Herford: Schaut die Polizei bei der DITIB- Gemeinde weg, wenn es um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen geht?

Erfahrungsbericht eines Augenzeugen zum Freitagsgebet

Am Neujahrstag reiste ich, in Begleitung einer Mitstreiterin aus Köln, aus dem Ruhrgebiet nach Herford, um den mutigen Protest gegen den Muezzinruf dort vor Ort mit unserer Anwesenheit zu unterstützen.

In Herford folgen regelmäßig Einwohner dem Ruf des Muezzins, um vor der Moschee ihre Ablehnung gegenüber diesem akustischen Herrschaftsanspruch des Politischen Islams zum Ausdruck zu bringen. Mit Posaune, Flügelhorn, Gitarre und Gesang wird ein musikalischer Kontrapunkt gesetzt.

Vier Bürger, darunter ein Posaunist und ein Gitarrist, fanden sich an der Seite des “Mannes mit dem Kochtopf” ein.

Uns wurde erklärt, dass jegliche Protestaktion oder Demonstration während des Lockdowns untersagt sei. Es dürfen sich, wie allgemein üblich in NRW, maximal 5 Personen aus 2 Haushalten treffen. Aus diesem Grund hatte man auch keine Protestschilder oder Transparente dabei. Gegen zufällig vorbeikommende Passanten, die dort spazieren gingen, wie wir beide, könne man ja nichts machen. Sie selbst gingen freitags ebenfalls spazieren und träfen immer mal wieder andere Spaziergänger, auch aus Nachbargemeinden an, die dem Ruf des Muezzins folgten.

Die Polizei hat auf die Bürger ein wachsames Auge. So hatte einer eine Vorladung dabei, er sollte bei der Polizei eine Zeugenaussage machen, weil er angeblich den Mindestabstand nicht eingehalten hatte. Gegen die Musiker und Sänger wurden bereits Bußgeldverfahren eingeleitet. Weil sie es gewagt haben, in der Vorweihnachtszeit mit christlichen Chorälen gegen den Muezzinruf zu protestieren.

 

278,50 Euro soll jeder der Anwesenden bezahlen. Der zuständige Polizeibeamte S. Ö. erklärte die Musik der Berufsmusiker kurzerhand zu Lärm. Er beanstandete, dass beim Blasen der Posaune kein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde. Auch will er gesehen haben, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Der Posaunist stand möglicherweise zu nah an seiner Partnerin. Dass hier keine Abstandsregelung zum Tragen kommt, wurde nicht berücksichtigt.

Der Name Ö. lässt die Vermutung zu, dass es sich hier um einen Polizeibeamten mit Migrationshintergrund handelt. Offensichtlich ist der Mann nicht mit dem deutschen Kulturgut vertraut. Die Posaune und das Flügelhorn werden in der Anzeige als Trompete bezeichnet. Was der Polizist als Lärm deklarierte, ist ein evangelischer Choral, der von Martin Luther verfasst wurde. Für Protestanten hat dieser Choral eine große Symbolkraft, wie auf  Wikipedia zu lesen ist.

Der Gesang des Muezzin wurde nicht beanstandet. Der schöne, von Martin Luther verfasste Choral “Ein feste Burg ist unser Gott”, durfte nicht gesungen werden. Die mutigen Westfalen bestätigten das Vorurteil, dickköpfig zu sein, und spielten trotz aller Schikanen weiter. Die Polizei griff in die Instrumente und untersagte weiteres Musizieren. Der Polizist S. Ö. ermöglichte der umstrittenen DITIB-Gemeinde den ungestörten Muezzinruf. Selbst am 1. Weihnachtstag durfte der offensichtlich verfassungsfeindliche „Gesang“ aus der Moschee ertönen.

Kurz vor dem Freitagsgebet füllte sich der Platz auf dem Moschee-Gelände. Auto um Auto fuhr heran. Die Ankommenden begrüßten sich lautstark und standen in Gruppen eng zusammen. Maske wurde überwiegend getragen, der Mindestabstand bei fast keinem eingehalten. Obwohl die Personen mit verschiedenen Autos anreisten und offensichtlich nicht aus einem Haushalt stammten, stand man eng zusammen. Von der sonst so wachsamen Polizei war weit und breit nichts zu sehen.

Der Muezzinruf erfolgte aus einem geöffneten Fenster. Der “Sänger” verkündete mit einem Megafon und Tuch vor dem Mund “Allah ist der Allergrößte”. Offenbar fällt dieser „Gesang“, anders als christliche Choräle, nicht unter die Corona-Maßnahmen.

Nach Aussagen der vor Ort Anwesenden, hat es in der DITIB-Moschee noch nie eine Kontrolle gegeben, ob dort die Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Um zu sehen, dass sie nicht eingehalten werden, genügte mir ein Blick auf das Gelände der Moschee.

Immer wieder kommt es zudem zu Drohungen gegen die Bürger. Auf dem Weg zur Moschee, um dem Muezzinruf zu folgen, muss eine schmale Fußgängerbrücke überquert werden. Hier stellten sich 3 Jungtürken 4 Einheimischen in den Weg. Sie bauten sich bedrohlich vor der Frau und den 3 Männern auf und beschimpften diese in ihrem Straßen-Slang. Die Frau, mit niederländisch-türkischem Migrationshintergrund, wurde auf Türkisch als – ich zitiere “Alte Drecksfotze“ beschimpft. Einer der Herren, ein ehemaliger Gymnasiallehrer, wusste mit den Unverschämtheiten der Jungtürken umzugehen. Lautstark verlangte er den Weg freizugeben und ging unbeeindruckt mit seinen Mitstreitern seiner Wege.

Ein Facebookeintrag vom 3. Oktober 2020 schildert eine Bedrohungslage vor der Moschee:

++ Friedliche Demonstranten massiv bedroht! ++
Auch wenn der Gründer der Bürgerinitiative zur Zeit im wohlverdienten Urlaub ist, wurde am gestrigen Freitag getrommelt. Doch schauen wir mal, was zuletzt geschah.
Im Kommunalwahlkampf ließen es sich die Apologeten der Scharia nicht nehmen, gegen unseren Protest zu demonstrieren. Natürlich wollte man sich den Anhängern des sogenannten Propheten als politischer Arm ihres Anspruches beweisen, was auch ganz gut funktioniert haben sollte. Direkt nach der Wahl, war das Interesse der linken Gruppierungen verschwunden. Leider gilt das auch für die ohnehin schon viel zu wenigen Kritiker des Muezzinrufes. Fast hat man den Eindruck, dass Ralf „Pöbel Ralle“ Stegner, das Biest aus Bordesholm, Recht behält mit seinem allseits bekannten Statement, welches im Internet zensiert und deswegen an dieser Stelle auch nicht wiederholt wird. So kam es also, dass zuletzt gestern lediglich zwei Personen gegen den Muezzinruf protestierten.
Die Polizei Herford fährt, bedingt durch das zuvor Beschriebene, nun auch eine andere Strategie. Anfangs war sie jeden Freitag vor Ort, offensichtlich um den Schläger des Topfes möglichst weit von der Moschee fernzuhalten. Mit ansteigendem Gegenprotest war auch die Polizei mit immer mehr Personal vor Ort. Nach der Wahl reichten erst zwei, später ein Streifenwagen und nun, gestern, war überhaupt keine Polizei mehr vor Ort.
Durch diesen Umstand fühlten sich dann auch sogleich zwei Osmanenlümmel ermutigt, der Mutter des Protestierenden einen Beischlaf anzubieten, natürlich in der bekannt freundlich und galant vorgetragenen Art und Weise „Isch fick deine Mutter“. Darüber hinaus drohte man damit, ihn abzustechen. Was aus der Tasche des Einen herausragte, sah jedoch mehr wie der Griff einer Pistole aus. Diese unangenehme Situation löste sich erst auf, als ein Ordner der Moschee seinen sich selbst beauftragten Verteidigern befahl, uns in Ruhe zu lassen. Wir vermuten aber sehr, dass ihn nicht die Fürsorge für uns dazu getrieben hat, sondern eher der Wunsch, negative Schlagzeilen zu vermeiden. Die Situation mit den zwei offensichtlich Bewaffneten drohte nämlich zu eskalieren.
Man darf nun zurecht gespannt sein, wie sich die Situation vor Ort weiter entwickelt. Ohne Polizeipräsenz dürfte es zunehmend gefährlicher werden, von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch zu machen. Nicht nur deswegen wäre es sehr wünschenswert, wenn sich wieder mehr Personen am Protest gegen den Muezzinruf beteiligen würden.

Bürgermeister Tim Kähler hatte den Muezzinruf zunächst, unter Umgehung des Stadtrates, im Alleingang genehmigt. Nach Protesten der AfD- und der CDU- Fraktionen ließ er im Herforder Stadtrat über seine umstrittene Entscheidung abstimmen. Eine knappe Mehrheit stimmte dafür, den akustischen  Herrschaftsanspruch des Politischen Islams in Herford zu genehmigen. Die evangelische Kirche in Herford begrüßte die Entscheidung.

Dass auch religiöse Gemeinden nicht vor Kontrollen der Polizei in Herford sicher sind, machte diese einen Tag später deutlich. In Herford-Falkendiek beendeten die Beamten einen Gottesdienst. Die Freikirche Jesu Christi in Herford hatte einen Gottesdienst gefeiert und soll dabei Abstände nicht eingehalten haben. Obendrein sollen die Gemeindemitglieder den Frevel begangen haben, zu singen. Gegen über 100 Mitglieder wurden Maßnahmen eingeleitet, saftige Bußgelder sind zu erwarten.

Quelle: WDR

Die Gemeinde dementierte die Vorwürfe. Der Gesang kam vom Band. Abstandsregeln wurden eingehalten. Alle haben Masken getragen. Es standen lediglich Familien mit ihren Kindern zusammen, die in einem Haushalt leben.

Die Gemeinde betont: „Wir haben ein reines Gewissen“. Die Freikirche distanzierte sich von Behauptungen, „Corona zu leugnen oder eine Sekte zu sein“.

Quelle: Westfalen Blatt