Wie uns die Corona-Scharfmacher den Urlaub auch 2021 gründlich versauen

Bleibt wohl auch in diesem Jahr weitestgehend verwaist: Flughafen von Palma/Mallorca (Foto:Imago/Eibner)

Planmäßig wird auch in diesem Jahr der Urlaub für die meisten Deutschen ins Wasser fallen – gründlich verleidet in einer sich zum Dauerzustand ausweitenden Angst-Grundstimmung, die durch Impfchaos und Zukunftsunsicherheit, Test-Dauerstress und allfällige Qurantänedrohungen jede Ferienstimmung effektiv zunichte macht. Sehr zum Wohlgefallen von Klimaaktivisten, die Reisen seit Jahren als CO2-Frevel brandmarken, und linken Politikern, die Verzicht und „Entschleunigung“ beklatschen.

Hinzu kommen die üblichen Kanzelreden von Panikpriestern wie Karl Lauterbach oder Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (Letzterer zerredete bereits erfolgreich die Aussicht auf Osterferien als ein No-Go) – oder gedankenlose Virologen wie Christian Drosten, der die angebliche Lage im Sommer 2021 noch weitaus düsterer ausmalt als den im vergangenen Jahr. Diese Zersetzer von Zuversicht, Lebensfreude und überlebenswichtigem Ausgleich tun mittlerweile alles, um uns mit ihrer verantwortungslosen Hyperdramatisierung einer künstlich aufgebauschten Gesundheitskrise real krank zu machen; eine „Pandemie“, von der mittlerweile mehr als 99,88 Prozent aller Deutschen NULL betroffen sind (und von den verbliebenen 0,12 Prozent wiederum nur ein Bruchteil überhaupt erkrankt ist). Angesichts dieses grotesken Missverhältnisses und Zerrbildes die Parole „Wir bleiben zuhause“ im zweiten Jahr in Folge auch auf touristischer Ebene zum perversen Solidaritätsmantra unseres einst so reisefreudigen Volkes zu erheben, beweist, dass die handelnden Akteure rund um Corona nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

Als Ergebnis des grassierenden Wahns beabsichtigt inzwischen gerade noch rund die Hälfte der Bevölkerung überhaupt noch eine Reise – wie eine aktuelle Forsa-Umfrage beweist, über die „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Demzufolge planen 27 Prozent der befragten Bürger in diesem Frühjahr oder Sommer eine Urlaubsreise innerhalb Deutschlands, 13 Prozent wollen ins Ausland fahren und weitere 15 Prozent beabsichtigen, sowohl im In- und Ausland Urlaub zu machen. 39 Prozent – Tendenz mit zunehmender „Mutanten-Panikmache“ stark steigend – wollen demnach in diesem Jahr nicht verreisen.

Reiselust gründlich versaut

Bei soviel Fügsamkeit gegenüber dem staatlichem Allmachtsanspruch in einer politisch ausgerufenen Pandemie überrascht es dann auch nicht weiter, dass inzwischen eine Mehrheit der Deutschen sogar eine indirekte Impf- bzw. Impfnachweispflicht befürwortet: Gut die Hälfte der befragten Bundesbürger – 54 Prozent – findet es völlig in Ordnung, wenn „manche Reisen“ – etwa in bestimmte Länder oder Flugreisen – nur denen gestattet werden soll, die gegen Corona geimpft wurden; unter der Voraussetzung, dass „genug Impfstoff für alle“ zur Verfügung steht.

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Welche Katastrophe dieser Trend zu den Urlaubsplanungen – bereits im zweiten Jahr in Folge – für die Tourismus- und Fremdenverkehrsbranche, aber auch für inländische Gastronomie und Hotellerie bedeutet, lässt sich kaum beziffern. Doch auch die Menschen werden einen hohen Preis an seelischer und physischer Gesundheit zahlen – wenn ihnen nach sozialem Dauerstress durch Home-Office, Home-Schooling, fehlende soziale Kontakte, extrem reduzierten Freizeit- und Entspannungsmöglichkeiten und Reizarmut durch fehlende Urlaubseindrücke jeder Ausgleich genommen wird. Nie hätte das Volk Erholung und Befreiung nötiger gehabt als jetzt, mit jeder Woche steigt der Stresspegel – doch die kollektive Psychose, in die uns soziopathische Wissenschaftsnerds und empathielose Politfunktionären in weniger als einem Jahr eiskalt geführt haben, erlaubt kein Entrinnen mehr. Irgendwann sind wir womöglich alle corona-negativ – dafür aber arbeitsunfähige Wracks, die sich ohne automatisierten Griff zu Maske, Impfpass und Schnelltestkit nicht mehr aus dem Haus trauen. (DM)