Joe Biden öffnet wieder Finanzschleusen für Abtreibungsindustrie und wird somit zum weltweiten Anführer der ‚Kultur des Todes‘

Joe Biden - weltweiter Anführer der
Joe Biden - weltweiter Anführer der "Kultur des Todes" (Bild: shutterstock/Von vasilis asvestas/von Smit)

Der neue US-Präsident hat das Finanzierungsverbot der weltweiten Abtreibungsindustrie, das Donald Trump 2017 in Kraft setzte, aufgehoben. Die US-amerikanische Bischofskonferenz kritisiert die Exekutiv-Order als unethisch. Sie zerstöre die menschliche Würde und sei unvereinbar mit der Lehre der katholischen Kirche.

Der neue US-Präsident Joe Biden – formal gehört er der katholischen Kirche an – hat am Donnerstag wenige Stunden vor der Durchführung des weltbekannten Marsches für das Leben in Washington DC., der 2021 aber nur virtuell durchgeführt wird, mit einem Dekret die Finanzierungsschleusen für die weltweite Abtreibungsindustrie geöffnet.

Mit der Abkehr von der sogenannten Mexico City Policy, das ein Verbot von Entwicklungshilfe-Zahlungen an ausländische Organisationen vorsieht, die Abtreibungen vornehmen, können ausländische Abtreibungsgruppen wieder US-Steuergelder bekommen. Die Regel wurde in den 80er-Jahren unter dem damaligen republikanischen Präsidenten Ronald Reagan eingeführt und wurde zuletzt von US-Präsident Donald Trump wieder erneuert. Bidens Genosse Barack Obama hatte 2009 wenige Tage nach seinem Amtseid ebenfalls wieder staatliche Mittel für solche Organisationen verfügbar gemacht.

Großen Abtreibungsgruppierungen wie Planned Parenthood – der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA – und Marie Stopes hatten unter Trump dadurch viele Millionen Steuergelder an Unterstützung verloren.

Die US-Bischofskonferenz hat diese als „glatte Provokation von Biden“ bezeichnete Exekutiv-Order laut kath.net scharf verurteilt: „Es ist schmerzlich, dass einer der ersten offiziellen Akte von Präsident Biden es ist, die Entstehung von menschlichen Leben in Entwicklungsländern zu zerstören. Diese Exekutiv-Order ist aus Gründen der Vernunft unethisch, zerstört die menschliche Würde und ist unvereinbar mit der Lehre der katholischen Kirche.“

Lila Rose, einer der bekanntesten Lebensschützerin der USA, hat auf Twitter mit klaren Worten Joe Biden kritisiert: „Erzählt mir nicht, dass Biden ein Mann des Glaubens ist. Erzählt mir nicht, dass er sich um die Schwächsten kümmert. Erzählt mir nicht, dass er auf die Wissenschaft hört. Er ist ein Abtreibungs-Verbreiter.“

Barack Obama, Joe Biden, Kamilla Harris – Hardcord-Abtreibungsbefürworter

„Planned Parenthood“ (IPPF) betreibt zurzeit über 700 Kliniken in den USA und wurde von der Obama- Administration mit bis zu 500 Millionen Dollar Steuergelder gefördert. In den USA vertritt die IPPF nach wie vor Positionen, die man nur als extremistisch und in höchstem Maße unmenschlich bezeichnen kann. So wandte sich Planned Parenthood gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und somit letztlich töteten, wollten die PP-„Sexualberater“ nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie setzten einiges daran, diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin ermöglichen. Bei diesem Vorhaben half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Hussein Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab.

Mit Jo Biden und seiner Genossin Harris werden die USA von dem abtreibungsfreundlichsten Duo, das es jemals gegeben hat, regiert. Denn auch Harris setzte sich – wie Obama – dafür ein – Kinder, die eine Abtreibung überleben, nicht medizinisch zu versorgen. Wie mehrfach berichtet, stand Planned Parenthood im Verdacht, Teile abgetriebener Embryonen zu verkaufen. Kamala Harris hatte in ihrer Funktion als Attorney General (Generalstaatsanwältin) des Bundesstaates Kalifornien gegen David Daleiden, Leiter der Lebensschutzorganisation „Center for Medical Progress“ (CMP), ermitteln lassen. Daleiden, der mit verdeckt gedrehten Videos den Skandal um Planned Parenthood wegen des Verdachts auf verbotenen Organhandel von abgetriebenen Kindern aufgedeckte, wurde wegen Urkundenfälschung von Harris Behörde angeklagt.

Auf Twitter warnte Daleiden vor einer Vizepräsidentin Kamala Harris und wies darauf hin, dass sie bei ihren Wahlkämpfen zur Attorney General (2011-2017) und zur US-Senatorin (seit 2017) von Planned Parenthood und anderen Pro-Abtreibungsorganisationen finanziell unterstützt wurde und wird.

CMP veröffentlichte im vergangene Jahr ein drittes Video: Führende Planned Parenthood (PP)- Vertreter sagen unter Eid aus, dass PP-Abtreibungsärzte die Verfahrensweise bei Abtreibungen geändert hätten um besser verwertbare Organe und Gewebe zu erhalten:

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump gilt als dedizierter Pro-Life-Befürworter und nahm als erster Präsident am jährlich stattfindenden „March for Life“ – der Kundgebung gegen Schwangerschaftsabbrüche – teil.

Film Unplanned

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Abby Johnson, die acht Jahre Leiterin einer Beratungs- und Abtreibungsklinik war und dann zur überzeugten Menschenrechtsaktivistin wurde. Als Studentin der Psychologie und Psychologischen Beratung wird Abby zur freien Mitarbeiterin bei der Pro-Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“ (PP), einem US-amerikanischen Unternehmen, das Schwangerschaftsberatung und Abtreibungen anbietet und unter dem Verdacht steht, „Föten-Material“ – sprich Organe und Gewebe abgetriebene Kinder aus der 8. bis hinauf zur 24. Schwangerschaftswoche – weiterzuvermarktet. In dem festen Glauben, dass es darum geht, Frauen zu beraten und die bestmögliche Lösung für sie zu finden, wird Abby schon bald von „Planned Parenthood“ fest angestellt, übernimmt schließlich die Leitung der größten Klinik des Unternehmens und wird einige Jahre später sogar „Mitarbeiterin des Jahres“. PP – der deutsche Ableger firmiert unter dem Namen „Pro Familia“ – forderte sie als Klinikleiterin dazu auf, ihre Abtreibungszahlen zu steigern, da dies dem Konzern Gewinn einbringen würde. Sowohl diese Aussage als auch die Tatsache, dass nun bis zum 6. Monat abgetrieben werden sollte, fand Johnson damals absurd, arbeitete aber weiter – bis sie sah, was bei einer Abtreibung wirklich passiert.

Nachfolgendes Erlebnis ändert alles: Abby muss bei der Ultraschallkontrolle einer Abtreibung zum ersten Mal assistieren. Plötzlich erkennt sie, was Abtreibung wirklich bedeutet und dass sie unzählige Frauen im Schwangerschaftskonflikt mit Falschinformationen zu einer Abtreibung bewegt hat. Die Bilder der Ultraschallaufnahmen Johnson dazu, bei der Abtreibungsklinik zu kündigen und sich der US-amerikanischen Lebensrechtsbewegung anzuschließen. Planned Parenthood warf ihr Verletzung des Berufsgeheimnisses vor und ging gerichtlich gegen sie vor. Sie wurde 2009 von allen Anklagepunkten freigesprochen.

Seit Februar 2011 arbeitet Johnson für die Lebensrechts-Organisation Live Action. Seit Juni 2011 bloggt sie für die Website LifeNews.com. und seit 2012 ist sie Teilzeit-Mitarbeiterin von Americans United for Life. 2019 dann erschien der Spielfilm „Unplanned“.

DVD kaufen: http://www.gerth.de/Y/925049

Blu-ray kaufen: http://www.gerth.de/Y/925050

(SB)