Erst Lockdown verlängern, dann falsche Hoffnungen schüren: Braun schwafelt von „vollen Biergärten“

Lauterbach-Pendant im Kanzleramt: Helge Braun (Foto:Imago/Spicker)

Erst kommt die Zumutung, dann die Verhöhnung: Ein Tag nach der nächsten gänzlich unnötigen, wissenschaftlich überhaupt nicht mehr begründbaren Verlängerung eines Willkür-Lockdown im Zeichen der Pandemie-Psychose hält CDU-Kanzleramtsminister und Merkel-Amanuensis Helge Braun anscheinend den richtigen Zeitpunkt für gekommen, den Deutschen den Mund wässrig zu machen – mit Sprüchen über volle Biergärten und gelöste Sommerabende.

Zwar könne er „kein genaues Datum nennen„; im Hinblick auf die Corona-Mutationen sollte die Politik „keine Versprechungen machen, die man nicht halten kann„, so Braun. Dennoch zeigt sich der Kanzleramtschef laut „dts Nachrichtenagentur“ mit Blick auf den Inzidenzwert optimistisch: „Momentan sinken ja die Infektionszahlen deutlich, etwa 20 Prozent pro Woche. Und deshalb gehen wir davon aus, dass wir in den nächsten zwei Wochen die 50 erreichen. Und deshalb haben wir auch gesagt, Grundschulen und Friseure können jetzt wieder öffnen.“ Braun fügte an: „Wenn dann die Zahlen weiterhin gut sinken, kommen wir auf die 35.“ Welch ein Farce: Beliebige Werte, auf Grundlage wahllos durchgeführter Tests, mit einem unzuverlässigen Verfahren – und dann noch ständig neue Schwellenwerte. Von diesem Zahlen-Voodoo wird unsere Freiheit und Zukunft abhängig gemacht. Der Wahn hat sich perfektioniert und verselbständigt.

Je größer die Leibesfülle, desto unverschämter die Bemerkungen: Diese Faust- bzw. Taillenregel scheint in Merkels Horrorkabinett inzwischen stimmig zuzutreffen. Spitzenreiter ist hier fraglos Peter Altmaier, der schon in der Frühphase der Pandemie durch unverantwortliche Verheißungen, niemand werde seinen Job verlieren, und später dann durch wieder und wieder gebrochene Hilfszusagen Vertrauen im großen Stil verspielte. Doch kurz dahinter folgt auch schon der „schlanke Helge“, dieser getreueste Vollstrecker der bleiernen und anämischen Kanzlerin. Wenn sich solche Gestalten als Zweckoptimisten versuchen, klingt das Ergebnis so wie ein Flugkapitän einer abstürzenden Maschine, der den Gästen per Bordlautsprecher noch die schöne Aussicht schmackhaft machen will.

Frechheiten eines feisten Büttels 

Es ist eine bodenlose Frechheit: Wie kann ein feister Regierungsbüttel mit gut fünfstelligem, krisensicher ausgezahlten Monatssalär auf Steuerzahlerkosten ausgerechnet am selben Tag, an dem deutsche Brauereien unter Tränen ihrer Mitarbeiter die Vernichtung tausender abgelaufener Liter Fassbier verkünden müssen, und in einer Zeit, wo Gastronomen reihenweise auf Nimmerwiedersehen pleitemachen, von offenen Biergärten schwafeln – wo deren Schließung eben keine Folge von Naturkatastrophen oder „höherer Gewalt“ ist, sondern AUSSCHLIEßLICH auf die willkürliche, mit Infektionsrisiken objektiv nicht ansatzweise mehr begründbare und somit verfassungswidrige Entscheidung der Regierung zurückgeht??? Nicht in ein paar Monaten oder Jahren, sondern SOFORT könnte – und müsste – dieser Spuk vorbei sein, wäre der politische Wille – oder wenigstens ein beherztes Verfassungsgerichtsurteil – vorhanden; dann bräuchte niemand „bis Sommer“ zu warten. Welcher Sommer ist hier eigentlich gemeint? 2021, oder denkt Braun – wie die Drosten/Brinkmann-Front – eher schon an 2022, wenn nicht gar an 2023 oder 2024?

Weniger als jeder zweitausendste Bürger hat Corona – und von denen, die es laut PCR-Test haben, weist wiederum nur ein Bruchteil Symptome auf. Die Zahl der Intensivbetten bewegt sich stark fallend Richtung 3.000 – in einem Land mit 83 Millionen Menschen. Eine systemische Überlastung des Gesundheitssystem lag zu keinem Zeitpunkt vor; es waren nichts als berechnende Übertreibungen oder blanke Lügen. Es gibt (und gab schon immer) dutzende Krankheiten, die tödlicher, gefährlicher und verbreiteter sind als Corona, ohne dass deshalb auch nur ansatzweise ein globaler Hexensabbat wie bei dieser künstlich ausgerufenen „Pandemie“ veranstaltet wurde. Wegen dieses Irrsinns wird ein ganzes Land heruntergefahren.

Und jetzt spielen sich die Kerkermeister auch noch als Seelentröster auf?!? Niemand braucht Helge Braun – auch niemand einen Söder und erst recht nicht eine Merkel – mit all ihrer geheuchelten Empathie für die Sorgen und Lockdown-Nöte der Deutschen. Ihr Mitgefühl können sie sich sonst wohin stecken. Sollen sie uns weiter kujonieren, solange sie die angstmanipulierte Volksmehrheit hinter sich wissen; sollen sie ihre autoritären Maßnahmen durchziehen: Aber sie sollen es wenigstens schweigend tun. (DM)