Nazis müssen draußen bleiben: Chemnitzer Grüne hängen Warnschild im Rathaus auf

Wir müssen draußen bleiben (Symbolbild: shutterstock.com/Von AnneGM)

Chemnitz – Die grüne Fraktionsgemeinschaft hat an ihrer Rathaus-Bürotür ein Schild angebracht. Im ihrem mutigen Kampf  wird auf dem Schild darauf hingewiesen, dass „rechten Parteien und Organisationen“ der Zutritt verwehrt wird.

„Das Rathaus steht ja prinzipiell allen offen“, so die mehr als selbstverständliche Feststellung der Grünen-Geschäftsführerin Susann Mäder. Weil die Bürger unter der Corona-Knute ihrem Ärger folgerichtig bei jenen Luft machen, die an dieser Situation nicht unschuldig sind, tauchen diese Menschen auch im Chemnitzer Rathaus bei den Grünen auf. Dabei sei es immer wieder zu Situationen gekommen, bei denen sich Besucher „uns gegenüber wirklich unangenehm“ verhalten hätten, bejammert die grüne Mäder laut dem Magazin Tag 24 die Situation.

Nachdem in der links-grünen Welt klar ist, dass Menschen, die Corona-Maßnahmen kritisieren, mindestens „rechts“ wenn nicht gar „Nazis“ sind, haben die Rathaus-Grünen ein Schild an ihrer Bürotür angebracht, das „schon vor dem Eintritt zum Nachdenken“ anregen soll. Darauf zu lesen:

„Um in diesen Räumen eine vertrauensvolle Atmosphäre zu erhalten, verwehren wir Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar rechten Anschauungen zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu diesen Räumen.

Nachdem es den Grünen bislang noch nicht erlaubt ist, Andersdenkende dazu zu zwingen, ihre Gesinnung zum Beispiel durch das Tragen von Symbolen für ihre Mitmenschen sichtbar zu machen, bleibt aktuell die Frage offen, wie Mäder und ihre grünen Genossen das oben benannte Klientel selektieren wollen. (SB)