„PoC“ Malcolm Ohanwe in Regierungsdiensten: Wenn bunte Hetzer vor Hetze warnen

Die Verzahnung deutscher Ministerien und Behörden mit linken Aktivisten und Elementen der sogenannten „Zivilgesellschaft“ wird immer enger. Anlässlich des „Safer Internet Day“ bietet das Bundesjustizministerium ausgerechnet einem der schlimmsten Spaltern und interkulturellen Hetzern im Netz ein Forum, um Ratschläge zum Thema „Was tun gegen Hate Speech“ zu geben. Einmal wieder wird der Bock zum Gärtner gemacht.

Malcolm Ohanwe bezeichnet sich selbst als „Journalist“, tatsächlich ist er ein fast schon klischeehafter Linksaktivist mit institutioneller Verankerung im öffentlich-rechtlichen Staatsfunk. Der palästinensisch-nigerianischstämmige 28-jährige wirkt wie ein Abziehbild des neuen diversen Herrenmenschentums, wie es sich die herrschende neue Identitätspolitik herbeisehnt: bunt, trendig, hip. Der Phänotyp des posttransformatischen Neuen Deutschlands. Optisch passt Ohanwe in jeden heutigen Werbespot, von Deutscher Bahn über ADAC bis zur Rewe-Fleischtheke.

Wäre es nicht so bitter, könnte man sich getrost schlapplachen, dass ausgerechnet dieser Vertreter eine „woken“ kulturellen Überheblichkeit, einer bei der Obrigkeit und im Juste Milieu grundsätzlich wohlgelittenen Form wahrer Hate Speech als Testimonial eben gegen Hate Speech im Internetauftritt von Christine Lambrechts Justiz- und Verbraucherschutzressort auftreten darf. Denn für Ohanwe ist nicht nur potentiell jeder Weiße ein Rassist; er geizt auch nicht mit verphrasten Etiketten wie „White Supremacist“ oder „Nazis„. Was darunter fällt, unterliegt seiner eigenen Deutungshoheit – versteht sich. Aufschlussreich ist denn auch, was dieser „kultursensible“ Ratgeber im Anti-Hate-Speech-Regierungsauftrag nach den Anschlägen von Hanau auf Twitter vom Stapel ließ:

(Screenshot:Twitter)

Merke: „eklige Trolle“ und das hier exzessiv betriebene Feind-Labeling am Fließband hat natürlich nichts mit Hass zu tun, sondern ist die zutiefst humane, versöhnliche Sprache der gerechten Gutmenschen mit zudem politisch korrekter Pigmentierung. Da kennt Ohanwe sich aus: Als PoC-Wetterfrosch für Alltagsrassismus profilierte sich Ohanwe schon vor „Black Lives Matter“ als einer jener, für die die Hautfarbe eines Menschen vorrangiges Wertbeimessungskriterium zu sein scheint.

Als dann der ungeklärte Todesfall eines schwarzen Kriminellen im Zuge seiner selbstverschuldeten Verhaftung in Minneapolis zum Startschuss einer neuen barbarischen Kulturrevolution von Linksradikalen und militanten Antirassisten wurde, gehörte Ohanwe zu denen, die die Schwarz-Weiß-Schere auch ins deutsche Feuilleton trugen und die Kollektivschuld weißer Erbsünden ins Gedächtnis rief. „Liebe Weiße, wie profitiert ihr von Rassismus?“ fragte er in einem Interview mit dem „Tagesspiegel„, und zeichnete darin gemeinsam mit Josephine Apraku („wo kann ich hin, ohne Angst zu haben?„) das Zerrbild einer latent zutiefst rassistischen deutschen Mehrheitsgesellschaft. In begleitenden Tweets brachte Ohanwe zudem unterschwellige „Reparationsforderungen“ zur Sprache:

(Sceenshot:Twitter)

So „ausgelaugt und müde“ war Ohanwe dann aber wohl doch nicht, dass er seine zentrale Forderung des „Kritischen Weißseins“ nicht weiterhin leidenschaftlich bei jeder Gelegenheit propagierte. Etwa bei seinen mannigfaltigen redaktionellen Einsätzen für gebührenfinanzierte Staatssender. Einst Volontär als „Kulturjournalist“ beim Bayerischen Rundfunk, ist er seit 2019 einer der Moderatoren der ARD-Alpha-Sendung „Respekt“ und arbeitet zudem beim Deutschlandradio Kultur. Immer wieder geht es in seinen Beiträgen um die Beschwörung des eigenen farbigen Opferkomplexes; die hemmungslose Präjudizierung der autochthonen mitteleuropäischen Kulturbevölkerung gegenüber erhabenen, moralisch unfehlbaren bunten Einwanderern zieht sich wie ein roter Faden durch seine Denke.

Nebenher – wenn er nicht gerade Meriten einheimst wie etwa 2020 den Willi-Bleicher-Preis für einen „Zündfunk“-Beitrag zum Thema Afroshops – Haare, Haut und Schwarzes Deutsches Unternehmertum“ auf Bayern 2 – findet Ohanwe übrigens auch noch Zeit, sich im Podcast „Kanackische Welle“ zu profilieren, wo er sich dann mit launigen Appellen („Hallo Habilis!“) gemeinsam mit Marcel Aburakiaan als weiterem „PoC-Anchorman“ an die Migrantifa-Zielgruppe wendet. Klar, dass so einer zu 110 Prozent ins Wunschprofil des in seinem „Kampf gegen Rechts“ freidrehenden Linksstaats passt. In diesem rassistischen Deutschland, wo schon mal linksradikale Politikwissenschaftler und sogenannte „Rechtsextremismusexperten“ Rohrbomben in Berliner Wohngebieten zünden, kann dann auch einer wie Ohanwe Tips für den richtigen Umgang mit „Hassrede“ geben.