Verlogene Zensoren: „Correctiv“-Faktenverdreher verkaufen ihr Publikum für dumm

Hier sehen Sie einen typischen deutschen "Faktenchecker" (Foto: Von Gigra/Shutterstock)

Ein eindrucksvolles Beispiel, wie weit die Zensurwillkür in Deutschland inzwischen gediehen ist, ist das jüngste Werk der – unter anderem in Diensten von Facebook tätigen, mit öffentlichen Geldern gepamperten – „Correctiv“-Wahrheitswächter. Die Facebook-Seite von Jouwatch wurde auf ihr Betreiben hin gesperrt – auf Grundlage einer völlig absurden, objektiv falschen Umdeutung offensichtlicher Fakten und der daraus eindeutig zu ziehenden, journalistisch völlig legitimen Schlüsse.

Diesmal pickten sich die „geistigen Nachfahren der Goebbels’schen Reichsschrifttumskammer“ den Jouwatch-Artikel vom 5. Januar unter dem Titel „Unfassbar: Bundesfinanzministerium rechnet mit Lockdown bis Juni ’21“ heraus. Darin war eine Grafik auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums thematisiert worden, in der sich eine verräterische Angabe über den offensichtlich von der Regierung bereits eingeplanten Schließungszeitraum fand; wer in dem dortigen Infotext zu der Überbrückungshilfe III nach unten scrollte, stieß dort nämlich auf folgendes Schaubild:

(Screenshot:BMF)

Wie dem Kasten links oben eindeutig zu entnehmen ist, stand da für Jahr 2021, explizit bezogen auf den Zeitraum, für den das Ministerium den Hilfsbedarf bereits kalkuliert, ausdrücklich: „SCHLIESSUNG Jan-Jun 2021„.

Eine anderen Schluss als den, dass das Ministerium mit dieser Lockdown-Dauer zumindest rechnete, lässt diese Grafik folglich nicht zu. Jouwatch hatte in dem fraglichen Artikel nichts anderes unternommen, als auf diese höchst aufschlussreiche Zeitspanne hinzuweisen und daraus eine nicht nur zulässige, sondern sich zwingend ergebende – Interpretation aufzugreifen und zu kommentieren.

Die linken Wahrheitswächter von „Correctiv“ jedoch taten – ihrem eigentlich Auftrag und Bestreben folgend, die Bundesregierung von jeder unbequemen Kritik freizuhalten – prompt das, was von ihnen erwartet wird:  „Nein, diese Grafiken zeigen nicht, dass das Finanzministerium mit einem Lockdown bis Juni 2021 rechnet!„, behaupten die manipulativen „Faktenfinder“ dreist, und führen aus: „Es geht dabei allerdings nicht um Prognosen, sondern um den Förderzeitraum von Corona-Hilfen für Unternehmen„. Soso. Und wo, bitte, steht das? Fließen in die „Faktenchecks“ neuerdings auch Informationen ein, die erst lange nach Veröffentlichung der inkriminierten Beiträge von der kritisierten Behörde nachgereicht wurden?

Als Argument führt Correctiv eine Pressemitteilung des Ministeriums von November 2020 an, in der es hieß: „Da in vielen Wirtschaftszweigen die Geschäftstätigkeit weiterhin nur eingeschränkt möglich sein wird, haben sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier außerdem darauf verständigt, die bisherige Überbrückungshilfe bis Ende Juni 2021 zu verlängern und noch einmal deutlich auszuweiten.“ Gut und schön – aber was hat diese Pressemeldung mit einer sechs Wochen später veröffentlichten Grafik zu tun, die wohl für sich selbst spricht? Was bitte ist, selbst für scheuklappenbewehrte, professionelle Meinungsunterdrücker und Verleumder wie die „Correctiv“-Büttel, an der Aussage „SCHLIESSUNG Jan-Jun 2021“ nicht zu verstehen?

Selbst das BMF bestätigt Jouwatch-Deutung – durch spätere Korrektur

Die Regierungsanwälte und Infokrieger von „Correctiv“ schreiben hierzu: „Von Juni ist die Rede, weil das BMF die Überbrückungshilfen Ende November um die sogenannte ‚Überbrückungshilfe III‘ erweiterte, die bis Juni 2021 gilt.“ Wenn dem so ist, dann könnte dies das BMF beispielsweise in einem Leserbrief oder einer nachgeschobenen Presseerklärung (was das angemessene Format hierfür wäre) berichtigen und sich erklären; idealerweise mit dem entschuldigenden Zusatz, dass man auf diese Hintergründe versäumt hatte hinzuweisen. Denn Tatsache ist, dass der Grafik über diese Hintergründe und angeblichen Zusammenhänge nichts zu entnehmen war und es sich dann auf der Webseite, mindestens um eine völlig irreführende Darstellung gehandelt hätte.

Diese wurde übrigens von unzähligen besorgten Einzelhändlern und Gastronomen genau so verstanden (und nicht anders), wie Jouwatch – und viele andere freie Medien –  darüber berichtet hatten. Dass „Correctiv“ sich hier einmal mehr zum nützlichen Idioten macht und das Offensichtliche ignoriert, um PR-Fehler der Regierung nachträglich gesundzubeten und zu kaschieren, und dass es hierzu seine ihm von Big-Tech-Monopolisten (Facebook) verliehene Macht schamlos zur Diffamierung missliebiger unabhängiger Medien missbraucht, beweist einmal mehr: Der tiefe Linksstaat dominiert und kontrolliert inzwischen die Debattenräume und Meinungskorridore totalitär. Was sich durch Sperrungen, Lösungen und De-Platforming nicht mundtot machen lässt, wird ehrabschneiderisch durch dreckige Rufmordkampagnen im Gewande vermeintlich objektiver „Faktenchecker“ ins Abseits gedrängt. „Correctiv“ und Co. erfüllen mit dieser Drecksarbeit die ins sie gesetzten Erwartungen jener, die ihnen dafür Steuergeld in den Rachen werfen.

Übrigens: Das Bundesfinanzministerium selbst (!) hat inzwischen eingeräumt, dass die von Jouwatch und vielen lockdownbetroffenen Unternehmen vorgenommene Interpretation seiner Grafik nur so und nicht anders verstanden werden konnte; es änderte nämlich nach Erscheinen des Jouwatch-Artikels die Grafik sang- und klanglos ab. Mittlerweile steht dort folgendes zu lesen:

(Screenshot:BMF)

BEI SCHLIESSUNG direkt/indirekt betroffen, in einem Monat Jan-Jun 2021“ heißt es jetzt also. Wäre die Einschätzung von Correctiv auch nur annähernd zutreffend, und hätten sich die von ihm als Widerlegung des Jouwatch-Artikels vorgebrachten, angeblich „wahren“ Zusammenhänge bereits aus der ersten Grafik ergeben, wäre diese Berichtigung wohl kaum notwendig gewesen. Übrigens ganz abgesehen davon, dass auch diese neue Fassung Schließungen bis Juni weiterhin NICHT ausschließt.

Die Masche von „Correctiv“, Meinungen mit Tatsachen gleichzusetzen und diese durch nachgeschobene, passend gemachte Nachträge und Begleitinformationen als „falsch“ oder „teilweise falsch“ zu brandmarken, ist längst hinreichend bekannt und für diese besonders niederträchtige Erscheinungsform von Framing und betreutem Denken leider nichts Ungewöhnliches. Dass nun aber eindeutige Lügen aufgestellt werden, unterfüttern durch eine scheinbar pseudobjektive Recherchearbeit, ist eine neue Qualität.

Jouwatch hat über eine nicht einmal missverständliche, sondern unzweifelhafte Darstellung des Ministeriums berichtet, die zu diesem Zeitpunkt keinen anderen Schluss zuließ als den, dass mit Schließungen bis Juni gerechnet wird – und Correctiv hat dieses Faktum als „falschen Kontext“ geflaggt und deshalb die Seitensperre auf Jouwatch veranlasst. Wegen dieses ungeheuerlichen Vorgangs wird Jouwatch selbstverständlich straf- und zivilrechtlich gegen Correctiv und gegebenenfalls auch Facebook vorgehen. (DM)