Jugendverblödung durch Schul-Lockdown: Nachschub für die linksgrüne Wählerbasis von morgen

Idealistisch-verblendet und zugleich unbeleckt von Wissen um Zusammenhänge, Hintergründe und Fakten: So stellen sich die progressiven Strategen des durchgrünten Linksstaats die Jugend von heute vor – und deshalb kann für sie das Wahlalter auch gar nicht niedrig genug liegen. Die anhaltenden Schulschließungen, das nun bereits dritte Schulhalbjahr, in dem praktisch kein echter geschweige denn vollwertiger Unterricht an Deutschlands Schulen möglich ist, führen zu noch erheblicheren Wissenslücken und Bildungsdefiziten, als diese bereits vor Corona im internationalen Vergleich zu Buche schlugen.

Lange schwieg die in Panik zusammengeschmiedete Wissenschaftsgemeinde über diese Entwicklung – handelte es sich doch, so dachten sie, um unvermeidliche Begleiterscheinungen einer wie eine Naturgewalt über die Menschheit hereingebrochene Seuche, die unter Inkaufnahme aller Opfer zu bekämpfen sei. Daran glauben immer weniger Menschen – auch Pädagogen, Psychologen und Kinderärzte. Entsprechend wagemutiger werden die kritischen Stimmen auch in dieser Facette des Lockdown-Gesamtkollateralschadens.

So äußern sich nun, in bislang unbekannter Offenheit, Experten für Kinder- und Jugendmedizin entsetzt über die vorgestrigen Beschlüssen von Bundesregierung und Ministerpräsidenten zur weiteren Schließung von Kitas und Schulen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ warnte der Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), Hans-Iko Huppertz, vor schlimmen gesellschaftlichen Folgen: „Ich rede nicht von einer theoretischen Gefahr„, so der Mediziner. „Wir wissen mit Sicherheit, dass eine ganze Generation von Schülern infolge der jetzigen Beschlüsse ein Leben lang Nachteile erfahren wird.

Das derzeit entstehende Bildungsdefizit bei Schülern werde dazu führen, „dass sie im späteren Leben ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen und dauerhaft ein signifikant niedrigeres Einkommensniveau erreichen werden, als es möglich gewesen wäre„, sagte der Professor. Ebenso bedeutend seien die psychosozialen und motorischen Defizite, die sich derzeit aufbauten. Vor diesem Hintergrund fände er es „ganz hervorragend„, dass einzelne Länder dem Wunsch der Bundesregierung nicht entsprochen hätte  und die Grundschulen teilweise geöffnet lassen. Die DAKJ ist die Dachgesellschaft aller maßgeblichen berufsständischen und wissenschaftlichen deutschen Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendmedizin.

Experten brechen ihr Schweigen

Nur: Diese Ausnahmen fallen nicht ins Gewicht; für den Rest des Landes gilt: Die Entverblödung galoppiert – und wird nun durch die Pandemie – bzw. der in deren Namen von der Politik verbrochenen Beschlüsse – nochmals akzeleriert. Einmal ganz beiseite gelassen, dass es sich beim Datum 14. Februar ja wiederum nur um ein weiteres Etappenziel handelt, auf das die nächste Lockdown-Verlängerung folgen wird.

In einem auf Kreativität, geistige Höherentwicklung, Wettbewerb und Leistungsprinzip gegründeten Staat wäre dies eine Katastrophe. Für ein Land aber, das sich in Richtung Sozialismus, egalitärer Gleichmacherei, Kasko-Rundumversorgung des einzelnen auf Kosten der Gemeinschaft und zunehmende Ideologisierung bewegt, sind es günstigste Voraussetzungen – vor allem für die Wählerreservoirs von SPD, Grünen und Linkspartei. Jede Generation zieht sich die Jugend heran, die sie will oder die sie verdient. Und in Zeiten von „Fridays for Future“ und „Wirsindmehr“, wo Konformismus und blindes Mitläufertum wieder Hochkonjunktur haben und eigenständiges, kritisches Denken bald ausgedient hat, wo ein Job im öffentlichen Dienst oder Partei-/Funktionärskarrieren das Größte sind: Da fallen schulische Defizite kaum ins Gewicht. (DM)