Merkelist Laschet sorgt für Aufschwung bei AfD und FDP

Foto: Foto: Digitaler CDU-Parteitag (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Da der Merkel-Kurs nach Links und Grün auch mit Armin Laschet fortgesetzt wird (dafür hat Kaiserin Angela ja schon gesorgt), wird die Lücke rechts von der CDU natürlich immer größer. Es gibt bereits den Wunsch, mit Friedrich Merz eine neue Partei zu gründen – was die Lücke zwar nicht schließen würde, aber immerhin zu einer weiteren Spaltung des konservativen Lagers führen könnte.

Noch aber gibt es zwei Parteien rechts von der CDU und die könnten ein wenig Hoffnung schöpfen, bei der nächsten Bundestagswahl zumindest nicht aus dem Parlament zu fliegen:

Im aktuellen INSA-Meinungstrend, der nach der Wahl des neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet erhoben wurde, verlieren CDU/CSU (35 Prozent) und Bündnis90/Die Grünen jeweils einen Punkt. Die FDP (9 Prozent) legt eineinhalb Punkte zu, die AfD (11 Prozent) einen Punkt, so die Umfrage für die „Bild“ (Dienstagausgabe). SPD (15 Prozent) und Linke (8 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.

Sonstige Parteien kommen zusammen auf 6 Prozent (+ 0,5). Die schwarz-rote Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt auf 50 Prozent. Eine schwarz-grüne Koalition, die eigentliche GroKo, kommt zusammen auf 52 Prozent.

Rot-Rot-Grün und ein Ampelbündnis (SPD, FDP, Grüne) sind mit 40 bzw. 41 Prozent weit von eigenen Mehrheiten entfernt. INSA-Chef Hermann Binkert: „Nach der Wahl von Armin Laschet zum CDU-Bundesvorsitzenden gewinnen FDP und AfD Stimmen hinzu. In diesen ersten Trend darf man aber nicht zu viel hineininterpretieren. Frühestens bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird sich zeigen, ob es einen Laschet-Effekt gibt.“ Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von „Bild“ wurden am 17. und 18. Januar insgesamt 1.835 Bürger befragt.

Es sind allerdings weiterhin 20:80, da kann man hin- und herschieben, wie man will. (Mit Material von dts)