Perfider Plan der Kanzlerin: 83 Millionen Deutsche in Einzelhaft?

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Offenkundig setzt diese Bundesregierung wirklich alles daran, die verbliebene „hohe Akzeptanz“ für ihre ebenso erratische wie wirkungslose Corona-Politik komplett zu zerstören: Mit dem Plan, ab Februar einen „Riesen-Lockdown“ mit Ausgangssperren und Stilllegung der Wirtschaft zu verhängen, wird sie nun auch disziplinierte Bürger zuerst in die Totalresignation, dann in den Widerstand treiben. Merkels wie üblich aus dem Bauch heraus getroffenen, getriebenen und irrational-spontanen Entscheidungen sind mehr als nur hektischer Aktionismus; sie sind der letzte Beweis, dass die völlig falschen Personen hierzulande am Drücker sind. Keinen Tag länger kann sich Deutschland diese „Wahnsinnigen“ an der Spitze erlauben.

Erst „Lockdown Light“, dann „Knallhart-Lockdown“ und jetzt also der „Riesen-Lockdown“: So infantil, wie die Komparative der immer übergriffigeren Staatswillkür ohne JEDE erweisliche Nutzwirkung hier bezeichnet werden, so kunterbunt und planlos muten auch die vorgeschobenen Entscheidungshintergründe dafür an. STÄNDIG neue Begründungen, im Vertrauen auf das nachlassende Gedächtnis der Bürger, prägen alle Corona-Entscheidungen. Bis die Scheinlogik hinter den letzten Maßnahmen gerade erst verstanden ist, behaupten RKI und Bundesregierung schon wieder das Gegenteil., Die neueste Paniksau, die durchs Coronadorf gejagt wird, ist jetzt – neben dubiosen Todeszahlen – die neuen Corona-Mutationen.

Statt deren wesentlichsten, tröstlichen Aspekt zu betonen, dass sie nämlich nicht gefährlicher oder gar „tödlicher“ sind als die bisherigen Varianten, sondern sich lediglich schneller ausbreiten können, wird der Eindruck geweckt, als sei nun quasi die „Mutter aller Killerviren“ ausgebrochen. Und im Kanzleramt regiert offenbar die nackte Paranoia. Hier rächt sich einmal mehr, dass sich Merkel mit ihrem Entscheider- und Beraterkränzchen auf völlig verengten, abgeschotteten Zirkel versteift hat, der offenbar eine völlig verzerrte Horrordarstellung der Wirklichkeit reflektiert – und eine ganz bemerkenswerte Einfallslosigkeit der Gegenmaßnahmen zur Folge hat, die sich so beschreiben lässt: Weil der Lockdown bisher schon nicht funktioniert hat, müssen wir ihn unbedingt immer weiter verschärfen. Irrational, emotional, fahrig, ahnungslos, überfordert, paranoid: Das sind die klischeehaften, „typisch weiblichen“ Stimmungsattribute der deutschen Kanzlerin in dieser Krise.

Obwohl gar nicht klar ist, wie weit die die britische Virusmutation B 1.1.7 bereits verbreitet ist, und obwohl selbst im neuen Horror-Beispielstaat Irland die meisten Infektionen eben nicht auf die neue Mutation (zuletzt gemessener Anteil 40 Prozent) zurückgehen, kriegten Merkel und ihr Kanzleramtschef Helge Braun im Kanzleramt-„Führerbunker“ das große Flattern. Fast scheint es so, als ob sie sich im Lagezentrum von morgens bis abends Horrorfilme über Virusmutationen reinziehen, von „Word War Z“ über „I am Legend“ bis zu den Killerviren vom Mars. Der Schreck ist Merkel offenbar so in die Glieder gefahren, dass sie gleich mal die eigentlich für den 25. Januar geplante nächste Sitzung ihrer Bund-Länder-Corona-Junta vorverlegt – weil die Lage eben so „gefährlich“ sei. Dafür hat das Kanzleramt zwar „keine Beweise, aber Indizien„. Doch in der schlimmsten Krise und tödlichsten Pandemie aller Zeiten muss dies ausreichen, um mal eben das ganze Volk final einzusperren – und der Wirtschaft sowie dem gesellschaftlichen Restzusammenhalt den ultimativen Todesstoß zu versetzen. Bei „Södolf“ und anderen Ministerpräsidenten-Hardlinern rennt Merkel mit jedem dieser Vorstöße jedenfalls offene Türen ein.

Paranoia im Kanzleramt

Genauso wie bei SPD-„Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach, der sich vor Freude sogleich bildlich einnässte. Wenn es nach diesem gegangen wäre, dann wäre die Komplettstillegung der gesamten Wirtschaft schon vor knapp einem Jahr erfolgt. Ermutigt durch Merkels Panikgetöse zeigte dieser sich gestern sogleich „enttäuscht“ über die Wirkung des harten Lockdowns und brachte „die Schließung von Betrieben“ ins Gespräch. „Der Lockdown ist nicht so erfolgreich, wie er sein muss„, so der „Experte“, der endlich die Groko-Politik da hat, wo er sie schon zu Beginn der Pandemie sehen wollte: In der autoritären Allmacht, die Bürger mit ganztägigen Ausgangssperren zu drangsalieren.  Weder Lauterbach noch die Kanzlerin scheinen sich Gedanken zu machen, was eigentlich im Fall ausbleibender Produktion, zusammenbrechender Lieferketten und Versorgungsengpässen droht.

Und auch das RKI nicht, dessen Chef Lothar Wieler anscheinend einen Bürgerkrieg will: Er war es, der – noch vor Merkel – gestern einen schärferen Lockdown ins Gespräch brachte („für mich ist das kein vollständiger Lockdown„), mit praktisch totaler Ausgangssperre, weitreichender Reduzierung des ÖPNV, Ausschaltung der Betriebe und Verlagerung zum Homeoffice. Denken diese Funktionäre in ihren geistigen Gulags eigentlich nur eine Sekunde über die Folgen nach? Was, wenn die bestellten Umfragen und veröffentlichten Zustimmungswerte nicht mehr ziehen, und die Wut der Bürger überkocht, die nichts mehr zu verlieren haben? Irgendwann wird die Faust in der Tasche zur Panzerfaust – selbst beim friedlichsten Volk. Ist das das Ziel – entweder Politikverdrossenheit und das Misstrauen in die Staatsorgane auf neue Spitzen zu treiben, oder aber echte Unruhen heraufzubeschwören?

Und all dies jetzt wohlgemerkt nur wegen einer Mutation, die in Deutschland überhaupt nicht systematisch erfasst werden kann – schon deshalb, weil bei den millionenfachen PCR-Tests die hierzu erforderliche Gen-Sequenzierung der Proben nur in einem Bruchteil der Fälle durchgeführt wird, mangels Laborkapazitäten. Bis heute wird ja noch immer nicht einmal die durchschnittliche Zyklenzahl (ct-Wert) der als „Neuinfektionen“ vermeldeten Positiv-Getesteten in den Statistiken bekanntgegeben (obwohl inzwischen außer Frage steht, dass ct>30 für nicht mehr aussagekräftige Resultate steht, womit ohnehin ein Großteil der „Fallzahlen“ fragwürdig sind!).

Will das RKI den Bürgerkrieg?

Noch ehe die bisherigen Informationsdefizite um die Tests ausgeräumt sind, wird sie jetzt also schon mit weiteren „Verfeinerungsanforderungen“ überfrachtet, indem jetzt fieberhaft nach Mutationen der Spike-Proteine auf der Virusoberfläche gesucht. All dies fügt sich nahtlos ein in eine schlicht nicht vorhandene, wahllose „Teststrategie“, die bis heute weder repräsentativ noch systematisch funktioniert und die Tag für Tag „Neuinfizierte“ ausspuckt, ohne dass dies IRGENDetwas über die reale Virusausbreitung aussagen würde – schon wegen der gigantischen Dunkelziffer nicht.

Dass bei alledem das nur noch imbezil zu nennende Willkür-Fernziel irgendwelcher „Inzidenzen“ von 50 oder gar 25 angesichts dieser wissenschaftlich bizarren Methodik weiterhin zum Maß alles Handelns erklärt wird, sagt schon alles über den Geisteszustand der politisch Verantwortlichen aus. Würde etwa morgen jedes zweite Labor schließen oder käme es anlass- bzw. witterungsbedingt zu einem nachlassenden Andrang auf die Testlabore (wie es etwa über Weihnachten kurzzeitig der Fall war), dann würde es schlagartig kaum noch „Risikogebiete“ geben. So ließe sich die „kritische Situation“ von selbst beseitigen. Schon dieses Gedankenspiel beweist, wie wertlos die Berechnungsgrundlagen dieser konstruierten Katastrophe sind.

Und auch die Corona-Toten, die inzwischen täglich vierstellig sind, jedoch weiterhin überwiegend hochbetagte, im Alter weit jenseits der natürlichen Lebenserwartung stehende Menschen beinhalten, werden zwar in überschäumenden Rekorden vom RKI vermeldet, ein Höchstwert jagt den nächsten… doch keiner weiß, an was die Betreffenden eigentlich wirklich sterben. Nachdem uns monatelang die Schnurre von den überlasteten und volllaufenden, immer wieder aufs Neue kurz vor der „Triage“ stehenden Kliniken zugemutet wurde, steht nun fest, dass die allermeisten Personen dort gar nicht sterben: Auf den Intensivstationen lagen gestern früh genau 5.153 Covid-19-Patienten; erneut war ihre Zahl gesunken, am Mittwochmittag waren es noch 5.185 gewesen. Die in deutschen Krankenhäusern insgesamt behandelten „Covid-Fälle“ – darunter auch jene, die zwar positiv getestet sind, aber wegen völlig anderer Gebrechen hospitalisiert sind – schwanken seit Wochen etwa um 6.000 Personen (aktuell rund 6.300); bei einem 83-Millionen-Volk eine geradezu lächerliche Zahl, zumal in einer „Pandemie“, die in KEINEM Verhältnis mehr zur „epidemischen Notlage“ steht.

Kaum Kranke in den Kliniken, Uralte sterben 

Die Übersterblichkeit im Winter, der Umstand, dass Tag für Tag schon immer in Deutschland Menschen sterben, vor allem in der Altersstufe 90+, in der viele der täglich neugemeldeten „Corona-Toten“ rangieren, sind dabei ein gewolltermaßen völlig vernachlässigter Aspekt. Ebenso vernachlässigt wird jegliche kritische Benennung der Hauptverantwortung der Bundesregierung, eine wirksame personelle Ausstattung der Alten- und Pflegeheime (etwa durch Abstellung von Bundeswehrsoldaten zum Testen von Besuchern und Personal) und die Implementierung selektiver Schutzkonzepte monatelang und vorsätzlich verpennt zu haben.

Schon deswegen, vor allem jedoch wegen ihres sträflichen Impfversagens hat Merkel vielleicht die Macht, aber keinesfalls das Recht, das Land noch weiter ins Elend zu stürzen und sinnlose Lockdowns weiter zu verschärfen; mit unabsehbaren Folgen für die wirtschaftliche Zukunft, für zahllose Opfer als Leidtragende der Maßnahmen. Politische Macht zu erringen und sie sichern zu können hat offenbar nichts mit der Fähigkeit zu tun, von ihr auch intelligent Gebrauch zu machen – dafür steht diese Frau wie keine zweite der Geschichte.

Es war Merkel persönlich, die die einzige in dieser Pandemie wirklich relevante Entscheidung verkackt hat, nämlich maximal oder zumindest ausreichend Impfstoff für das eigene Volk zu sichern; ein Impfstoff, den sie selbst als einzigen Ausweg als der Pandemie beschworen hat. Während Israel in zwei bis drei Monaten seine Bevölkerung durchgeimpft haben wird und zur Normalität zurückkehrt, sperrt uns diese Frau ein – unter Verweis auf Umstände, die SIE ALLEINE zu verantworten hat. Die Entschlossenheit, auf dem beschrittenen Irrweg jetzt auch noch vom Trab in den Galopp zu wechseln, lässt nur noch den Schluss zu: Unsere Regierenden haben endgültig den Verstand verloren. (DM)