Rückendeckung von Duisburger Behörden: Chef eines Vereins für Migrantenförderung hat mehr als zwei Millionen Euro veruntreut

Betrug (Bild: shutterstock.com/Von Andrey_Popov)
Betrug (Bild: shutterstock.com/Von Andrey_Popov)

Für den Vorzeigemigranten Deniz Aksen, Kind türkischer Einwanderer, brummte offensichtlich das Integrations- und Migrationsgeschäft nicht laut genug. Der „Integrationsmanager“ soll zwei Millionen Euro veruntreut haben, um seine bombastische Hochzeit mit einem Möchte-gern-Model zu bezahlen, um für tausende von Euro in Schickimicki-Restaurants futtern zu gehen und es sich im Bordell, in Restaurants und Luxusboutiquen an der Côte d’Azur, in Las Vegas und Düsseldorf gut gehen zu lassen. Bemerkt haben will die migrantische Prasserei natürlich wieder mal niemand. Im Gegenteil. Rückendeckung soll er von den Duisburger Behörden bekommen haben.

Steuerfahnder ermittelten gegen den ehemaligen Chef des Duisburger Migrantenhilfe-Vereins ZOF e.V., Deniz Aksen. Wie der Spiegel hinter der Bezahlschranke berichtet, handelt es sich bei dem 39-Jährigen um eines dieser Vorzeigemigranten-Exemplare: Sohn türkischer Einwanderer. Ein Schulversager, der dennoch nicht aufgab, das Fachabitur nachholte und ein Anti-Gewalt-Trainer wurde. Gut wie er war, gründete Aksen einen Verein, um Kindern, „wie er selbst eins gewesen war“, zu helfen. 2015 nutzte er – wie Tausende andere auch, die Goldgräberstimmung, die Merkel durch die Öffnung der Grenzen dieses Landes initiierte, baute den Laden zu einem „Sozialdienstleistungsunternehmen“ aus und betrieb bundesweit Flüchtlingsunterkünfte mit mehr als 1400 Mitarbeitern. Und weil er sein Geschäft so gut verstand, war sein Rat im Düsseldorfer Landtag ebenso gefragt wie bei der zuständigen Staatsministerin im Kanzleramt, weiß das Springerblatt weiter zu berichten.

Auch privat schien Aksen das ganz große Los gezogen zu haben. Als er „Germanys Next Topmodel“ Ira Meindl heiratete, schenkte „Cosmopolitan“ diesem gesellschaftlichen Ereignis viel Aufmerksamkeit. Jedoch ist das süße Leben nun ebenso dahin, wie das groß gefeierte Eheglück.

Nachdem Steuerfahnder auf den Liebling der Gutmenschenkaste aufmerksam wurden, scheint nun klar zu sein, dass Aksen mehr als zwei Millionen Steuergeld für die Finanzierung seines Luxusleben veruntreut hat. Die in den Himmel geschickten weißen Tauben bei der bombastischen Hochzeit mit dem Möchte-gern-Modell Meindl wollten ebenso bezahlt sein, wie das leckere Essen in Schickimicki-Restaurants, Bordellbesuche, oder die Einkäufe in Luxusboutiquen an der Côte d’Azur, in Las Vegas und Düsseldorf.

Bei der Ermittlung gegen Aksen erhielten die Fahnder jedoch nicht Unterstützung, sondern stießen auf vehementen Widerstand. Und zwar bei der Kollegenschaft des Finanzamts Duisburg-West und der Oberfinanzdirektion (OFD). Wie der Spiegel berichtet, klagten die Steuerfahnder über „diverse Abweichungen von einer konstruktiven und nachvollziehbaren Bearbeitung des Falls“, die von Beamten der OFD mitgetragen worden seien. Mehrfach seien sie ausgebremst worden und auf Hindernisse gestoßen, die offenbar den Zweck gehabt hätten, den ZOF-Chef Deniz Aksen zu schützen. Wörtlich heißt es dazu in einem Schreiben in einem vertraulichen Schreiben an die Staatsanwaltschaft Duisburg, aus dem der Spiegel zitiert: „Es erweckt insgesamt den Eindruck, dass eine bislang nicht greifbare Verbindung zwischen Politik, Verwaltung und der praktizierten Flüchtlingshilfe durch den ZOF e.V. existiert“.

Folgen der Betrügerei: ZOF stellte Mitte Januar einen Insolvenzantrag. Neben dem Millionenschaden sind 348 Mitarbeiter betroffen. Der Vorzeigemigrant und Chef des Duisburger Migrantenhilfe-Vereins ZOF e.V. habe in seiner Vernehmung die benannten Vorwürfe eingeräumt. Sein Verteidiger teilte jedoch mit, sein Mandant werde sich „in dem gebotenen Maß gegen die erhobenen Vorwürfe zur Wehr setzen“.
An dieser Stelle sei nochmals an die von Rot-Rot-Grün in Berlin geplante Migrantenquote im Öffentlichen Dienst erinnert. Die linke Regierung, vorangetrieben durch die Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) beabsichtigt, verpflichtend 35 Prozent von Stellen im öffentlichen Dienst durch Migranten besetzten zu lassen. (SB)