Kranke Zeiten: BLM-Terroristen sollen Friedensnobelpreis erhalten

Die Nominierung der von einem linksradikalen Gewaltmob im globalen Maßstab getragenen „Black Lives Matter“-Bewegung für den Friedensnobelpreis verdeutlicht auch dem letzten Zweifler:  Wir leben in kontrafaktischen, schizophrenen Zeiten. Hier stimmt mittlerweile rein gar nichts mehr – nicht Oben und nicht Unten. Der moralische Kompass, jede Verhältnismäßigkeit, gesundes Normalempfinden – sie alle haben final ausgedient.  Schwarz ist Weiß, und Weiß ist Schwarz – und das nicht nur im „rassistischen“ Sinne.

Plündernde und marodierende Horden, die ganze Stadtviertel in den USA in Schutt und Asche legten; von linksradikalen NGO’s und Antifa orchestrierte Umzüge von Aktivisten, die glaubten, im Namen einer übergesetzliche Notwehr und angesichts eines als Feigenblatt vorgeschobenen angeblichen „strukturellen Rassismus“ plündernd und lynchend das Recht in die Hand nehmen zu dürfen; die kulturrevolutionäre Barbarei von „Antirassisten“, in ihrem Wahn gegen „kolonialistisches Erbe“ – in all seinen Erscheinungsformen von der Umänderung von Straßennamen über Zerstörung und Beseitigung der Denkmäler bis hin zur Verteufelung von Weltliteratur, Musik und Filmen: Dafür stand „BLM“.

Eine nach dem tragischen und bis heute ungeklärten Tod eines schwarzen Kriminellen während eines durch ihn selbst verschuldeten Polizeieinsatzes ausgebrochene Massenpsychose, die auch vor Europa, speziell Deutschland, nicht halt machte. Hier wurde die „Rassenfrage“, mangels historischer Qualifikation, dann auf schein- bzw. „alltags-„rassistische Aufregen projiziert, vom Blackfacing vergangener Tage bis zum „diskriminierenden“ Verhalten der Staatsorgane.

Verhöhnung des Erbes Alfred Nobels

Man befürchtete es bereits: Jetzt wurde BLM, diese in weiten linksterroristische Bewegung, tatsächlich für den „Friedensnobelpreis“ vorgeschlagen. Als wäre dieser Preis durch die einstige präventive Verleihung an Barrack Obama (noch vor seinem Amtsantritt, ohne jeden Leistungsbeweis) nicht schon genügend entehrt worden – zumal besagter Präsident dann anschließend den Weltfrieden nicht befriedete, sondern destabilisierte, Stichwort Syrien und Islamischer Staat -, wird das Erbe Alfred Nobels damit nun vollends verhöhnt. Eine Bewegung, die dafür sorgt, dass die alleinige Hautfarbe von Menschen wieder zum alleinigen Bewertungsmaßstab für Menschen wird, die selbstangemalte Gewalt als Mittel der politischen Debatte gutheißt und die wie keine zuvor für soziale Spaltungen und gesellschaftliche Polarisierung steht, soll also – geht es nach den Vorschlagenden – den einst bedeutsamsten Friedenspreis erhalten.

Die Nominierung von BLM reiht sich ein in die zunehmende Kaperung altehrwürdiger Institutionen durch linksextreme Aktivisten, die ihre moralinsaure Agenda als einzig auszeichnungswürdigen Menschheitsbeitrag gelten lassen wollen. Ob Klimaschutz, Genderism oder Migrationspropaganda und Diversität – nur mehr die Zeitparadigmen zählen. Das verdeutlicht auch ein Blick auf die weitere Vorschlagsliste: Dort findet sich etwa, neben der ebenso umstrittenen wie schillernden Whistleblower-Galionsfigur Julian Assange (dieser zum wiederholten Male übrigens), auch das Internationale „Faktencheck-Netzwerk“. Die Farmer und Manipulatoren der Wahrheit als Friedensgaranten – darauf muss man erst einmal kommen. Da könnte man dann auch gleich Mark Zuckerberg oder Jack Dorsey nominieren – weil auf Facebook bzw. Twitter so viele „friedliche“ Botschaften verbreitet werden. (DM)