Corona-Alarm in den Mainsteammedien: Chef droht: „Wer sich impfen lässt, fliegt“

Dachdecker (Symbolbild: shutterstock.com/Von Sven Boettcher)

Die Aufregung in den Mainstreammedien ist maximal: Ein Chef einer Dachdeckerfirma droht seinen Mitarbeitern mit dem sofortigen Rauswurf, sollte sich jemand gegen Covid-19 impfen lassen. Nun meldet sich der Arbeitgeber mit einer Stellungnahme zu Wort.

„Sollte sich ein Mitarbeiter unseres Unternehmens impfen lassen, wird umgehend die fristlose Kündigung ausgesprochen!“ Mit dieser Bekanntmachung auf Facebook sorgt der Inhaber einer Dachdeckerfirma in NRW in den letzten Tagen für maximale Hyperventilation in den Mainstreammedien. In den mittlerweile nicht mehr aufrufbaren Posting hieß es weiter: Die Impfstoffe seien unzuverlässig, was auch von Experten weltweit angeprangert werde. Wer sich den Impfstoff injizieren lasse, „gefährdet die Stabilität unserer Prozesse im Unternehmen“. Die Firma lehne Experimente mit der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zugunsten der Pharmaindustrie ab. Wer das nicht verstehe, müsse sich „woanders um Arbeit bemühen“ – so der abschließende Satz.

Impffans und Systemgläubige machten ihrem „Unmut“ massiv Luft. „Pures Entsetzen“, „Unfassbar“ oder „Was ein ekelhaftes Verhalten“, lauten die noch gemäßigteren Kommentare auf einem, auf Twitter nachveröffentlichten Sceenshot der benannten Mitteilung.

Zwischenzeitlich hat sich das Dachdeckerunternehmen nochmals auf Facebook zu Wort gemeldet. Er habe seinen Mitarbeitern die Impfung weder untersagt noch vorgeschrieben und stellt klar: „Das werde ich auch in Zukunft nicht machen, da dieses mir in keinster Weise zustehen würde.“ Darüber hinaus habe er die Aktion vorab mit seinen Mitarbeitern abgesprochen. Die Intention seines Posts sei eine andere gewesen: „Ich habe viele Freunde und Bekannte, die in der Pflege arbeiten und gerade verdammt große Angst haben und denen möchte ich einfach Mut machen!“
Weniger hysterisch, weitaus weniger hasserfüllt reagierten die Mainstreamblätter indes auf die Ankündigung eines bayerischen Zahnartzpraxen-Chefs. Dieser hatte seine Angestellten in der vergangenen Woche dazu gezwungen, in einem Impfzentrum zu erscheinen und sich impfen zu lassen (jouwatch berichtete). Seine Drohung: Wer nicht kommt, kann gehen! Ganz ähnlich ein Pflegedienstes in Brandenburg, der seine Angestellten ebenfalls vor die „Wahl“ stellte: Impfen lassen, oder arbeitslos. (SB)