Demo geht immer: Wenn man linksradikal, maskiert und gegen die AfD ist

Berlin – Dicht an dicht marschierte am Donnerstagabend die links- bis linksextremistische Szene samt sogenannter „antifaschistischer Bündnisse“ am Prenzlauer Berg und Mitte auf, um gegen die „Richtigen“ Stimmung zu machen: Gegen die AfD, gegen „Corona-Leugner“, gegen all die “Faschisten im Kiez”- sprich gegen alles, was nicht auf der linken Masken-Linie mitjubelt. 

Unter dem Motto „Coronaleugner:innen und Faschos raus aus dem Kiez!” mobilisierte die linke Szene unter anderem auch auf der linksextremsitischen Internetseite Indymedia. Dort heißt es zum Ziel der Demo:

„Am Donnerstag den 4. Februar gehen wir auf die Straße um gegen Coronaleugner:innen und die Neue Rechte im Prenzlauer Berg und in Mitte zu demonstrieren. Dabei werden wir auch an der Adresse von KenFM vorbeigehen. Kopf hinter der Website, samt der ihr angegliederten Socialmediakanäle, ist Ken Jebsen. Verschwörungserzählungen und das Aufweichen der Politischen Grenzen zwischen links und rechts sind seine Agenda und sein mediales Geschäftsmodell“.

Dem Büro der AfD-Politikerin Beatrix von Storch sollte ebenso ein linker Besuch abgestattet werden, wie der “Scotch und Sofa”-Bar in der Kollwitzstraße. Dort soll es wiederholt zu Treffen von „Gegnern der aktuellen Corona-Maßnahmen und Querdenkern“ gekommen sein. Zudem hätte dort der Versuch einer Parteigründung stattgefunden, so das linksextremistische Empören.

Am Donnerstagabend zogen dann – dicht an dicht und mit Antifa-Flaggen und linken-bis linksextremistischen Bannern bestückt – um 18 Uhr am Senefelderplatz der linke – 500 Personen starke – Tross los.

Vor dem Büro des Medienformats „Ken FM“ lief der linksextremistische Demomob zu bekannten Hochform auf. Der Tagesspiegel beschreibt das Spektakel mit den Worten: “ In der Nähe grüßten andere Linke die Demonstrierenden mit Pyrotechnik“.

Merkels rotlackierte Bodentruppe endete mit ihrer „linken Demo“ schließlich an der Zionskirche. Laut Tagesspiegel befindet sich hier die Geschäftsadresse des Vereins “Zivile Koalition e.V.” , der von AfD-Politikerin Beatrix von Storch gegründet wurde und „von Expert:innen als “christlich-fundamentalistisch” beschrieben wird“.

Von Storch hatte zu einer angemeldeten Gegenkundgebung aufgerufen. Es waren mehr weit mehr als die angekündigten 50 Teilnehmer erschienen. Ihr Redebeitrag wurde „erfolgreich“ durch linkes Kopftöpfe-Schlagen übertönt, vermeldet der Tagesspiegel im besten Genderdeutsch.

(SB)