Gefährliche Nebenwirkungen: Kalifornien zieht Moderna-Impfstoff-Charge aus dem Verkehr

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Während die Zahl der mutmaßlichen Todesopfer in Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen weltweit steigt, zieht die kalifornische Gesundheitsbehörde die Notbremse. Alle Gesundheitsdienstleister werden gebeten, die Impfung mit einer bestimmten Charge des Moderna Impfstoffes einzustellen, da eine ungewöhnlich hohe Anzahl Geimpfter unter Nebenwirkungen leide.

Im Auftrag der staatlichen Epidemiologin Dr. Erica S. Pan und des kalifornischen Gesundheitsministeriums sollten die Impfstoffe zurückgestellt werden, bis eine ordnungsgemäße Untersuchung durchgeführt werden kann. Es soll sich um die Impfstoff-Charge Moderna Lot 041L20A handeln.

Die Dosen stehen im Verdacht, eine „überdurchschnittlich hohe Anzahl unerwünschter Nebenwirkungen“ zu verursachen. Mehr als 330.000 Dosen aus dieser Charge wurden an 287 Anbieter im ganzen Bundesstaat verteilt. Die Sendungen kamen zwischen dem 5. und 12. Januar in Kalifornien an.

Die staatliche Epidemiologin Dr. Erica S. Pan sagte in einer Erklärung, dass „weniger als 10 Personen“ „eine mögliche schwere allergische Reaktion“ erlitten hätten und in den 24 Stunden nach der Injektion ärztliche Hilfe benötigt hätten, berichtet RT. Alle Vorfälle scheinen in einer einzigen Gemeinschaftsklinik aufgetreten zu sein, in der mit der entsprechenden Charge geimpft worden war. Die Klinik sei für mehrere Stunden geschlossen worden, heißt es weiter.

Die staatliche Epidemiologie räumte zwar ein, dass „wenige Daten zu Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Moderna-Impfstoff vorliegen“, bestand jedoch darauf, dass Impfstoffe in seltenen Fällen schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen können. Moderna, die CDC und die FDA überprüfen die Charge und alle relevanten medizinischen Daten.

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Rätselraten herrscht laut New York Times immer noch über den plötzlichen Tod eines 56-jährigen Arztes aus Florida. Dr. Gregory Michael, ein Geburtshelfer und Gynäkologe in Miami Beach, erhielt den Impfstoff am 18. Dezember im Mount Sinai Medical Center und starb 16 Tage später an einer Gehirnblutung, wie seine Frau Heidi Neckelmann in einem Facebook Post mitteilte. Nach Angaben seiner Ehefrau zeigten sich drei Tage nach Erhalt des Impfstoffs bei ihrem Mann winzige rötliche Flecken oder Petechien, die durch Blutungen unter der Haut seiner Hände und Füße verursacht wurden. Er habe die Anzeichen als Gefahr erkannt und sich umgehend in die Notaufnahme begeben. Dort ergab eine Blutuntersuchung, dass der Spiegel seiner Blutplättchen, einer für die Gerinnung wesentlichen Blutkomponente, bei Null lag. Er wurde mit der Diagnose einer akuten Immunthrombozytopenie auf die Intensivstation eingeliefert.

Während der Tod eines auf Corona-positiv getesteten Menschen immer auf Covid-19 zurückgeführt wird, scheint das Prinzip nicht auf die Impfungen zuzutreffen. Hier sieht man seitens der Behörden und der Pharmakonzerne – wie im Fall der inzwischen 33 mutmaßlichen Impftoten in Norwegen – keinen Zusammenhang.

Der im Falle des Arztes betroffene Impfstoffhersteller Pfizer erklärte, dass er den Fall „aktiv untersucht“, „aber wir glauben derzeit nicht, dass es einen direkten Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt.“ In ihren klinischen Studien, den bisherigen Erfahrungen nach dem Inverkehrbringen, oder mit der zur Herstellung des Impfstoffs verwendeten Technologie seien keine entsprechenden Zusammenhänge festgestellt worden.

Rund neun Millionen Menschen in den USA haben mindestens eine Injektion des Pfizer- oder Moderna-Coronavirus-Impfstoffs erhalten. Bisher wurden 29 Fälle von Anaphylaxie, einer schweren allergischen Reaktion, gemeldet. Keine habe für den Betroffenen tödlich geendet. Viele Menschen würden „nur“ unter vorübergehenden Nebenwirkungen wie schmerzende Arme, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Fieber leiden.

Lokale und Bundesbehörden untersuchen Dr. Michaels Tod. Mehrere Experten sagten, der Fall sei höchst ungewöhnlich, hätte aber eine schwere Reaktion auf den Impfstoff sein können. Bisher sind die Untersuchungen ohne Ergebnis.

Für die Ehefrau des Arztes, der bis dato als vollkommen gesund galt, ist jedoch klar: Die Impfung hat ihren Mann das Leben gekostet: „In meinen Augen war sein Tod zu 100 Prozent mit dem Impfstoff verbunden. Es gibt keine andere Erklärung“, sagte sie. Er sei bei bester Gesundheit gewesen, habe nicht geraucht und nur in Gesellschaft ab und an Alkohol getrunken. „Die Liebe meines Lebens, mein Mann Gregory Michael MD.
Ein Geburtshelfer, der sein Büro im Mount Sinai Medical Center in Miami Beach hatte, starb vorgestern aufgrund einer starken Reaktion auf den COVID-Impfstoff….
Er war ein sehr gesunder 56-jähriger, der von allen in der Gemeinde geliebt wurde und Hunderte von gesunden Babys zur Welt brachte. Er arbeitete unermüdlich trotz der Pandemie“, teilt die Witwe auf Facebook mit. Er sei von der Impfung überzeugt gewesen.

„Ich glaube, die Menschen sollten sich bewusst sein, dass Nebenwirkungen auftreten können, dass dies nicht für alle gut ist und wie in diesem Fall ein schönes Leben, eine perfekte Familie zerstört werden kann… Lass seinen Tod nicht umsonst sein, bitte rette mehr Leben, indem Ihr diese Informationen teilt,“ warnt die trauernde Ehefrau.

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