Corona-Propaganda: Der Angriff der Killer-Mutanten

(Symbolbild:Imago/MiS)

Nachdem die Begriffe „Corona“ und „Pandemie“ derart abgenutzt sind, dass sich damit kaum noch jemandem Angst einjagen lässt, ist seit rund einem Monat nur noch von „Mutationen“ – gerne auch in der phonotypischen Abwandlung „Mutanten“ gebraucht – die Rede. Das fetzt, das schockt, das lässt gruseln: Wer assoziiert nicht irgendwelche Zombie- oder Horrorfilme mit Mutanten? Die dreiste Panik-Agitation dahinter wird jedoch klar, wenn man sich die Banalität von „Virusmutationen“ anschaut, die es bei ALLEN Viren gibt und schon immer gab.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) – unerschöpflicher Quell der Weisheit zu Infektionsgeschehen, Belastungsssituation der Kliniken, Sterbefällen und „Inzidenzen“ – hält auch zur Definition des Mutationsbegriffs einige erhellende Fakten parat: „Als Mutationen werden Veränderungen im Erbgut bezeichnet, die in unterschiedlichem Ausmaß bei allen Mikroben vorkommen. Bei Influenzaviren können Mutationen besonders leicht entstehen: Sie gehören zur Gruppe der so genannten RNA-Viren, bei denen die üblichen Kopierfehler beim Vermehren der Erbsubstanz nicht repariert werden.“ Dass freilich im Zusammenhang mit Influenza noch nie in den letzten Jahren über „Mutationen“ geschrieben wurde – obwohl diese der Grund für die jährlich neu anzupassenden Grippeimpfungen sind – spricht schon für sich.

Dabei wäre auch das jederzeit nachlesbar gewesen in allen früheren Jahren – zum Beispiel für die Journalisten, die jetzt bei Corona so tun, als sei ein nie zuvor erlebter Menschheitshorror über uns hereingebrochen (eine „Naturkatastrophe“, so die Bundeskanzlerin): „Durch die Antigendrift entstehen regelmäßig neue Varianten, die es erforderlich machen, den Impfstoff gegen die saisonale Influenza jeden Winter neu anzupassen„, findet sich der eisprechende Hinweis auf der RKI-Webseite.

Bekanntlich waren alle früheren, teilweise deutlich tödlicheren „Mutanten“ der Influenzaviren für weltweite Sterbewellen verantwortlich – nicht nur die Spanische Grippe vor rund 100 Jahren, sondern auch die 1968-1970 wütende Hongkong-Variante, die weltweit vier Millionen Tote forderte – und zwar nicht etwa „in Verbindung mit„, sondern tatsächlich „an“ dem jeweiligen Virus Verstorbene (signifikant in ALLEN Alterstufen) – ohne dass daraus eine Pandemie gebastelt wurde. Dabei wäre diese vor 50 Jahren – womöglich auch im Fall der Grippewelle 2017/2018 – weitaus eher angebracht gewesen als im Fall von Sars-CoV2. Damals war die WHO allerdings noch nicht so weit, künstliche Notstandsvoraussetzungen für eine weitreichende Klima- und Verstaatlichungsagenda zu schaffen. (DM)