WHO hilft Biden: Künftig rapide sinkende Fallzahlen – dank geänderter PCR-Testkriterien

Für wen arbeitet Joe Biden wirklich? (Foto: Imago/ZUMAWire)

Klappt doch alles nach Plan und wie am Schnürchen: In einem offenkundigen Akt von „Quid pro Quo“, eine Hand wäscht die andere, traf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unmittelbar nach Joe Bidens Amtseinführung die Vorkehrungen, dass die Corona-Pandemie wie von Geisterhand einen Teil ihres Schreckens verlieren wird – und sich der neue Präsident bald schon mit wundersam „sinkenden Fallzahlen“ wird brüsten können: Durch geänderte Testrichtlinien nämlich.

Im Gegenzug verkündete der Präsident in einer seiner ersten Amtshandlungen den Wiedereintritt der USA in die WHO – nachdem Amtsvorgänger Donald Trump, durchaus wohlbegründet, die durch und durch von China und Pharma-Lobbyisten infiltrierte und unter ständigen Korruptionsvorwürfen stehende Weltbehörde im vergangenen Frühjahr verlassen und ihr die Beitragszahlungen gestrichen hatte. Nun sorgt die WHO dafür, dass sich sein Amtsnachfolger als „Weißer Ritter der Pandemie“ inszenieren kann, der anders als Trump die vermeintliche Trendwende schafft. Dafür muss Biden allerdings nicht das Geringste tun.

Es sind wohl alleine die nun seit vorgestern aktualisierten Covid-19-Testempfehlungen, die automatisch dazu führen, dass die „Fallzahlen“ drastisch zurückgehen werden – indem nämlich endlich das umgesetzt wird, was Kritiker der PCR-Testpraxis seit Monaten vergeblich fordern (etwa der Corman-Drosten-Review Report): Dass PCR-Tests mit einer hohen Zyklenzahl (Ct-Wert) nicht länger zum Nachweis einer positiven Corona-Infektion anerkannt werden. Je mehr Vermehrungszyklen eine Probe durchlaufen muss, bis irgendwann der Test auf Virusmaterial anspricht, desto weniger Virus befand sich in der Probe – und desto unwahrscheinlicher ist, dass es sich tatsächlich um eine Infektion handelt. Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC wies bereits im Oktober darauf hin, dass es extrem schwierig ist, lebendes Virusmaterial in einer Probe jenseits eines Grenzwertes von 33 Zyklen nachzuweisen. Dies bedeute, dass die offiziellen Teststandards zu „einer übermäßigen Anzahl von falsch-positiven Ergebnissen“ führen.

Der Schmu mit den Zyklen

Als oberste Schwelle für ein wirklich aussagekräftiges Resultat nehmen Epidemiologen zumeist einen Ct-Wert von 30 an – auch dieser ist für manche Experten schon sehr hochgegriffen: „Bei einem positiven PCR-Test mit mehr als 24 Replikationszyklen besteht keine Ansteckungsgefahr mehr – trotzdem verwendet man heute die Ergebnisse von Messungen mit 30 Zyklen und mehr“, gaben im Forum des „Ärzteblattes“ Mediziner zu bedenken. Die Labore nehmen bislang jedoch weltweit sogar Ct-Werte von 37 bis 40 zur Grundlage für eine Positiv-Meldung, in Deutschland teilweise sogar bis zu Ct 45. Bei dieser Ungenauigkeit „lässt sich dann sogar vertrockneter Hundekot oder Mondgestein positiv testen“, so ein Virologe gegenüber Jouwatch. Deshalb liegt es auf der Hand, dass eine Änderung bezüglich der Schwelle, ab wann ein PCR-Test als positiv gilt, die Fallzahlen um bis zu 90 Prozent reduzieren könne, zitiert „Epoch Times“ (ET) die US-Kolumnistin Stacey Lennox von „PJ Media“ unter Berufung auf Zahlen der „New York Times“.

Erschwerten hinzu kommt bislang, dass die Ct-Zahl noch immer nicht standardmäßig an den Probanden übermittelt wird – und sie auch bei der Ermittlung der „Inzidenzzahlen“, an die Lockdowns und Grundrechtseinschränkungen geknüpft werden, keine Rolle spielen. Dabei reicht, ein positives Testergebnis alleine längst nicht mehr aus, um eine Erkrankung oder Infektion festzustellen, schreibt die WHO. Deshalb ändert sie nun die Richtlinien -und warnt vor der unsachgemäßen Verwendung und Interpretation von PCR-Tests zur Feststellung einer SARS-CoV-2-Infektion. Bereits Mitte Dezember hieß es vonseiten der WHO: „Um die Viruslast zu bestimmen, müsse man mindestens den Ct-Wert berücksichtigen und in einigen Fällen den Schwellwert, ab wann ein Test positiv ist, manuell anpassen.“ Da dies, so ET, offenbar in der Praxis nicht umgesetzt wurde, folgte eine erneute Aktualisierung der Richtlinien – und die wurde eine Stunde nach der Amtseinführung von Biden bekannt. Vielleicht wusste der schon Bescheid – und feierte deswegen so rücksichtslos, ohne jeden Abstand und Maske, gleichsam ein Superspreader-Event auf der Kapitoltreppe und bei den anschließenden Jubelfeiern; ein Verhalten übrigens, das bei Trump – hätte er es im Fall der Anerkennung seiner Wiederwahl gewagt – sogleich einen Riesenaufschrei der Empörung hervorgerufen hätte.

„Erfolge“ ganz nach politischer Opportunität

Wenn der von der „New York Times“ im August ermittelte Prozentsatz stimmt, gab es bis heute in den USA nur etwa 2,43 Millionen tatsächliche Fälle, nicht 24,3 Millionen. Das macht zudem eine Unterscheidung der Sterbefälle an und mit Covid-19 nötig, so ET. Sinngemäß heißt es darin: „Bei Abwesenheit von Symptomen bedeutet ein hoher Ct-Wert, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Sie krank werden oder jemand anderen krank machen, wenn Sie nicht vor kurzem mit einer infizierten Person in Kontakt waren.“ Konkret bedeute dies, dass „…ein PCR-Text nach Ansicht der WHO nutzlos ist, wenn ein Getesteter keine Symptome zeigt„. Als Grenzwert für aussagekräftige Ergebnisse gelten Ct-Werte von 30 („valide„) bis 35 („vielleicht valide„).

Anhand dieser geänderten Empfehlungen lassen sich dann die jeweils gewünschten Erfolge manufakturieren, um sie als politischen Erfolg zu verkaufen; so wie zuvor umgekehrt Donald Trump aus jeder Hiobsbotschaft um Corona ein Strick gedreht wurde – ohne Ansehen des Wahrheitsgehalts. Die Pandemie kann so noch effektiver gesteuert werden – von der Heldenverehrung Joe Bidens ganz abgesehen. (DM)