Rot-Rot-Grün wirkt: Wohnungsnot in Berlin immer schlimmer

Die Stadt, der Müll, der Tod: Mietsblöcke im R2G-Shithole Berlin (Foto:Imago/Gudath)

Negativrekord in der Hauptstadt der sozialen Kälte, wo der Sozialismus fröhliche Urständ‘ feiert und das Motto „Armut für alle“ zu neuen Ehren gelangt: Nirgendwo ist privater Wohnraum so knapp und so verzweifelt gesucht wie im R2G-Sumpf Berlin. Ausgerechnet in der Stadt des verfassungswidrigen „Mietendeckels“ ist Wohnen unerschwinglich geworden. Dafür boomt an der Spree die Obdachlosigkeit.

Es ist eine Entwicklung, die kaum Wunder nimmt: Aufgrund der planwirtschaftlichen Gesetzgebung haben Bauinvestoren der Stadt praktisch ausnahmslos den Rücken gekehrt; weder werden von nichtkommunalen / nichtöffentlichen Trägern noch irgendwelche Wohnungsneubauten errichtet, noch erfolgen Sanierungen. Um die dirigistisch erzwungenen Verluste bei marktfremd-künstlich eingefrorenen Mietpreisen für sich zu minimieren, wandelten zudem zahllose Vermieter ihre Wohneinheiten unter Reklamierung von Eigenbedarf in persönlich genutzten Wohnraum um – wodurch der Druck auf den Wohnungsmarkt weiter wuchs.

Und schließlich trat seit Jahren der Senat, üppig ausgestattet mit anderswo in Deutschland sauer erwirtschafteten Steuergeldern via Länderfinanzausgleich, als größter Nachfrager von erschwinglichem Wohnraum auf – indem er Sozialwohnungen vor allem für Flüchtlinge en gros anmietete. Die Senatsverwaltung feiert sich sogar noch für entsprechende „Projekte“.

Realsozialistische Wohnungsnot

Mit „grandiosen“ (Er-)Folgen: Mietwohnungen sind mittlerweile nirgendwo so umkämpft wie in Berlin. Im Schnitt erhielten Vermieter einer Bestandswohnung in der Bundeshauptstadt 137 Kontaktanfragen auf ein Inserat, schreibt der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Analyse der Onlineplattform Immobilienscout24 für das Jahr 2020. Mit einigem Abstand folgen Köln (63 Anfragen) und Leverkusen (57 Anfragen) auf Platz zwei und drei.

In den Metropolen Hamburg und München kamen 53 und 40 Interessenten auf eine Wohnung. Den erheblichen Abstand zwischen Berlin und den folgenden Großstädten führt Immoscout24, so „dts Nachrichtenagentur“, vor allem auf den Mietendeckel zurück. Seit dessen Inkrafttreten im Februar 2020 hat sich die Konkurrenzsituation in der Bundeshauptstadt – wegen des damit einhergehenden Angebotsrückgangs – augenscheinlich noch einmal ganz massiv verschärft. Leidtragende sind immer mehr Menschen ohne Wohnungen; auch die Obdachlosigkeit ist in Berlin „spitze“. Es gibt offenkundig kein gesellschaftliches Thema mehr, in dem rot-rot-grüne Sabotagepolitik nicht grandiose „Wirkung“ zeitigt… (DM)