Höchst brisant: Merkel quält nicht nur die Kinder, sondern das ganze Land

Fatale Langzeitfolgen für die jüngere Generation, immer mehr Deutsche geraten ans Limit: Schluss mit der Lockdown-Politik! / von Nicole Höchst

Wir haben in Deutschland schon seit vielen Jahren keine wirklich funktionierende Demokratie mehr, weil sich die Interessen der Mehrheit nicht durchsetzen„, meint Sarah Wagenknecht (Linke) in ihrer Videobotschaft. Darf eine Regierung, die zudem – laut Sarah Wagenknecht – seit Jahren in ihrer Koalition nicht den Wählerwillen abbildet, zum Schutze der einen gegen das Wohl aller agieren? „Risikogruppen schützen“ will die Regierung. Das ist auch gut und richtig so. Aber ihre Maßnahmen dazu sind ganz offensichtlich völlig untauglich. Die Risikogruppe stirbt trotzdem, mit und in Einzelfällen sicher auch wegen der Maßnahmen in hohen Zahlen.

Die Nebenwirkungen dieser bundesregierlich in Abstimmung mit den Ländern verordneten „Medizin“ und „Kur“ erweisen sich zunehmend nicht nur als schädlich, sondern existenzbedrohlich. Das beklagen Unternehmer aller Sparten in ihrem Youtube-Video „Corona-Kahlschlag stoppen„, in der Hoffnung, endlich von der unbarmherzigen Regierung gehört zu werden, die zur Bekämpfung der herbei getesteten Pandemie nur ein Mittel zu kennen scheint: Maßnahmen, die nicht funktionieren – und die zunehmend härter angewandt werden. Interessant dürfte werden, ob die geänderte WHO-Einstellung zu den PCR-Tests etwas an der Politik der Bundesregierung ändern wird. Albert Einstein wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Schauen wir uns einmal das Beispiel „Maske“ auf der Zeitachse an. Selbst der „Faktenfinder“ dividiert genüsslich auseinander, was Spahn zu diesem Thema wann gesagt hat: Zunächst keine Maske. Dann MSN (Mund-Nasen-Schutz), gerne auch selbst gebastelt, ohne Spezifikation. Dann wurden Leute, die die Maske für wirkungslos und schädlich hielten, als Coronaleugner, Schwurbler, Menschenfeinde, Verschwörungstheoretiker usw. bezeichnet. Dann OP-Masken, weil MSN wirkungslos (ups, hatten da die Schwurbler etwa Recht?); Kritiker dieser Maßnahme wurden ebenfalls wieder mit den allseits bekannten und üblichen Begriffen belegt. Und jetzt FFP2. Oder doch nicht? Es bleibt spannend.

Unsinnige und wirkungslose Maßnahmen

Zusätzlich wird nun erwogen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Miteinander-Reden zu untersagen. Wann müssen wir aufhören zu atmen, um sicherzustellen, dass wir keine coronagesättigten Aerosole mehr verbreiten? Und wenn Ihnen diese Übertreibung zu hart erscheinen sollte – ganz ehrlich: Einer Bundesregierung bzw. Landesregierungen, die nun  ausgerechnet in Deutschland wieder Lager errichten, traue ich bald alles zu. Und hallo, Ihr da draußen: Nein, es ist nicht die AfD, die diese Lager errichtet. Es sind tatsächlich alle anderen Parteien, die in den 16 Bundesländern jeweils an der Regierungsmacht sind. Dass die Maßnahmen zur Umsetzung des totalen Schutzes vor Corona unmenschlich sind, muss ich hier nicht noch einmal aufzählen – doch Lager aus „hygienischen“ Gründen toppen das Ganze noch einmal um Quanten.

Dass die Regierung massiv Menschen gegeneinander ausspielt, ist ja ebenfalls bereits bekannt: Jung gegen Alt, Frauen gegen Männer, Arm gegen Reich und so fort. Der „Klassenkampf“ findet jeweils entlang aller Unterschiedsmerkmale mit dem Ziel der Gleichmacherei statt. Ich möchte mich auf einen Aspekt beschränken und heute die Auswirkungen der fatalen Coronapolitik auf unsere Kinder in den Fokus nehmen. „Eine Politik, die die Corona-Pandemie in den Griff bekommen will, ohne Kinder und Jugendliche angemessen zu beachten, gefährdet die Zukunftschancen einer ganzen Generation„, sagt Ulrich Hoffmann vom Familienbund der Katholiken; eine Einschätzung, die ich eins zu eins teile. Auch die Forderungen, die der Verband stellt, lesen sich wie wörtlich aus den AfD-Anträgen abgeschrieben: Hoffmann spricht sich für eine rasche Rückkehr von Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen aus. Zugleich mahnt er deutliche Verbesserungen bei Hygiene- und Unterrichtskonzepten sowie bei der technischen und räumlichen Ausstattung von Schulen und Kitas an.

Genau dies fordern wir von der Alternative in den Parlamenten seit Frühjahr des letzten Jahres. Und lange schon warnen nicht nur Bildungsökonomen vor den fatalen Langzeitfolgen der Bildungs- und Qualifikationseinbußen im späteren Erwerbsleben, die sich in niedrigeren Gehältern und sinkenden Renten ebenso niederschlagen wie in einem zunehmenden Anteil Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt. Hiervor warnt auch Heinz-Peter Leidinger, Präsident des deutschen Lehrerverbands. Und das Deutsche Kinderhilfswerk befürchtet eine „verlorene Generation“ durch Corona. Menschen, die diese Ansichten teilen, können bei den anstehenden Wahlen nur die AfD wählen, die sich als einzige Partei konsequent diesem Wahnsinn entgegenstellt und in den Parlamenten genau das fordert, was hier die Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen wissenschafts- und erkenntnisbasiert von der Politik einfordern.

Einer ganzen Generation wird die Zukunft gestohlen

Kitas, Schulen, Vereine, Musikschulen, Jugendzentren usw. weiterhin geschlossen zu halten, bedeutet, Kindern und Jugendlichen eine ihrer wichtigsten Entwicklungsgrundlagen zu nehmen. Wo finden noch Spaß, Anerkennung und Wertschätzung unter Gleichaltrigen statt? Und ja: „Analog“ miteinander zu lachen, tanzen, singen ist etwas völlig anderes, als all dies digital-virtuell zu tun. Facebook und Soziale Medien können einfach die Clique, das Zusammenkommen in „Peer Groups“ im realen Leben nicht ersetzen. Das unendlich gute Gefühl, wenn man zum Beispiel bei einem Rockkonzert in einer Gruppe im selben Takt wie hypnotisiert tanzt, wenn der Bass in allen gleich vibriert – all diese Erlebnisse fallen für unsere Teenager seit einem Jahr komplett aus. Auch soziale und intime Bindungen leiden: Erste persönliche Treffen, bei denen man feststellen kann, ob „die Chemie stimmt“, können derzeit auch nicht wirklich stattfinden. Wo sollten sie denn, und wie? Wo findet noch körperliche und geistige Ertüchtigung statt? Wo soziales Lernen über die Familie hinaus? Wo der erste Kuss, das Kennenlernen, das Anbahnen von Beziehungen und Ehen?

Wir stehlen gerade einer ganzen Alterskohorte die Jugend. Unwiderbringlich. Welche Auswirkungen dies auf ihre künftige Persönlichkeitsentwicklung, ihre Bindungsfähigkeit und vieles mehr haben wird, können wir bislang nur ansatzweise erahnen. Selbst in Jugendgefängnissen gab es vor Corona mehr Kontakte zu Gleichaltrigen als derzeit für nicht Eingeknastete; kein Wunder, dass inzwischen auch Jugendliche zunehmend an Depressionen leiden (siehe hier und hier). Ahnen die Regierenden eigentlich, welche psychische Belastung sie nun schon der zweiten Abiturgeneration in Folge auferlegen? Nicht zu wissen, ob und unter welchen Bedingungen die Prüfungen stattfinden würden, zehrt beträchtlich am Nervenkostüm. Und was mich zusätzlich wahnsinnig wütend macht: Nach abgeleisteten Prüfungen kann man nicht einmal mehr irgendwo feiern gehen, um Stress abzubauen. Auch die Sportstudios sind zu. Weit sind wir gekommen, wahrlich, wenn Abiturienten zur Feier des Tages nach ihrer letzten Klausur bei kaltem Regen im Wald laufen gehen müssen, um wenigstens irgendein Ventil zu haben gegen angestauten Stress, permanentenen Druck und die von allen Seiten auf sie einprasselnde Angstmache und Hysterie.

Andere Jugendliche flüchten sich fast 24/7 in die Virtualität: Mangas, Soziale Medien, Instagram und Tiktok bis zum Synapsenkollaps. Dabei steht durchaus zu befürchten, dass bei vielen Jugendlichen der Dauerkonsum der „Virtualität“ zu einer beschleunigten digitalen Demenz führen wird. Diese betrifft in besonderem Maße auch die jüngeren Kinder, deren von Doppelstress geplagte Eltern sie aus Notwehr den ganzen Tag von eckigen Kästen betreuen lassen. Und – oh Graus – auch die „Lernaktivitäten“ für die Schule spielen sich virtuell ab, was die Bildschirmzeit der Kinder auch nicht wirklich verkürzt. Unsere Kinder sind derzeit im Internet besonders leichte Beute für Stalker, Groomer und Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen – denn Eltern haben selbst nur bedingt Zeit und die Möglichkeit, die 24/7-Daueraktivitäten ihrer Kinder im Netz verantwortungsvoll zu betreuen. Doch sogar Schulportale sind vor Pornografie und dem Zugriff pädophiler Verbrecher nicht sicher.

Irreparable Entwicklungsstörungen

Auch die Gewalt gegen Kinder nimmt gerade vermutlich exorbitant zu: Ich möchte mir gar nicht ausmalen, welche Qualen Kinder in Missbrauchsfamilien oder mit gewaltbereiten Eltern seit einem Jahr durchmachen. Ihre stummen Schreie verhallen ungehört. In den Kindergärten läuft eine Notbetreuung: Alle müssen Masken tragen, kleine Kinder haben keinen Zugang zur Mimik des Gegenübers, sie lernen schwerer sprechen, weil sie die zur Lautbildung erforderliche Mimik nicht nachahmen können. Welche Auswirkung die fehlende Mimik auf die Entwicklung von empathischen Fähigkeiten von Kleinkindern hat, wird sich erst später zeigen.

Eines jedoch ist klar: Die Seelen unserer Kleinen verkümmern ohne das Lächeln der Erzieher vor Ort (die dort ja an ihrer Eltern Statt lächeln und sie positiv begleiten), so wie kleine Pflanzen ohne das Licht der Sonne eingehen. Die Neurobiologin Lise Eliot von der Chicago Medical School hat das Lächeln und seine Auswirkung für die menschliche Entwicklung untersucht. „Das soziale Lächeln ist wahrscheinlich der universellste aller Meilensteine in der Entwicklung des Menschen“, schreibt sie in ihrem Buch „Was geht da drinnen vor?„. Eliot hält Lächeln für das menschliche Begrüßungssignal schlechthin, für die uns allen angeborene Möglichkeit zur gegenseitigen Kontaktaufnahme. Und eben diese emotionale Schlüsselkompetenz, dieses elementare Zeichen wird nun seit einem Jahr zusehends unter Masken verborgen – Masken, deren Nutzen mehr als zweifelhaft ist, wenn man die hohen RKI-Fallzahlen seit Monaten betrachtet.

Die erste schwedische Kommune verbot nun beispielsweise den Gebrauch von Masken in der Schule, mit einer stichhaltigen Begründung: „Wir erlauben keine Gesichtsmasken. Dies betrifft sowohl Primär- als auch Sekundarschulen. Wir glauben nicht, dass man einen Mundschutz benutzen sollte, und basierend auf der schwedischen Gesundheitsbehörde gibt es keinewissenschaftlichen Beweise, dass wir in unserem Betrieb durch den Mundschutz etwas gewinnen könnten.“ Mehr hierzu kann auf RT Deutsch nachgelesen werden. Unterdessen wird der Maskenzwang an deutschen Schulen weiter rigoros durchgesetzt, obwohl eine aktuelle Studie der Universität Witten/Herdecke ein verheerendes Bild der Auswirkungen des Tragens von Gesichtsmasken auf Kinder zeichnet.

Und Frau Merkel, auch wenn Sie dies dementieren: JA, sie quälen unter anderem auch Kinder. Sie quälen sie in den unterschiedlichsten Altersstufen auf unterschiedlichste Art und Weise. Und Sie tun das derart tiefgreifend und nachhaltig, dass Ihnen dies vermutlich nicht nur diese gegenwärtige Generation an Kindern nie vergessen wird. Denn unsere Kinder leiden unter dem Entzug des Lächelns in der frühkindlichen Kinderbetreuung genauso wie in der Schule. Sie dürfen sich nicht normal entwickeln, dürfen keine soziale Kontakte haben, sie dürfen nicht regelmäßig und angstfrei zur Schule gehen, um das „Leben ihrer Großeltern zu schützen„, die sie gleichzeitig am besten nicht einmal mehr besuchen sollen.

Genug ist genug, Frau Merkel!

Dabei ist dieser Lebensschutz allen Maßnahmen zum Trotz oft vergebens: Die Großeltern sterben mit und an Corona; sie sterben mit, an und trotz der Impfung. Und sie sterben überwiegend traurig und alleine – ohne das warme, tröstende Gefühl, von ihren Nachkommen geliebt zu werden. Nein, Frau Merkel: Sie müssen sich nicht nur vorwerfen lassen, dass sie Kinder quälen. Sie quälen ihr ganzes Land mit unsinnigen, widersprüchlichen und existenzvernichtenden Maßnahmen. Mit Maßnahmen, die Empathie heucheln, aber in Wahrheit Lächeln, Empathie, Liebe und Menschlichkeit töten, ohne ihre beabsichtigte Wirkung auch nur ansatzweise zu entfalten.

Frau Merkel, wenn Ihnen auch nur ein kleines bisschen Restmenschlichkeit innewohnt, beenden Sie die menschenfeindliche Farce der Corona-Maßnahmen, und blasen Sie die Vernichtung von Millionen Existenzen in Deutschland – und damit die „große Transformation“ im Rahmen des „Great Reset“ – sofort ab. Wir Bürger wollen nicht länger hysteriegesteuert und mit hypermoralisch erhobenem Zeigefinger, wider den gesunden Menschenverstand getäuscht und „downgelockt“ werden! Schluß mit der durch die Propagandapresse eingetrichterten kognitiven Dissonanz! Schluß mit der einseitigen, angstschürenden Katastrophenberichterstattung! Schluß mit der Gedanken- und Sprachpolizei! Schluß mit dem Etablieren von Regierungswahrheit und deren Durchsetzung mit der Zensurknute! Schluß mit der Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes zur Überwachung der Opposition! Wir sind hier weder in Nordkorea noch in China. Frau Merkel, sagen Sie Ihren Bürgern endlich die Wahrheit, was hier in Deutschland und weltweit konzertiert abläuft!

Ja, es ist wahr: Geschichte schreiben immer die Sieger. Aber, Frau Merkel und Getreue: sie wecken langsam, aber sicher den schlafenden Riesen in Deutschland. Merken Sie das nicht? Dieser wird sich früher oder später Luft machen – auf die eine oder andere Art und Weise. Und dann wird die Alternative für Deutschland, die innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung agiert und agieren wird, wahrlich ihr geringstes Problem sein.

Wir von der AfD jedenfalls werden Sie und Ihre Gefolgsleute weiterhin in den Parlamenten stellen. Wir werden nicht müde werden, Ihnen den Spiegel vorzuhalten. Dort sehen Sie eine DDR-Kadersozialistin, die ganz offensichtlich nicht Deutschland, sondern der Herrschaftsform des Sozialismus dient. Und Frau Merkel, ich darf Ihnen eines versichern: Unser Widerstand ist ungebrochen; #esistnochnichtvorbei! Für uns Deutsche gilt: Wir sind freie Bürger, keine Untertanen!

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.