Eine Generation verblödet: Schulen bleiben bis Ostern dicht!

Corona-Klassenzimmer (Symbolbild: shutterstock.com/A Von Anna Nahabed)

Thüringen – Als erster Schul-Politiker hat Thüringens Bildungsminister, der Linken-Politiker Helmut Holter, klar gemacht, dass er nicht an eine Wiederöffnung der Schulen vor den Osterferien glaubt.

Anfang Januar hatte der Bildungsminister der SED-Nachfolgepartei, Helmut Holter (Linke) noch davon gesprochen, Schulen und Kindergärten ab dem 1. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder wieder zu öffnen. Jetzt geht der Sozialist davon aus, dass Kinder, Eltern und Lehrer noch viel länger im Corona-Knast gehalten bleiben. Holter könne sich beim derzeitigen Pandemiegeschehen nicht vorstellen, dass Schulen nach dem verlängerten Lockdown am 15. Februar wieder in einen Regelbetrieb übergehen. Laut Holter müsse man sich darauf einstellen, dass die Schulen auch in der nächsten Zeit geschlossen bleiben, da die Corona-Pandemie anhalte.

„Ich gehe davon aus, dass wir zumindest noch bis Ostern in dieser Situation verharren, dass wir mindestens bis Ostern mit diesem System der geschlossenen Schulen arbeiten müssen. Das heißt, das häusliche Lernen, das Distanzlernen wird anhalten. Es werden bestimmte Schülerinnen und Schüler in der Schule sein. Das sind insbesondere die Abschlussklassen und die, die besonderen Förderbedarf haben“, so Holter wörtlich laut dem öffentlich-rechtlichen MDR.

Wie sich der Obersozialist Holter die Corona-Gefangenschaft der Thüringer Schüler vorstellt, das ist unklar. Klar indes ist, dass das deutsche Schulsystem weder in der Vergangenheit noch aktuell vorbereitet für die Online-Schule ist. Leitungen sind belegt, Server stürzen reihenweise ab und die Lehrerschaft ist mit der Digitalisierung in Merkel-Deutschland komplett überfordert. (SB)