Lockdown-Parteien lassen Tierheime im Stich | Dr. Christian Blex

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes merkte am Anfang des Jahres an, dass die vereinseigenen Tierheime etwa 60 Millionen Euro Corona-bedingte Mindereinnahmen verkraften müssen. Was im Dezember noch an Hilfen durch den Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen wurde, ist angesichts der Finanzlage also nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hier muss das Land NRW jetzt mit Begleitmaßnahmen nachlegen, gerade im von ihnen allen gewollten zweiten und maßlosen Lockdown. Zum ersten Lockdown gab es noch eine NRW-Futterkostenförderung von 2.000 Euro pro gemeinnütziger Einrichtung. Das wollen wir auch jetzt im zweiten Lockdown. Es ist wieder Zeit vergangen und die Heimtiere hören im zweiten Lockdown auch nicht mit dem Fressen auf. Die Soforthilfe kann direkt auf 6.000 Euro pro gemeinnütziger Einrichtung erhöht werden. Im Falle einer Überkompensation ist die Billigkeitsleistung sowieso zurückzuzahlen. Wir sehen daher keinen Grund, über die Höhe der Soforthilfe zu streiten.

(Quelle)