Soviel zum Thema „Freiwilligkeit“: 7 Pflegerinnen wegen Impfverweigerung gefeuert

Symbolfoto: Von Yuganov Konstantin/Shutterstock

Dessau – Solange Meldungen wie diese in Deutschland ohne einen öffentlichen Aufschrei der Empörung über die Ticker laufen, braucht sich niemand zu wundern, wenn wir uns bald in einem Land von Zwangsimpfungen und einer neuen Gesundheits-Apartheid wiederfinden: In Dessau wurden sieben Mitarbeiterinnen eines Pflegedienstes gefeuert, nachdem sie ein „Ultimatum“ zur Corona-Impfung verstreichen ließen. Gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) erklärte ein Mitglied der Geschäftsführung, künftig werde kein Patient des Pflegedienstes „von ungeimpftem Personal versorgt“.

Mit dieser ungeheuerlichen Maßnahme ist nicht nur JEDES Versprechen deutscher Politiker der vergangenen Monate praktisch widerlegt, es werde weder einen Impfzwang noch einen Impf-/Immunitätsnachweis je geben. Der Fall zeigt sogleich, in welche Richtung die Reise geht – und dass eben auch ganz ohne die von Bayerns „Coronazi Södolf“ für Angehörige des medizinischen und Pflegepersonal geforderte Impfpflicht das Arbeitsrecht mit Füßen getreten wird.

Der „Nordkurier“ zitiert eine der gekündigten Frauen unter Berufung auf den MDR wie folgt: „Uns wurde ein Ultimatum von drei Tagen gestellt und es war 12 Uhr. Kurz nach 12 haben wir schon die Kündigung erhalten.“ Und eine Kollegin erklärte: „Ich werde mich definitiv gegen Corona impfen lassen, ich wollte einfach nur ein bisschen Bedenkzeit„. Eine andere sagte: „Ich lasse mich auch impfen, aber ich entscheide selbst, wann es so weit ist.“ Alle sieben Entlassenen bekräftigen, dass die sämtliche empfohlenen Grundimpfungen hätten und absolut keine Impfgegnerinnen seien. Sie hätten lediglich im Falle der neuen Corona-Impfung noch ein bisschen abwarten wollen.

Gewöhnung an wahnhafte Entscheidungen

Ein völlig legitimer Standpunkt, der sich nicht nur mit dem stets beschworenen Prinzip der Freiwilligkeit deckt, sondern offenbar auch von der Mehrheit der Deutschen geteilt wird, die nach wie vor eine gewisse Impfzurückhaltung an den Tag legen. Und das zu Recht: Die beunruhigenden Impfpannen (Massenausbrüche in Heimen nach der Erstimpfung, direkt auf die Impfung hin verstorbene Patienten in diversen Ländern) einmal ganz beiseite gelassen, stellt sich immer dringlicher die Frage, ob es sich bei beim Pfizer/Biontech-mRNA-Serum überhaupt um einen Impfstoff im klassischen Sinne handelt: Weder ist nachgewiesen, dass dieser andere Menschen vor Ansteckung schützt, noch ist bekannt, wie lange und in welcher Stärke er den Geimpften selbst schützt. Immer mehr Wissenschaftler äußern diesbezüglich mittlerweile Zweifel.

Umso dreister und bedenklicher, dass der Chef der Pflegerinnen deren Zurückhaltung zum Anlass für den Rausschmiss nahm. Den Berichten nach soll einigen der Mitarbeiterinnen nach Verstreichen des Impf-Ultimatums fristgerecht, anderen sogar fristlos gekündigt worden sein. Im Fall des bayerischen Zahnarztes, der eine Angestellte entlassen wollte, die sich ebenfalls zur Impfung nicht bereiterklärte, hatte der Arbeitgeber auf öffentlichen Druck hin noch einen Rückzieher gemacht. Dass sich die öffentliche Reaktion auf den Fall in Dessau in Grenzen hält, könnte ein Anzeichen für die allmähliche Gewöhnung an derartige wahnhafte Unsitten in immer mehr Firmen sein. Obwohl der Vorgang juristisch kaum zu halten sein dürfte: „Impf-Ungehorsam“ ist definitiv kein Kündigungsgrund. (DM)