Ein „Ökodiktator“ verteidigt die „freiheitliche“ Welt – KLARTEXT [PI POLITIK SPEZIAL]

Robert Habeck hat das Vorwort für die Neuübersetzung von 1984 bei dtv (Januar 2021) geschrieben. Ich habe meinen Augen nicht getraut und das Buch erstmal gekauft, weil ich es kaum glauben konnte. Es stimmt.
Habeck dreht den Spieß in seinem Vorwort einfach um: Kein Wort davon, wie immer mehr besorgte und entsetzte Zeitzeugen deprimiert feststellen, dass die Demokratie bei uns immer stärker unter die Räder kommt. In der Welt sei ein Systemwettbewerb zwischen autoritären und freiheitlichen Staaten im Gange, argumentiert Habeck, „Wir erleben, wie das Gift des totalitären Denkens auch in das Fundament der Demokratie einsickert und sie von innen auszuhöhlen droht“, konstatiert er. Autoritäre Staaten wie China mit ihren großen, „zentral gesammelten Daten“, würden eine staatliche Kontrolle ausüben, die „inakzeptabel“ sei. Die „freiheitlichen Staaten“ dagegen – zu denen zählt er Deutschland – müssten sich dagegen zur Wehr setzen. Habeck über Deutschland: „… wir leben in der besten Demokratie, die es in Deutschland je gab, wir leben in der freiesten Gesellschaft, die wir je hatten …“ – Dem Erscheinungstermin des neuen Buches nach muss das Vorwort irgendwann während der Coronaphase entstanden sein!
Die wichtigste Frage lautet daher: Kann jemand, der eine solche Wahrnehmungsstörung hat, Kanzler werden? Entscheiden Sie selbst …

(Quelle)