Eiskönigin Katarina Witt geht unter die Corona-Kritiker – Wendler wird dafür endgültig kaltgestellt

Katarina Witt (Bild: shutterstock.com/360b) Michael Wendler (Facebook)
Katarina Witt (Bild: shutterstock.com/360b) Michael Wendler (Facebook)

Erich Honeckers Eiskunstlaufprinzessin Katarina Witt ist – das betont sie – um Gottes Willen keine „Corona-Verleugnerin“ oder „Lockdown-Gegnerin“. Aber ihr bricht gerade das Herz auf Facebook, wenn sie die Not der Menschen sieht. Michael Wendler, der weniger verdruckst seine Kritik an den Corona-Maßnahmen äußert, ist deshalb nun seinen Instagram-Accout los. 

Katarina Witt lässt ihre rund 80.000 Fans auf Facebook in einem episch langen Statement an ihrem Herzensleid teilhaben. „Ich bin weder „Corona-Verleugnerin”, noch „Lockdown-Gegnerin”“, schreibt die 55-jährige Witt. Ihr breche das Herz „und ich weine mit, wenn ich all die Menschen mit ihren verschiedensten Nöten und Sorgen im Fernsehen sehe oder täglich in den News darüber lese.” Aber: „Ich komme einfach nicht umhin, mit manch politischen Entscheidungen zu hadern.” Viele leere Versprechungen seien gemacht worden, die versprochene Bazooka schieße Milliarden in Unternehmen mit der dementsprechenden Lobby in Berlin und bei der Großzahl der kleinen Familien-Unternehmen sei aus der Bazooka eine Wasserspritzpistole geworden, mit dem berühmten Wassertropfen auf dem heißen Stein! Auch vermisst Witt einen Fahrplan für den Weg aus dem – von ihr generell nicht kritisierten Lockdown.

In Anbetracht der Schicksale jener Prominenten, die sich in der Vergangenheit kritisch zu Merkels Corona-Maßnahmen-Wahnsinn geäußert haben und dafür mit der Vernichtung ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Existenz bestraft wurden, ist Witt für ihren „Mut“, ihre Meinung und Kritik offen auszusprechen, Hochachtung zu zollen.

Oder, um es mit den Worten von Autor Manfred Kleine-Hartlage zu sagen:

Vernichtung abgeschlossen: Wendlers Instagram-Account wegen Verbreitung von „Verschwörungstheorien“ gesperrt

Wie die Komplettvernichtung von Kritikern im Merkel-Regime abläuft, das wurde unter anderem an der Personalie des Schlagersängers Michael Wendler gut sichtbar zelebriert. Der endgültigen Todesstoß wurde dem Sänger nun dadurch versetzt, dass sein Account beim Mediendienst Instagram gesperrt wurde. Wie das soziale Netzwerk am Donnerstag der dpa mitteilte, habe Wendler während der Corona-Pandemie mehrfach „Verschwörungstheorien über die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise verbreitet“. Zuvor führte seine Kritik zum Rauswurf aus dem RTL-Format „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Die RTL-Group – an dieser Stelle nicht unwichtig – gehört zum Bertelsmann-Medienimperium, also zum Wirkungsbereich von Merkels Busenfreudin Liz Mohn. Aus den bereits aufgezeichnet DSDS-Folgen wurde Wendler erst verpixelt und dann ganz herausgeschnitten.

Den Hinweis darauf, dass das „Cancel Culture“ von Wendler so gut wie abgeschlossen ist, kam von der Systemtrompete und Möchte-gern-Comedian Oliver Pocher. Laut dem Focus kommentierte Pocher das Verschwinden vom Wendler-Account am Mittwochabend in seiner Instagram-Story. Er teilte einen Screenshot von Wendlers Profil, auf dem nun zu lesen ist: „Person nicht gefunden“. Profilneurotiker Pocher, der keinerlei Probleme damit hat, wenn sich Plattformen als Vollstrecker von Merkels Meinungsdiktatur missbrauchen lassen und unliebsame Stimmen einfach zum Verstummen gebracht werden, trompetete in seinem bekannten Prollton auf Instagram: „Game Over auf Instagram.“ (SB)