfmaßnahmen, das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ebenso wie von regierungstreuen Medien unter der Kategorie „Anlaufschwierigkeiten“ verniedlicht wird. Eine besonders surreale Anekdote spielte sich vorgestern ihm sächsischen Lommatzsch ab. Wie „Bild“ berichtet, hatte dort das Rote Kreuz Bewohner und Angestellte eines Pflegeheims zum Impftermin geladen – sowie eine eigens engagierte Internistin aus Nossen. Dann allerdings versäumte es das DRK, den Impfstoff zu liefern. Gemeinsam mit über 100 Rentnern und einer Menge Pflegekräfte saß die Ärztin stundenlang im Pflegebereich herum und wartete – bis der Termin schließlich aufgehoben wurde. Wer wollte bei dieser „professionellen“ Organisation noch am Gelingen des deutschen Impfprojekts zweifeln, für das sich Jens Spahn auch noch von Merkel belobigen lässt… (DM)