Eine Milliarde reicht wohl noch nicht: Integrationsbeauftragte will mehr Einsatz gegen rechte Gewalt

Ein Linker mit einer typischen Handbewegung (Foto: Von Ralf Geithe/Shutterstock)

Berlin – Man weiß wirklich nicht mehr, wie viele Bürger sich mittlerweile mit dem Geschäftsmodell „Kampf gegen Rechts“ sattfressen können. Bei einer Milliarde – die der zu bekämpfende Steuerzahler aufbringen muss – werden schon genügend an den Zitzen des Staates nuckeln dürfen. Aber den linken Gierlappen reicht das natürlich noch nicht:

Zum Jahrestag des Anschlags in Hanau hat Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) mehr Einsatz im Kampf gegen rassistisch motivierte Gewalt in Deutschland gefordert: „Die rassistischen Morde von Hanau verpflichten uns alle, mehr zu tun“, sagte Widmann-Mauz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Es sei richtig, dass „die Bundesregierung den Kampf gegen Rassismus mit konkreten Maßnahmen von der Prävention über die Strafverfolgung bis hin zur Hilfe und Beratung für Betroffene“ vorantreibe. „Und deshalb ist jede und jeder einzelne gefragt, klare Haltung zu zeigen und die Stimme gegen Hass und Gewalt zu erheben“, hob die Integrationsbeauftragte hervor.

Die Integrationsministerin fördert gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung mit jeweils 125.000 Euro die Initiative „Meine Stimme Gegen Hass“ der Deutschlandstiftung, die auf diese Weise auch Erinnerungsarbeit für die Opfer von rechtsextremer Gewalt leisten will. Anlässlich des Jahrestages des Anschlags in Hanau hat die Stiftung eine neue Kampagne aufgelegt. Nach Angaben der Bundesregierung fordert die Initiative Menschen bundesweit mit Plakaten und Anzeigen sowie einem Fernseh-Spot dazu auf, sich gegen rechtsextreme und rassistische Hetze zu stellen.

Mehr als 50 Prominente unterstützten Angaben der Stiftung die Kampagne. Anlässlich des Beginns der neuen Kampagne sagte der Vorsitzende des Stiftungsrates der Deutschlandstiftung Integration, der frühere Bundespräsident Christian Wulff, den Funke-Zeitungen: „Wir müssen in der reellen wie in der digitalen Welt gegen diesen Hass entschlossen vorgehen. Den Nährboden solcher Ideologien müssen wir alle zusammen trockenlegen.“

Der Täter von Hanau habe eine „zutiefst rassistische Gesinnung“ gehabt und vor der Gewalttat „seine Botschaften und seine Radikalisierung im Internet ausleben“, so Wulff.

Hoffentlich bleibt noch genügend Zeit, Kraft und Geld, sich gegen den Hass von der anderen Seite aufzulehnen. Zum Beispiel gegen den islamischen Hass auf Nicht- und Andersgläubige. Wobei wir dann wieder bei Christian Wulff wären. (Mit Material von dts)