Causa Mladek – Jetzt geraten selbst linksradikale Journalisten unter Linksdruck

Twitter-Hass (Bild: shutterstock.com/Von Master1305)
Twitter-Hass (Bild: shutterstock.com/Von Master1305)

Langsam aber sicher bekommen jene, die dereinst „mitgecancelt“ und „mitdiffamiert“ haben, die eigene, linke Medizin zu schlucken. Nun hat es Jürgen Mladek, Chefredakteur des Nordkurier, getroffen. In sozialen Netzwerken wie Twitter wurde von Mladek verlangt, seine Textchefin umgehend „kaltzustellen“. Sie hatte das Verbrechen begangen, Argumente und Forderungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen – darunter auch Querdenker – unvoreingenommen zu thematisieren.

Der Nordkurier und insbesondere dessen Chefredakteur Jürgen Mladek stehen massiv unter Beschuss. In sozialen Netzwerken – vor allem auf Twitter – wird das „Ende“ von Mladek und der Tageszeitung und im besonderen die „Kaltstellung“ der Textchefin Simone Schamann gefordert. Fassungslos beschreibt Mladek die linke Vernichtungsmaschinerie, die gegen ihn und seine Kollegin in Gang gesetzt wurde: das Entfachen eines Shitstorm in der Öffentlichkeit und die begleitende Diffamierung beim Arbeitgeber durch Denunziation.

Der Grund für die Entrüstung: Schamann hat es gewagt, die Argumente und Forderungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen – darunter auch Querdenker – unvoreingenommen thematisiert.

Mladek, Chefredakteur des Nordkuriers – an der Tageszeitung ist – nur zur Einordung – die Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD zu einem Drittel beteiligt – erteilt den linken „Cancle-Wünschen“ öffentlich eine klare Absage. Das verdient Anerkennung. Mladek  beschreibt – im besten „Genderdeutsch“ – in seiner Stellungnahme davon, woran sich die „Kritik“, die durchsetzt mit Hass und Häme ist – an der Kollegin entzündete: Schamann berichtete „ohne den für viele Medien offenbar unverzichtbar gewordenen Haltungs-Disclaimer“. Mladek weiter:

„Man findet kaum Beiträge über Kritiker der Regierungsmaßnahmen, die nicht tugendhaft signalisieren, dass die Maßnahmenkritiker für diese Journalierenden allesamt und selbstredend komplett verschwurbelte rechte Irre sind“. 

Damit aber nicht genug. Mladek beschreibt in treffenden Worten jenen Umgang mit Andersdenkenden, die er selbst mutmaßlich in Vor-Coronazeiten für nicht besonders verwerflich gehalten haben mag. Er schreibt über seine Kollegin, dass diese „gegen einen in den entsprechenden Kreisen herrschenden Common Sense, der Zweifel an der jeweiligen Wirksamkeit und Angemessenheit der vielen Einschränkungen von Grundrechten für wahlweise lächerlich oder sogar – weil angeblich „rechts” – gefährlich hält. In bester Generalverdachts-Manier wird zudem suggeriert, eine viele Tausend Köpfe zählende Bewegung sei staatsfeindlich, weil einige ihrer Anhänger es möglicherweise sind. So wird demokratischer Protest sabotiert und das Regierungshandeln als – wieder mal – alternativlos geframed. Dass derart staatsfromm eingefärbte Berichte dem Publikum die Möglichkeit nehmen, sich ein eigenes umfassendes Bild von Standpunkten und Argumenten zu machen, ist dann natürlich kein Journalismus mehr. Es ist Propaganda.“

Für Corona-Maßnahmen-Kritiker keine Neuigkeit, zeigt sich Mladek in höchstem Maße schockiert, wie mit seiner Kollegin umgegangen wurde. Nachdem die Textchefin sich mit dem geleakten internen BKA-Papier in einem Nordkurier-Beitrag beschäftigte und hierbei ihren Fokus auf die im BKA-Papier getroffene Aussage legte, dass die wesentlich größere Gefahr von linken und linksextremistischen Gegendemonstranten ausgehe denn von Querdenkern, erfolgten „maßlose Angriffe auf ihre Person und berufliche Qualifikation, inklusive Denunziation beim Arbeitgeber“.

Abschließend stellt der Mainstream-Mann Mladek fest, dass es bei dem orchestrierten Angriff auf seine Kollegin „nie um Inhalte ging, sondern um Meinungen“ ging. Das zeige sich auch daran, dass kaum ein „Kritiker” den Kontakt zu Schamann oder zu ihm selbst gesucht habe. Aburteilen, ohne zuerst Fragen zu stellen, auch das sei übrigens kein Journalismus, sondern wieder nur Propaganda. „Der Nordkurier wird sich daran auch in Zukunft nicht beteiligen“, so das Mladek´sche Versprechen. (SB)