Israel impft im Rekordtempo, Deutschland sperrt die Bürger ein

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Dies sind die Meldungen, die die deutschen Corona-Politikversager fürchten wie der Teufel das Weihwasser: In Israel zeichnen sich bereits deutlich rückläufige Zahlen bei Neuinfektionen und Covid-Kranken ab – nachdem dort mehr als ein Drittel der Bevölkerung geimpft ist. Wenn sich dieser Trend fortsetzt und andere Länder tatsächlich in wenigen Monaten zur Normalität zurückkehren werden, dann wird es hierzulande erst richtig zu brodeln beginnen. In Deutschland verkauft man weiterhin die Bürger für dumm – aktuell beim Astrazeneca-Desaster.

Denn dann führt den Deutschen jeder weitere Tag im Lockdown, jeder weitere Tag mit Isolation, Kita- und Schulschließungen, mit Bußgeldern für Kontakverstöße und Firmenpleiten erst recht vor Augen, von welchen verantwortungslosen Dilettanten sie regiert werden. In Israel jedenfalls, wo bereits in der Woche vor Weihnachten mit den Impfungen begonnen wurde, zeichnet sich laut „Ärzteblatt“ ein deutlicher Rückgang der Erkrankungen ab – vor allem in in der besonders vulnerablen Bevölkerungs­gruppe der Senioren ab. Entsprechende Informationen bestätigten beiden größten Krankenversicherer des Landes.

Auch die Mortalität unter der hochbetagten Hauptrisikogruppe geht langsam zurück. Laut dem Portal teilte der Chefepidemiologe von Clalit, Ran Balicer, über Twitter mit, dass es am 14. Tag nach der Impfung zu einem Rückgang der Erkrankungen um 33 Prozent gekommen sei. Das israelische Gesundheitsminis­terium verkündete parallel, dass von 428.000 Israelis aller Altersgruppen, die bereits ihre zweite Dosis des Pfizer/Biontech-Wirkstoffs erhalten haben, bislang nur 63 – entsprechend – 0,014 Prozent – an Corona erkrankt seien.

Zwar ist nach wie vor nicht genau geklärt, um welchen Preis diese Impf-Erfolge letztlich errungen worden sein werden – weil Impfpannen, Nebenwirkungen oder gar mögliche Todesfälle als Folge der mRNA-Impfstoffe weltweit aus naheliegenden Gründen kleingeredet werden. Wenn aber – was ja auch Überzeugung und Doktrin der deutschen Bundesregierung ist – die Impfstoffe das halten, was sie versprechen, dann ist eines wohl völlig logisch.

Das Nicht-EU-Ausland zeigt, wie verantwortliche Impfpolitik geht

Dass sich nämlich ein Staat, in dem nur rund 2 Prozent der Bevölkerung geimpft wurden, ehe ihm die Impfdosen wegen katastrophales Missmanagements seiner Kanzlerin und der EU-Kommission ausgehen, zwingend länger mit Grundrechtseinschränkungen und zerstörerischem Lockdown herumplacken muss als Nationen wie Israel (oder die USA unter Trump, oder UK unter Johnston etcetera etcetera), die rechtzeitig ihre Hausaufgaben gemacht haben – und die bereits jetzt zehn- bis zwanzigmal mehr Bürger geimpft haben. Ganz davon zu schweigen, dass sie für die GESAMTE Bevölkerung ausreichend ausreichende Impfdosen organisiert hatten, während die Deutschen in die Röhre gucken. Jedes Volk hat eben die politische Führung, die es verdient.

Unterdessen vollzieht sich beim „Impf-Krieg“ um den Wirkstoff von Astrazeneca eine eindrucksvolle Kehrtwende in der Zulassungspolitik, die ganz an die Masken-Scharade vor einem Dreivierteljahr erinnert: Weil die EU nun einsehen muss, dass sie viel zu spät und zu wenig Dosen geordert hat und sich wegen begrenzter Kapazitäten hintenanstellen muss, und dass sie auch mit protektionistischen Erpressungsdrohungen keine Chance hat, doch noch genügend Impfstoffe zu erhalten, kann Merkel ihr vollmundiges Impfversprechen (für jedermann bis „Ende des Sommers„) in den Wind schießen.

Da kommt ihr die Ständige Impfkommission (STIKO) im rechten Augenblick zur Hilfe – und entzieht dem Astrazeneca-Produkt die Empfehlung für ausgerechnet die Altersgruppen, die vorrangig auf die Impfung warten, nämlich die über 65-jährigen. Und schon wird der selbstverschuldete Versorgungsengpass durch eine „fürsorgliche“ medizinische Vorsichtsmaßnahme kaschiert. In Großbritannien, wo der Impfstoff zum Einsatz kommt, will man von dieser fragwürdigen Neubewertung nichts wissen – und impft auch weiterhin die hochbetagten Senioren mit dem Impfstoff. Ganz so, wie Masken genau so lange wissenschaftlichen Empfehlungen von WHO und RKI zufolge angeblich nichts brachten gegen Viren, wie noch nicht genügend produziert waren, und bei hinreichender Verfügbarkeit dann plötzlich zur Allgemeinpflicht wurden, so taugen Impfstoffe anscheinend nur solange etwa, wie sie am Markt erhältlich sind… (DM)