Corona-Neuinfektionen wieder auf dem Niveau von Ende Oktober, immer weniger belegte Intensivbetten – aber Maßnahmen müssen natürlich verschärft werden

Foto: Werbung für Corona-Schnelltest (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Normalerweise müsste es jetzt für die Bürger in Deutschland eine Amnestie geben. Normalerweise. Aber natürlich nicht bei diesen verantwortlichen Politikern, die paranoid alle in die gleiche Sackgasse gelaufen sind und nun nicht mehr von alleine herauskommen:

Ist die zweite Welle bereits Geschichte? Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist auf jeden Fall wieder auf dem Niveau von Ende Oktober angekommen. Laut direkter Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen wurden am Freitag bis 20 Uhr 20.645 neue Fälle registriert. Die direkte Abfrage bei den Gesundheitsämtern führt kurzfristig zu anderen Zahlen als denen des RKI, der mittelfristige Trend ist aber stets derselbe.

Die aktuellen Neuinfektionszahlen sind derzeit noch nicht mit den Vorwochenwerten vergleichbar, weil da noch jede Menge Nachmeldungen für die Feiertage enthalten waren, wohl aber mit den Zahlen von vor Weihnachten: Da gab es das letzte Mal am 30. Oktober einen niedrigeren Freitags-Wert, damals hatte die zweite Welle gerade Fahrt aufgenommen. Die Zahl der angeblichen Corona-Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus ist aber unverändert hoch. Laut Angaben der Gesundheitsämter wurde am Freitag mit 1.102 Fällen wieder ein vierstelliger Wert erreicht, in den letzten sieben Tagen waren es 6.200 Corona-Tote.

Auf den Intensivstationen werden unterdessen Betten frei. Gegen 20 Uhr am Freitagabend wurden bundesweit 5.045 Covid-19-Patienten intensiv behandelt, 80 weniger als am Vortag. Seit zwölf Tagen sinkt diese Kennzahl kontinuierlich.

Aufatmen ist natürlich trotzdem nicht angesagt. Im Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los. Schließlich ist es bis zur nächsten Bundestagswahl noch ziemlich weit und noch jede Menge Geld zu verdienen. (Mit Material von dts)